Teil 2 des neuen „Universum“-Zweiteilers „Afrika von oben“

„Wildnis der Extreme“ am 15. Oktober um 20.15 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON

Glühende Hitze flimmert, Rauch steigt auf. Grelle Farben leuchten in den Becken, umrahmt von weißen Ablagerungen – eine surreal schöne Landschaft, in der nichts lebt. Die Dallol-Becken im Nordosten Äthiopiens zählen zu Afrikas beeindruckendsten Naturwundern. Ein Kontinent, der mit endlosen Wüsten und den dichten, geheimnisvollen Regenwäldern des Kongobeckens fasziniert. Die neue „Universum“-Dokumentation „Afrika von oben – Wildnis der Extreme“ von Andrew Zikking nimmt das TV-Publikum am Dienstag, dem 15. Oktober 2024, um 20.15 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit auf eine Reise quer durch diese unglaublichen Naturräume und zeigt dabei nicht nur ihre Vielfalt, sondern auch die extremen Herausforderungen, denen sich die Tier- und Pflanzenwelt täglich stellen muss.

Riesige Dünen, soweit das Auge reicht. Der Legende nach soll die Sahara die Hälfte aller Sandkörner der Erde beherbergen. Ohne tierische Verbündete könnte der Mensch hier nicht existieren. Die Beduinen singen davon Lieder und ehren deshalb ihre Dromedare wie Familienmitglieder. Mit ihnen durchstreift der Film die größte Wüste der Welt. Aus der Vogelperspektive geben diese extremen Regionen einige ihrer gut gehüteten Geheimnisse preis. Denn obwohl diese Ozeane aus Sand auf den ersten Blick leer und ausgetrocknet erscheinen, gibt es hier doch Leben. Wie in den riesigen Salzpfannen der Kalahari, wo eine der größten Tierwanderungen Afrikas stattfindet. Mehr als 20.000 Zebras legen jedes Jahr eine Hunderte Kilometer lange Wanderung zurück, geführt von uralten Instinkten, die ihnen den Weg durch diese unwirtliche Landschaft weisen.

In den Höhen Afrikas sind die wahren Überlebenskünstler zu Hause: Dscheladas. Die Primaten trotzen den extremen Bedingungen des Simien-Gebirges und haben auf den schroffen Grasebenen eine Heimat gefunden. In den steilen, felsigen Abgründen, wo andere scheitern, sichern sie ihr Dasein mit einer beeindruckenden Anpassungsfähigkeit, die über Jahrtausende hinweg perfektioniert wurde. Den größten Kontrast zu diesen rauen und trockenen Landstrichen bildet das Kongobecken. Hier erstreckt sich über sechs Ländergrenzen hinweg der zweitgrößte Regenwald der Erde, ein unersetzliches Naturreservoir, das das Weltklima entscheidend beeinflusst. Der unzugängliche Dschungel beherbergt eine beeindruckende Artenvielfalt – von riesigen Vogelschwärmen bis hin zu seltenen Berggorillas und Bonobos. Es ist eine Wildnis voller Schönheit, die zunehmend durch Abholzung und Klimawandel bedroht ist.

Einer Bedrohung, der man in Afrika nicht tatenlos zusieht. Unermüdlich wird daran gearbeitet, diese Wildnis zu bewahren und sogar zurückzugewinnen. Ein Beispiel dafür ist das Projekt „The Great Green Wall“ – ein 8.000 Kilometer langer Waldstreifen, der am Südrand der Sahara entsteht, Baum für Baum von Menschenhand gepflanzt. Diese panafrikanische Vision zielt darauf ab, die Wüstenbildung zu stoppen, neue Lebensräume zu schaffen und so das Schicksal zukünftiger Generationen zu sichern.

„Afrika von oben – Wildnis der Extreme“ zeigt in eindrucksvollen Bildern die Vielfalt und Schönheit der einzigartigen Naturräume des Kontinents. Zwischen den endlosen Weiten der Serengeti und den eisigen Gipfeln des Kilimandscharos entfalten sich neue Perspektiven auf die sich wandelnde Wildnis Afrikas. Sie offenbaren, wie untrennbar die Zukunft des Kontinents mit dem Schutz dieser majestätischen Landschaften und empfindlichen Ökosysteme verwoben ist.

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