
„Ein Amerikaner in Rom – Ein Jahr Papst Leo XIV.“: Multimedialer Schwerpunkt der ORF-Hauptabteilung „Religion und Ethik“
Ab 2. Mai in ORF 2, ORF III, ORF ON, Ö1, ORF Sound und auf religion.ORF.at
Mit der neuen Staffel des Video-Podcasts „Macht und Herrlichkeit – der Popecast auf Ö1 und ORF III“, mit der neuen ORF-2-„kreuz & quer“ Doku „Ein Amerikaner in Rom – Ein Jahr Papst Leo XIV.“, mit einer neuen Explainer-Serie in der Sendereihe „kreuz & quer plus“ und einem Schwerpunkt auf ORF ON und ORF Sound widmet sich die ORF-Hauptabteilung „Religion und Ethik“ u. a. ab 2. Mai dem ersten Jahrestag von Leo dem XIV. als Papst. Im Mittelpunkt stehen sein Pontifikat und die 2.000-jährige Geschichte des Papsttums, das immer wieder auch durch Machtansprüche und Intrigen herausgefordert war.
Vor einem Jahr, am 8. Mai 2025, wurde der gebürtige US-Amerikaner Robert Francis Prevost im vierten Wahlgang des Konklaves zum neuen Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche gewählt. Als Papst Leo der XIV. steht der Ordensmann, der lange Zeit als Bischof in Peru und später in der römischen Kurie wirkte, nun der römisch-katholischen Kirche vor. Bereits bei seiner ersten Ansprache auf der Loggia des Petersdoms hat er sich als Mahner für den Frieden präsentiert. Immer wieder ruft er seither zu Gewaltfreiheit, Dialog sowie sozialer Gerechtigkeit auf und verurteilt Krieg und menschenverachtende Politik. Internationale Aufmerksamkeit erhielt er zuletzt auch durch seine Stellungnahmen zur Politik von Donald Trump. Innerkirchlich verfolgt Papst Leo XIV. bisher eine vorsichtige Linie, die eher auf Tradition und Kontinuität setzt. Vieles, was Papst Franziskus an Reformen angestoßen hat, versucht Leo nun in geordnete Bahnen zu lenken, analysiert die neue „kreuz & quer“-Dokumentation „Ein Amerikaner in Rom – Papst Leo XIV.“ von Peter Beringer am Dienstag, dem 5. Mai, um 23.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON.
Im Zentrum des multimedialen Schwerpunkts steht die zweite Staffel des Videopodcasts „Macht und Herrlichkeit – der Popecast auf Ö1 und ORF III“ von Lena Göbl und Markus Veinfurter. Die vier Teile werden von Sonntag, dem 3. Mai, bis Dienstag, den 5. Mai, jeweils um 8.00 Uhr und am Mittwoch, dem 6. Mai, um 8.10 Uhr in ORF III gesendet und können auf ORF ON bzw. auf ORF Sound (ab 6. Mai) gestreamt werden. Die erste Folge beschäftigt sich mit Leo XIV. und den seinen 13 Vorgängern mit dem Namen Leo. Sie beginnt mit Papst Leo I., der der Legende nach Attila zum Umkehren bewegte. Die vierteilige Reihe zeigt, wie stark das Papsttum seit jeher zwischen geistlicher Rolle und politischem Machtanspruch steht. Anhand prägender Figuren wie Leo III., Leo X. und Leo XIII. wird der Wandel des Papsttums nachgezeichnet – von der Kaiserkrönung Karls des Großen über die Reformation bis hin zur katholischen Soziallehre als Reaktion auf die industrielle Revolution. Der Video-Podcast beleuchtet zentrale Konflikte der Kirchengeschichte wie den Investiturstreit und den „Canossa-Gang“ ebenso wie die langfristige Entwicklung des Verhältnisses von Kirche und Staat. Zugleich wird der mediale Wandel des Papsttums sichtbar: von traditionellen Bildnissen über die TV-Auftritte Johannes Pauls II. bis hin zur digitalen Kommunikation von Papst Leo XIV. mit Millionen Followerinnen und Followern in sozialen Medien. Der Video-Popecast verbindet historische Analyse mit aktuellen Fragen zu Macht, Glaube und Kommunikation im Papsttum.
Begleitend dazu beleuchtet „kreuz und quer plus“ ab Sonntag, dem 3. Mai, um 12.55 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON im Rahmen eines fünfminütigen Explainer-Formats ebenfalls die lange Geschichte der Päpste und beschäftigt sich beispielsweise mit dem allerersten Konklave, mit der sogenannten Leichensynode und selbstverständlich auch mit Robert Francis Prevost, dem aktuellen Papst Leo XIV.
Das gesamte Programmangebot des multimedialen Schwerpunkts im Überblick:
„Macht und Herrlichkeit – der Popecast“:
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