
ÖGB-Kemperle zu Doppelbudget: Breite Schultern müssen mehr beitragen – „Pensionist:innen sind keine Lückenbüßer fürs Budget“
Klare Ansage an die Politik: Endlich Vermögende und Konzerne in die Pflicht nehmen
Mit klaren Worten reagiert die Vorsitzende der ÖGB-Pensionist:innen, Monika Kemperle, auf die laufenden Diskussionen rund um mögliche Einsparungen bei Pensionen im Zuge der Verhandlungen zum Doppelbudget.
„Es ist inakzeptabel, dass bei jeder Budgetdebatte automatisch auf die Pensionist:innen losgegangen wird. Wir sind nicht die Zahlmeister der Nation. Wer jahrzehntelang gearbeitet, Beiträge geleistet und dieses Land aufgebaut hat, verdient Respekt“, so die Gewerkschafterin.
Kemperle stellt klar, dass ältere Menschen bereits Beiträge zur Sanierung des Budgets geleistet haben: „Während Pensionist:innen viel zur Haushaltssanierung beitragen, werden große Vermögen, Konzerne und Banken weiterhin geschont. Diese Schieflage ist nicht länger hinnehmbar.“
Die ÖGB-Pensionist:innen fordern:
*
EINFÜHRUNG EINER ERBSCHAFTS- UND VERMÖGENSTEUER
*
ANHEBUNG UND VERLÄNGERUNG DER BANKENABGABE
*
PROGRESSIVE GESTALTUNG DER KEST, DAMIT GEWINNE AUS WERTPAPIEREN JE NACH HÖHE NICHT FÜR ALLE GLEICH HOCH BESTEUERT WERDEN
„Es kann nicht sein, dass jene, die am meisten haben, am wenigsten beitragen – während Pensionist:innen sich im Alltag immer weniger leisten können. Wer das Budget sanieren will, muss endlich dort ansetzen, wo das Geld ist“, so Kemperle.
ÖGB Kommunikation
Christine Esterbauer
Telefon: +43664 8333619
E-Mail: christine.esterbauer@oegb.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender