
Diagonale-Premiere für ORF-Landkrimi „Die Kuh, die weint“
Pia Hierzegger und Jutta Fastian unter der Regie von Andreas Prochaska in drittem gemeinsamen Kärnten-Fall im Einsatz
Kinopremiere für eine ausgewählte ORF-TV-Produktion im Rahmen der diesjährigen Diagonale: Gestern, am Donnerstag, dem 19. März 2026, wurde in Graz der neue ORF-Landkrimi „Die Kuh, die weint“ präsentiert. Pia Hierzeggers und Jutta Fastians erster gemeinsamer Kärnten-Fall „Waidmannsdank“ liegt mit bis zu 1,039 Millionen Zuseherinnen und Zusehern nach wie vor an der Spitze des ORF-Landkrimi-Quoten-Rankings, ihren zweiten Film „Bis in die Seele ist mir kalt“ sahen im Jänner 2025 bis zu 907.000 in ORF 1. „Die Kuh, die weint“ ruft das Erfolgsteam zum dritten Einsatz, wenn es am Ossiacher See den mysteriösen Tod einer italienischen Studentin untersucht und dabei tief in verborgene familiäre Abgründe blickt – denn es zeigt sich, dass in der scheinbar heilen Welt der Gastfamilie der jungen Frau doch nicht alles so perfekt ist, wie sie zu vermitteln versucht. Aber auch der isoliert lebende Eigenbrötler, auf dessen Alm die Leiche gefunden wurde, erscheint suspekt. Für den insgesamt fünften Kärnten-Film der beliebten ORF-Reihe standen in weiteren Rollen u. a. auch Clemens Berndorff, Gerhard Liebmann, Julian Looman, Agnes Hausmann, Julian Waldner, Amelie Dölzlmüller, Eli Riccardi und Gerda Drabek vor der Kamera. Nach Daniel Geronimo Prochaska bei „Waidmannsdank“ und „Bis in die Seele ist mir kalt“ nahm bei „Die Kuh, die weint“ erneut dessen Vater Andreas Prochaska im Regiestuhl Platz, der die Kärnten-Filme der beliebten ORF-Landkrimi-Reihe mit dem Fall „Wenn du wüsstest, wie schön es hier ist“ aus der Taufe gehoben hat.
Pia Hierzegger ist auch bei ihrem dritten gemeinsamen Fall mit Jutta Fastian nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera im Einsatz – sie zeichnet auch dieses Mal für das Drehbuch verantwortlich.
Der Landkrimi „Die Kuh, die weint“ wird voraussichtlich noch 2026 in ORF 1 und auf ORF ON zu sehen sein.
Unter den Premierengästen im Grazer Schubertkino waren u. a. Darstellerin und Drehbuchautorin Pia Hierzegger, die Darsteller:innen Jutta Fastian, Clemens Berndorff, Gerhard Liebmann, Julian Looman, Julian Waldner, Amelie Dölzlmüller und Gerda Drabek, Regisseur Andreas Prochaska sowie Produzent Gerald Podgornig. Durch den Abend führte ORF-Fernsehfilmchefin Katharina Schenk.
ORF-Fernsehfilmchefin Katharina Schenk: „Stilistische Vielfältigkeit“
„Im Landkrimi ‚Die Kuh, die weint‘ erzählen Autorin Pia Hierzegger und Regisseur Andreas Prochaska vor der Kulisse des vor Hitze flirrenden Ossiacher Sees vor allem eine Geschichte von tief enttäuschter Zuneigung. Auch der dritte Fall des Kärntner Ermittlerinnenteams geht unter die Haut. Gleichzeitig zeigt er, dank der eindrücklichen Bildgestaltung von Aleksandra Medianikova, einmal mehr die stilistische Vielfältigkeit unserer Landkrimi-Reihe. Jeder Film taucht tief in die Regionen ein und macht sie für das österreichische Publikum, und durch die enge Kooperation mit unseren Partnern im ZDF auch über die Landesgrenzen hinweg, sichtbar. Ich freue mich darüber, dass wir unserem Publikum erneut einen sehr dichten neuen Landkrimi im Rahmen der Diagonale vorstellen können.“
Drehbuchautorin und Darstellerin Pia Hierzegger: „Verhältnis zwischen Martina und Acham hat sich verändert“
Pia Hierzegger zur ihrem Film-Charakter: „Acham ist nicht mehr so mürrisch, aber dafür ist sie ein bisschen einsamer geworden. Sie war anfangs selbstbewusster. Ich selbst merke gar nicht so sehr, dass sie sich verändert, mich machen eher andere darauf aufmerksam. Im Film hat sie das Gefühl, immer das dritte Rad am Wagen zu sein. Das Verhältnis zwischen Martina und Acham hat sich verändert, es dreht sich ein bisschen, wer die Führungsperson ist.“ Zu ihrer Doppelfunktion als Drehbuchautorin und Darstellerin sagt Hierzegger: „Ich mag es sehr gerne, weil man am Set noch so viel ändern kann. Wenn etwas nicht funktioniert, stehen Andreas Prochaska und ich gemeinsam da und überlegen, wie man es lösen kann.“ Die Landkrimi-Reihe macht für sie aus, „dass man so viel über die Figuren erfährt, ohne dass es zu privat wird. Die Filme dürfen Humor haben, es wird nicht so grauslich und es ist immer eine gewisse Emotionalität dabei.“
Darstellerin Jutta Fastian: „Mischung aus Humor, Emotionalem und Action“
Über ihre Rolle sagt Jutta Fastian: „Martina ist viel selbstbewusster geworden. Sie hat ihre befangene und auch sehr traurige Vergangenheit zu einem großen Teil hinter sich gelassen hat und ist neuen Mutes. Das ist sehr positiv – und ich glaube, das sieht man auch. In ‚Die Kuh, die weint‘ kommt viel Zwischenmenschliches, viel mehr Action und auch viel mehr Miteinander mit Acham auf sie zu. Der Film bietet eine gute Mischung aus Humor, Emotionalem und eben Action.“ Und weiter: „Was die Landkrimi-Reihe besonders macht, sind die persönliche Sprache und die besonderen Eigenheiten, die zum Tragen kommen dürfen. Die Filme sind bunter, haben mehr Farben.“
Produzent Gerald Podgornig: „Authentisches Bild der Kärntner Seele“
„Nachdem wir bereits unseren Landkrimi ‚Bis in die Seele ist mir kalt‘ im Rahmen der Diagonale präsentieren durften, freuen wir uns umso mehr, dass auch die Fortsetzung ‚Die Kuh, die weint‘ hier eine Bühne bekommt. Es ist immer ein besonderes Erlebnis, die unmittelbaren Reaktionen des Publikums zu erleben und gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Mit unserem dritten Kärnten-Landkrimi haben wir erneut versucht, ein authentisches Bild der Kärntner Seele zu zeichnen und mit einem aktuellen gesellschaftlichen Thema zu verbinden. Dank des großartigen Drehbuchs von Pia Hierzegger, der Regie von Andreas Prochaska und des fantastischen Casts ist uns das hoffentlich gelungen.“
Mehr zum Inhalt
Ein böses Erwachen erleben Dieter (Julian Looman) und Anneliese Pichler (Agnes Hausmann), als sie mit Tochter Flora (Amelie Dölzlmüller) von einem Familienbildungsseminar heimkehren: Ihr Haus am Ossiacher See scheint seltsam verwaist, alles ist dunkel, der Strom ausgefallen und der Hund elendig verdurstet. Schockiert müssen sie feststellen, dass auch die italienische Studentin Ludovica (Eli Riccardi), die bei ihnen zur Untermiete wohnt, spurlos verschwunden ist. Das ruft Chefinspektorin Acham (Pia Hierzegger), Martina Schober (Jutta Fastian) und Christian Rauchenberger (Clemens Berndorff) auf den Plan, die alles daransetzen, die junge Frau so schnell wie möglich aufzuspüren. Als kurz darauf die Leiche einer jungen Frau auf einer Alm entdeckt wird, bewahrheiten sich die schlimmsten Befürchtungen: Ludovica ist tot. Verdächtig macht sich Helge Sabotnik (Gerhard Liebmann), dem die Alm gehört – ein wunderlicher Bauer und Sonderling, der zurückgezogen in seiner eigenen Welt lebt. Doch auch die makellose Fassade der Pichlers beginnt zu bröckeln: Tochter Flora leidet unter Mobbing und einer Essstörung, während sich Mutter Anneliese und Vater Dieter in einem Netz aus Lügen, Heimlichkeiten und Betrug verfangen haben. Jeder hat etwas zu verbergen und versucht, den Schein zu wahren. Auch bei Chefinspektorin Acham läuft familiär nicht alles rund und die Beziehung zu ihren beiden Kindern war schon einmal besser. Umso mehr stürzt sie sich gemeinsam mit Schober und Rauchenberger in den Fall.
„Die Kuh, die weint“ ist eine Koproduktion von ORF, ZDF, Mona Film und Tivoli Film mit Unterstützung von FISA+, ABA, Fernsehfonds Austria, Carinthia Film Commission und dem Land Kärnten.
Weitere Informationen zum ORF auf der Diagonale sind online unter presse.ORF.at abrufbar.
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