Road Safety Inspection – 225 Autobahnkilometer wurden auf Herz und Nieren überprüft

Jährliches „Sicherheits-Qualitätspickerl“ für mehr Verkehrssicherheit

Bereits seit mehr als 20 Jahren, konkret seit 2004, führt die ASFINAG vertiefte Sicherheitsüberprüfungen des österreichischen Autobahn- und Schnellstraßennetzes durch. Gesetzlich verpflichtend sind diese Sicherheitsüberprüfungen, die sogenannten Road Safety Inspections, aber erst seit 2011.

Im Jahr 2025 wurden rund 225 Kilometer auf insgesamt 14 Abschnitten des ASFINAG-Netzes sowie 29 Tunnelvorportale einergez elten und vertieften Sicherheitsüberprüfung unterzogen: Denn Verkehrssicherheit steht bei der ASFINAG immer an oberster Stelle.

In einem Turnus von zehn Jahren wird das gesamte ASFINAG-Netz von externen Gutachter:innen überprüft. Ziel ist, den hohen Sicherheitsstandard für die Kundinnen und Kunden der ASFINAG weiterhin zu gewährleisten. Durch die Road Safety Inspection (RSI) bekommt daher jeder einzelne Streckenabschnitt alle zehn Jahre sein „Pickerl“. 2021 wurde der 10-Jahres-Lückenschluss der Road Safety Inspection (RSI) geschafft, das heißt jeder Abschnitt des österreichischen Autobahn- und Schnellstraßennetzes wurde bereits zumindest einmal unter die Lupe genommen. 2022 wurde somit ein neuer 10-Jahres-Turnus gestartet.

Bei der RSI wird alles begutachtet, was die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden auf dem Netz betreffen kann. Von schnell behebbaren Mängeln, wie beispielsweise der Erneuerung von verwitterten Bodenmarkierungen bis hin zu tiefgreifenden baulichen Maßnahmen, wie der Umplanung eines Straßenabschnitts. Für das Identifizieren und die Bewertung von Mängeln (geringe, mittlere oder hohe Priorität) wird auch das Unfallgeschehen der letzten fünf Jahre herangezogen. Ein vermehrtes Auftreten von Unfällen bei Nässe kann zum Beispiel auf ein Problem bei der Entwässerung hindeuten.

Seit 2022 wird zusätzlich auch der Bereich der Tunnelvorportale verstärkt überprüft, 2025 waren es konkret folgende:

A 14: TUNNEL : Pfänder, City, Amberg; S 16: TUNNEL: Langen, Dalaas; A 12: TUNNEL: Wilten, Amras, Mils; A 10: TUNNEL: Tauern, Zederhaus, Katschberg; A 9: TUNNEL: Kienberg, Hungerbichl; S 36: TUNNEL: St. Georgen, Unzmarkt; A 7: TUNNEL: Bindermichl, Niedernhart; A9 TUNNEL: Gleinalm, Schartnerkogel; A 22: TUNNEL: Kaisermühlen; S 1: TUNNEL: Vösendorf, Rannersdorf; S 6: TUNNEL: Tanzenberg, Bruck, St. Ruprecht, Niklasdorf; S 35: TUNNEL: Kaltenbach, Kirchdorf, Mixnitz

Darüber hinaus wurden wurde diese Streckenabschnitte der RSI unterzogen:

A 1: Amstetten – Oed; A 2: Seebenstein – Krumbach; Velden West – Villach Warmbad; A 4 Bruckneudorf – Staatsgrenze Nickelsdorf; A 9: Übelbach – Peggau-Deutschfeistritz; S 4: Neudörfl – Wr. Neustadt; S 5: Stockerau West – Königsbrunn am Wagram; S 6: Mürzzuschlag Ost – Kindberg Ost; S 6 Bruck/Mur – St. Michael; S 35: Laufnitzdorf – Peggau-Deutschfeistritz; S 37: St. Veit/Kraig – St. Veit-Industriegebiet; A 14: Dornbirn Nord – Götzis ; S 16: Landeck West – Flirsch; Bings – Bludenz Ost

RSI führen unabhängige, externe und zertifizierte Gutachter:innen durch. Die Ausbildung und Berufserfahrung dieser Expertinnen und Experten ist gesetzlich festgeschrieben und nur solche Fachpersonen können sich auch dafür zertifizieren lassen.

Anhand des Berichts und der Mängelliste führt die ASFINAG vor Ort nochmals eine Streckenbegutachtung durch. Jeder einzelne Mangel und mögliche Lösungsvorschläge werden mit den verantwortlichen Autobahnmeister:innen, den Projektanforder:innen und eventuell auch mit Personen der Bauabteilung oder Projektentwicklung besprochen und festgelegt.

Die Mängel werden einerseits danach unterschieden, ob sie mehr oder eher weniger kritisch sind. Dabei wird das aktuelle Unfallgeschehen betrachtet sowie mögliche Auswirkungen eruiert. Grobe Mängel werden sofort behoben.

ASFINAG
Pressesprecher
Mag. Andreas Steindl, MAS
Telefon: 0664 6010810833
E-Mail: andreas.steindl@asfinag.at
Website: https://asfinag.at

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