UNOS zu Doppelbudget: Unternehmer:innen können erstmals aufatmen – trotzdem weitere Schritte notwendig

UNOS – Unternehmerisches Österreich sehen im Doppelbudget 2027/28 einen wichtigen Wendepunkt für den Standort. Mit der geplanten Senkung der Lohnnebenkosten können viele Unternehmer:innen nach Jahren der stetig wachsenden Belastungen erstmals wieder etwas aufatmen, weil sich die Richtung spürbar verändert. „Dass dieses Thema endlich auf politischer Ebene ankommt, ist ein wichtiges Signal und zeigt auch, dass der Druck aus der Wirtschaft und von uns UNOS wirkt“, sagt UNOS Bundessprecher Michael Bernhard.

Gleichzeitig betonen UNOS, dass die angekündigten Maßnahmen noch nicht ausreichen, um den Standort nachhaltig zu stärken. „Die geplante Entlastung ab 2028 ist ein richtiger Ansatz, bleibt in ihrer Wirkung aber zu begrenzt und kommt zu spät, um kurzfristig spürbare Effekte für Betriebe zu entfalten“, so Bernhard weiter.

Auch die geplante Gegenfinanzierung sehen UNOS differenziert: „Es ist nachvollziehbar, dass Budgetkonsolidierung und Entlastung zusammengedacht werden müssen. Wenn die Senkung der Lohnnebenkosten aber letztlich von den Unternehmen selbst bezahlt werden soll – etwa durch eine Erhöhung der Körperschaftsteuer für erfolgreiche Betriebe –, dann entsteht kein echter Nettoeffekt für den Standort. Entscheidend ist, dass die Bundesregierung gemeinsam mit den Bundesländern echte Reformen umsetzt, die zu einer nachhaltigen Entlastung führen, statt finanzielle Mittel im System lediglich zu verschieben.“

Im Rahmen der laufenden Petition _„__Runter mit dem Jobkiller Lohnnebenkosten__“_ fordern UNOS weiterhin eine strukturelle Reform: die Abschaffung des Dienstgeberbeitrags zum Familienlastenausgleichsfonds (derzeit 3,7 Prozent der Beitragsgrundlage) bei gleichzeitiger Überführung der Leistungen in das Bundesbudget. „Wer Arbeit wirklich entlasten will, muss den Faktor Arbeit strukturell senken – und darf nicht nur innerhalb des Systems umverteilen. Die Abschaffung des Dienstgeberbeitrags wäre ein echter Befreiungsschlag für Unternehmen und Beschäftigung“, so Bernhard.

Abschließend halten UNOS fest: „Der eingeschlagene Weg ist positiv, jetzt braucht es den Mut, ihn konsequent weiterzugehen.“

UNOS – Unternehmerisches Österreich vertreten seit 2014 die Interessen liberal denkender Unternehmerinnen und Unternehmer und sind in acht Wirtschaftsparlamenten präsent.

UNOS – Unternehmerisches Österreich
Mag. Lena Nagl
Telefon: +4367683414446
E-Mail: lena.nagl@unos.eu
Website: https://www.unos.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender