
Grüner Widerstand: Grüne NÖ bei Großdemo und im Landtag laut gegen das Gesundheitschaos 2040+
Helga Krismer: „Die ÖVP hat in der Gesundheitsversorgung Jahrzehnte verschlafen, Schwarz-Blau-Rot stürzt uns nun ins Chaos.“
Ein kraftvolles Zeichen für die Gesundheitsversorgung in Niederösterreich: Heute versammelten sich hunderte Bürgerinnen und Bürger vor dem Landhaus in St. Pölten, um gegen die drohende Ausdünnung des Spitals- und Notarztversorgung zu demonstrieren. Mittendrin: Die Grüne Klubobfrau Helga Krismer, Gesundheitssprecherin Silvia Moser, Landtagsabgeordneter Georg Ecker und Landtagsabgeordneter Dominic Hörlezeder, die die Sorgen der Menschen direkt aus den Regionen in den Landtag tragen. „Unsere Gesundheit ist in Gefahr. Menschen aus ganz Niederösterreich sind heute hier – mit unterschiedlichen Anliegen, aber mit einer klaren Botschaft: Rettet unsere Gesundheit“, zeigt sich Helga Krismer von der Dynamik vor Ort beeindruckt. „Die ÖVP hat seit Jahrzehnten notwendige Verbesserungen verschlafen – zum Nachteil der Patient*innen, der Angehörigen und der Beschäftigten. Seit einem Jahr erleben wir unter Schwarz-Blau endgültig Gesundheitschaos statt Sicherheit.“
Helga Krismer spart dabei nicht mit Kritik an der gesamten politischen Landschaft im Landtag: „ÖVP, FPÖ, SPÖ und NEOS haben dieses Versagen jahrelang mitgetragen. Wir Grüne waren die Einzigen, die das Projekt ‚Gesundheitschaos 2040+‘ konsequent abgelehnt haben. Wir hören zu, wir prüfen kritisch und wir bleiben laut – an der Seite der Menschen und verlangen Antworten statt Mauern.“
GRÜNE ANTRÄGE FÜR GUTE ZUKUNFT DER GESUNDHEITSVERSORGUNG IN NÖ
Dass der Widerstand der Grünen und der Zivilgesellschaft wirkt, zeigt das Beispiel Gänserndorf. Ursprünglich sollte das dortige medizinische Zentrum laut den Plänen der Landesregierung bis 2030 geschlossen werden. Nach massiven grünen Interventionen und einem Landtagsantrag für eine 24/7-Akutversorgung gibt es nun eine Kehrtwende: Ein neues Ambulatorium ist offiziell „in Planung“. „Dieser Erfolg beweist: Es zahlt sich aus, kritisch hinzuschauen und für die regionale Versorgung zu streiten“, so Helga Krismer.
„Bezüglich des neuen Klinikstandorts Stockerau liegt dem Landtag kein vollständiges Bild vor. Die Abgeordnete sollen daher einer Jahrhundertentscheidung zustimmen, ohne nachvollziehen zu können, warum ein Standort in Stockerau gewonnen hat und alle anderen verloren haben. Das ist keine Grundlage für einen seriösen Beschluss“, sagt LAbg. Georg Ecker. Er fordert die Offenlegung aller Daten, damit unabhängige Analysen zur Studie durchgeführt werden können. „Dafür braucht es mehr Zeit als zwei Tage. „Eine Vertagung des Beschlusses ist unumgänglich“, sagt Georg Ecker.
Abschließend kritisiert Helga Krismer die aktuelle Kampagne der NÖ-ÖVP zum Thema Gastpatientinnen in Wien: „Das ist ein durchschaubares Ablenkungsmanöver. Dass Niederösterreicherinnen medizinische Leistungen in Wien abrufen müssen, ist das direkte Ergebnis der hiesigen Versäumnisse. Die ÖVP hat das System in NÖ über Jahrzehnte heruntergewirtschaftet – jetzt mit dem Finger auf Wien zu zeigen, ist Populismus auf dem Rücken der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, die um ihre Gesundheit bangen.“
Pressesprecher
Michael Pinnow
Grüner Klub im NÖ Landtag
Telefon: +43676 944 72 69
E-Mail: michael.pinnow@gruene.at
Website: https://noe.gruene.at/
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender