FPÖ-Antauer/FPÖ-Keyl: „Stadlers Entscheidungs-Schwäche bremst Stadtbus aus“

SPÖ St. Pölten betreibt lieber Gold Plating als für Fahrgäste zu sorgen

„Fünf Millionen Fahrgäste verlassen sich auf den Stadtbus in St. Pölten. Doch seit Monaten fehlt die notwendige Entscheidung aus dem Rathaus. Bürgermeister Stadler verzögert, liefert weder klare Vorgaben noch vollständige Unterlagen und setzt damit ein funktionierendes und stark genutztes Verkehrsangebot aufs Spiel. Wer verlässliche Verbindungen will, muss handeln und zwar jetzt. Jeder weitere Tag ohne Entscheidung gefährdet die Zukunft des Stadtbusses und schadet der Bevölkerung“, sagt FPÖ St. Pölten Spitzenkandidat Landesrat Martin Antauer.

St. Pölten trägt – wie jede Stadt – in ihrem eigenen Wirkungsbereich die Verantwortung für die Ausgestaltung und Sicherstellung des innerstädtischen Verkehrs. „Jetzt kurz vor der Wahl herzugehen und die Schuld aufs Land zu schieben ist feig und absurd. Wenn Stadler den LUP-Stadtbus gegen die Wand fahren will, dann soll er hinausgehen und das den Menschen sagen, anstatt sich hinter den Mauern des Rathauses zu verstecken“, so Antauer weiter.

Dass die SPÖ eine Luxus-Elektro-Bus-Variante will, hört man immer wieder. Das bedeutet aber auch eine Preisexplosion um rund 10 Millionen Euro. „Ich weiß nicht, wem Stadler was versprochen hat. Für uns Freiheitliche zählt, dass der LUP fährt“, stellt FPÖ St. Pölten Spitzenkandidat Landesrat Martin Antauer klar.

Die SPÖ betreibe „Gold Plating“, denn anders als von Stadler kommuniziert, sei die Luxus-Variante eben nicht die einzige den gesetzlichen Vorgaben entsprechende Möglichkeit. „Es gab über 10 Korrespondenzen und mehrere Termine zwischen SPÖ-Vizebürgermeister und dem Büro des LH-Stellvertreters. Stadler muss jetzt Nägel mit Köpfen machen – denn ohne eine Entscheidung fährt ab Sommer 2027 gar kein Bus mehr. Oberste Priorität hat, dass die St. Pöltner von A nach B kommen. Stadler spielt aus politischem Kalkül mit der Versorgungssicherheit“, so Antauer.

Ins selbe Horn stößt auch FPÖ Niederösterreich Verkehrssprecher LAbg. Hubert Keyl: „Entscheidungen im Öffentlichen Verkehr müssen Versorgungssicherheit gewährleisten und finanziell tragbar sein. Die Menschen brauchen verlässliche Busse, keine Luftschlösser auf Kosten der Steuerzahler“.

FPÖ Niederösterreich Landtagsklub
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