Nationalratspräsident Sobotka im Austausch mit dem kirgisischen Parlamentspräsidenten Nurlanbek Shakiev

Gespräch über bilaterale Beziehung, wirtschaftliche Entwicklung und Klimawandel

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka empfing heute eine Delegation des Parlaments der Kirgisischen Republik im Hohen Haus. Im Gespräch mit dessen Präsidenten Nurlanbek Shakiev thematisierte er zusammen mit Ewa Ernst-Dziedzic, der Vorsitzenden der bilateralen parlamentarischen Gruppe Österreich-Zentralasien, die bilateralen Beziehungen und die aktuellen Herausforderungen im Bereich der Wirtschaft aber auch durch den Klimawandel. Demokratien würden den Wohlstand und den Frieden sichern, betonte Sobotka in dem Gespräch. Parlamenten komme mit ihren Gesetzgebungs- und Kontrollaufgaben hier eine bedeutende Rolle zu. Österreich sei immer interessiert, Demokratien in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Kirgisistan sei mit seinen Wahlstandards, die der Bevölkerung eine umfassende Teilhabe ermöglichten, hier auf einem guten Weg, erklärte er.

Die beiden Amtskollegen stimmten überein, dass die bilateralen Beziehungen zwischen Kirgisistan und Österreich gestärkt und vertieft werden sollten. Die bilaterale Zusammenarbeit, unter anderem im Bereich der Kultur sei hier von zentraler Bedeutung. Kultur sei bedeutend für die Identität der Bevölkerung und stärke zudem die Offenheit gegenüber anderen Kulturen, betonte Sobotka. Aus diesem Grund werde das Parlament die seit 2011 bestehende Österreich-Bibliothek an der Staatlichen Kirgisischen Arabajew-Universität in Bischkek mit Bücherspenden unterstützen. Die Welt gerate aktuell auf vielen Ebenen aus den Fugen und es sei deswegen für Österreich wichtig, in Zentralasien Verbündete in Fragen der Sicherheit und des Friedens zu haben, hob die Vorsitzende der bilateralen parlamentarischen Gruppe Österreich-Zentralasien, Abgeordnete Ewa Ernst-Dziedzic, hervor. Sobotka begrüßte in diesem Rahmen auch die Prioritätensetzung der Europäischen Union in Richtung Zentralasien und die Bedeutung eines vertieften Partnerschafts- und Kooperationsabkommens mit Kirgisistan.

Die beiden Amtskollegen thematisierten auch die Folgen des Klimawandels in ihren Ländern. Kirgisistan und Österreich hätten eine ähnliche Geografie und damit einhergehende Herausforderungen, erklärte Sobotka. Es gelte, dafür Sorge zu tragen, dass diese sensiblen Gebiete geschützt würden. Gleichzeitig gelte es, im Einklang mit der Umwelt wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen. Erneuerbare Energien leisteten einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung, betonte der Nationalratspräsident. Auch die anschließende Aussprache der kirgisischen Delegation mit Mitgliedern der bilateralen parlamentarischen Gruppe Österreich-Zentralasien setzte Schwerpunkte auf die Themen Umwelt, Bildung, Tourismus und Kultur. (Schluss) pst

HINWEIS: Fotos von diesem Besuch finden Sie im Webportal des Parlaments .

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