
Hämatologisches Tumorboard für Niederösterreich
LR Kasser: Standortübergreifender Zugang zur besten Diagnose und Therapie
Von Krebsneuerkrankungen seien österreichweit rund 45.000, niederösterreichweit ca. 9.000 Menschen betroffen, sagte Landesrat Anton Kasser am heutigen Donnerstag im Universitätsklinikum St. Pölten, wo er gemeinsam mit Elisabeth Bräutigam, Vorständin der NÖ Landesgesundheitsagentur, und Prim. Josef Singer, Leiter der Klinischen Abteilung für Innere Medizin 2 am Universitätsklinikum Krems, das hämatologische Tumorboard als erste Stufe eines NÖ Tumorboard-Netzwerkes vorstellte.
Hinter jedem dieser Fälle stehe nicht nur ein persönliches Schicksal, es bedeute auch eine große Herausforderung für die Gesellschaft und das Gesundheitssystem, betonte der Landesrat und fuhr fort: „Eine Krebsdiagnose beinhaltet inzwischen viele Therapiemöglichkeiten, die wertvolle Lebenszeit bringen können. Alle sieben onkologischen Zentren in Niederösterreich – St. Pölten, Wiener Neustadt, Krems, Mistelbach, Horn, Amstetten und Baden-Mödling – bieten exzellente medizinische Behandlung in Verbindung mit hoher Kompetenz und großen Engagement. Insgesamt sind in Niederösterreich letztes Jahr über 30.000 Patienten behandelt worden.“ Hier die Expertise zu bündeln, entspreche dem NÖ Gesundheitsplan. „Das NÖ Tumorboard garantiert nun standortübergreifend Zugang zur besten Diagnose und Therapie“, meinte Kasser.
Bräutigam unterstrich, dass jede Niederösterreicherin und jeder Niederösterreicher wohnortunabhängig Zugang zu Spitzenmedizin und die selben Chancen und Möglichkeiten haben müsse: „Das hämatologische Tumorboard ist der erste Meilenstein für den Ausbau des NÖ Tumorboard-Netzwerkes in den nächsten Jahren. Als nächstes folgen die Bereiche Lunge und Neuro-Onkologie.“
Singer erläuterte, dass das von Krems, St. Pölten und Wiener Neustadt ausgehende Tumorboard die Expertise bei Blutkrebserkrankungen unabhängig vom Erstkontakt allen zugutekommen lasse und einen für den Patienten maßgeschneiderten bestmöglichen Behandlungsplan gewährleiste. „Jeder hämatologische Patient in Niederösterreich wird im Tumorboard besprochen, mittlerweile sind das bereits über 800 Patienten. Ziel ist, egal, wo der Erstkontakt war, der Zugang zu allen Behandlungsmöglichkeiten, die es in Niederösterreich gibt“, erklärte Singer.
Nähere Informationen bei der NÖ Landesgesundheitsagentur unter 02742/9009-10066, Manuela Mitterauer, und e-mail medienservice@noe-lga.at bzw. beim Büro LR Anton Kasser unter 0676/81212345, Jan Teubl, und e-mail jan.teubl@noel.gv.at.
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