VPNÖ-Zauner/Krumböck/Schmidl: „Geisterfahrer Hacker agiert herzlos im Umgang mit Gastpatienten“

Landesweiter Aktionstag markiert den Start in die finale Woche der Gastpatienten-Kampagne – Fairness in der Gesundheitsversorgung sollte Selbstverständlichkeit sein

Mit einem landesweiten Aktionstag startet die Volkspartei Niederösterreich in die finale Woche ihrer Gastpatienten-Kampagne. In allen Regionen des Landes machen Funktionärinnen und Funktionäre auf die ungerechte Behandlung niederösterreichischer Patientinnen und Patienten in Wiener Spitälern aufmerksam und suchen das Gespräch mit der Bevölkerung. Besonders die jüngste Entgleisung von Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker stößt auf breite Ablehnung.

„Mit dem heutigen landesweiten Aktionstag biegen wir auf die Zielgerade unserer Gastpatienten-Kampagne ein. Unsere Landsleute machen dabei in ganz Niederösterreich unmissverständlich klar: Die Dreistigkeit von Wiens Geisterfahrer Peter Hacker lassen wir uns nicht gefallen! Denn die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sind weder Schnorrer noch Patienten zweiter Klasse. Für ihre Behandlung – auch in Wiener Spitälern – zahlen sie ihr Leben lang Steuern und dafür verzichtet Niederösterreich jährlich auf 500 Millionen Euro. Der überforderte Gesundheitsstadtrat hat in dieser Debatte jedes gesunde Augenmaß verloren und versucht, den niederösterreichischen Landsleuten das hausgemachte Kostenproblem in seinen Spitälern in die Schuhe zu schieben”, betont VPNÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Matthias Zauner.

“Millionen aus dem Finanzausgleich bekommen, die U-Bahn von den anderen acht Bundesländern mitfinanzieren lassen, Kommunalsteuer, U-Bahn-Steuer und Wohnbauförderbeitrag von niederösterreichischen Leistungsträgern in Wien einkassieren, aber die vereinbarten Leistungen für unsere Gastpatientinnen und Gastpatienten nicht erbringen wollen – diese Rechnung geht nicht auf. Herr Hacker ist aufgefordert, schleunigst eine Kehrtwende hinzulegen und auf die richtige Spur zu wechseln. Ansonsten werden ihm Gerichte diese Entscheidung abnehmen. Denn wie man es dreht und wendet – Wien bricht bestehende Verträge”, so Zauner.

Mit zahlreichen weiteren Funktionärinnen und Funktionären sowie Freiwilligen der Volkspartei Niederösterreich macht Zauner im Rahmen einer Verteilaktion in der Innenstadt von St. Pölten auf diese Ungleichbehandlung aufmerksam.

Auch der Landtagsabgeordnete und Vizebürgermeister von St. Pölten, Florian Krumböck, findet klare Worte und verweist auf die Bedeutung des Themas für die Landeshauptstadt: „Gerade in St. Pölten erleben wir, wie eng die Verflechtungen in der Ostregion sind. Viele Menschen pendeln täglich nach Wien, arbeiten dort und tragen maßgeblich zum Wohlstand der Stadt bei. Für uns ist klar: Wer einzahlt, muss auch versorgt werden – unabhängig vom Meldezettel. Denn die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sind keine Schnorrer, Herr Hacker – sie sind echte Leistungsträgerinnen und Leistungsträger in unserer Bundeshauptstadt.“

“Niederösterreich ist mehr als das Ausflugsziel für Wiener, denn von der täglichen Arbeit unserer Bürgerinnen und Bürgerinnen profitiert die Stadt stark. Der Bezirk St. Pölten reicht von der Landeshauptstadt bis direkt an die Wiener Stadtgrenze. Ich habe daher kein Verständnis, wenn unsere Landsleute im Krankheitsfall benachteiligt werden. Wir sammeln heute in geballter Stärke Unterschriften, um dieser Herzlosigkeit von Gesundheitsstadtrat Hacker ein Ende zu bereiten”, so Landtagsabgeordnete Doris Schmidl abschließend.

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