Warum die Übertragung des Eurovision Song Contests eine technische Meisterleistung ist

Wenn im Mai 2026 der Eurovision Song Contest (ESC) in Wien über die Bühne geht und Millionen Zuseher weltweit einschalten, bleibt eines für das Publikum unsichtbar: die hochkomplexe technische Infrastruktur im Hintergrund. Für eine reibungslose Übertragung sorgt der ORF gemeinsam mit seiner Tochter Big Blue Marble, die für die umfassende Frequenzkoordination und Störungsbehebung verantwortlich ist.

TECHNOLOGIE IM HINTERGRUND FÜR EIN PERFEKTES TV-ERLEBNIS

„Damit ein Event dieser Größenordnung technisch einwandfrei funktioniert, braucht es präzise Planung und permanente Überwachung im Hintergrund. Unser Ziel ist es, dass von all dem Aufwand nichts sichtbar ist – außer einer perfekten Show“, so Harald Kräuter, Technischer Direktor des ORF.

Eine wichtige technische Komponente ist die Funkfrequenzkoordination, die gemeinsam mit der ORF-Tochter Big Blue Marble durchgeführt wird. Rund 400 Funkfrequenzen müssen koordiniert werden, damit drahtlose Mikrofone, Kameras und andere Funksysteme reibungslos funktionieren und es zu keinem Rauschen, keinen Ausfällen oder gegenseitigen Störungen kommt. Eine technische Meisterleistung, wenn man bedenkt, dass insgesamt rund 35 Länder, etwa 2.000 Mitarbeiter:innen sowie rund 1.000 Journalist:innen in die Gesamtproduktion eingebunden sein werden.

Bereits Monate vor dem Event hat die akribische Planung begonnen. In enger Abstimmung mit der österreichischen Fernmeldebehörde werden Frequenzbereiche definiert, Netze geplant, Bewilligungen eingeholt und ein zentraler Frequenzplan erstellt. Erste Abstimmungen fanden bereits im September 2025 statt, rund acht Monate vor Veranstaltungsbeginn. Damit wird sichergestellt, dass diese ohne gegenseitige Beeinträchtigung betrieben werden können.

MODERNE TECHNOLOGIE IM EINSATZ

Zum Einsatz kommen dabei moderne Spektrum-Management-Software sowie ein zentrales 24/7-Monitoringsystem, welche potenzielle Konflikte frühzeitig erkennen, damit diese gegebenenfalls schnell behoben werden können. Zusätzlich werden Backup- und Notfallfrequenzen eingeplant, um jederzeit maximale Betriebssicherheit zu gewährleisten. Ein eigenes Funk-Koordinationsdesk ist zudem vor Ort, um während der Proben und Live-Shows die Frequenzen mit den Messgeräten zu überwachen.

„Frequenzkoordination mit so vielen beteiligten internationalen Playern ist eine technische und logistische Meisterleistung, deren Bedeutung vielen gar nicht bewusst ist. Umso stolzer sind wir, mit dieser Aufgabe unseren Teil dazu beizutragen, dass der ESC technisch perfekt über die Bühne geht“, so Norbert Grill, CTO bei Big Blue Marble.

ÜBER BIG BLUE MARBLE

Big Blue Marble ist ein internationaler Medientechnologie-Experte, der seinen Kunden Übertragung von TV- und Audio-Content in Broadcast-Qualität garantiert. Neben klassischer Rundfunkverbreitung via Terrestrik und Satellit in Österreich steht eine innovative Suite Cloud-nativer Streaming-Lösungen im Fokus. Damit unterstützt Big Blue Marble Rundfunkveranstalter, Telekommunikationsunternehmen, Kulturinstitutionen, Sportvereine oder andere Content-Anbieter weltweit, sichere und skalierbare Videodienste schnell und einfach auf den Markt zu bringen.

Corporate Communication Big Blue Marble Group
Michael Weber
Telefon: +43 664 627 89 06
E-Mail: m.weber@bigbluemarble.com
Website: https://www.bigbluemarble.com

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