
Samariterbund und andere private Wiener Rettungsorganisationen, Berufsrettung, LPD und Berufsfeuerwehr auf ESC-Einsatz bestens vorbereitet
Gemeinsam für Sicherheit: Samariterbund als Leiter der Ambulanzdienste, Wiener Rotes Kreuz, Johanniter, SMD, Malteser sowie Berufsrettung Wien, LPD Wien und Berufsfeuerwehr Wien.
Der Eurovision Song Contest (ESC) geht in der kommenden Woche über die Bühne der Wiener Stadthalle. Bei allen neun ESC-Veranstaltungen vom 11.05. bis 16.05. werden Sanitäter:innen sowie Notärztinnen und Notärzte von Samariterbund Wien, Wiener Rotes Kreuz, Johanniter, Malteser Hospitaldienst und Sozial Medizinischer Dienst Österreich den Ambulanzdienst in der Stadthalle, am Rathausplatz (Public Viewing) sowie bei der ESC After-Show-Party EuroClub im Prater DOME versehen – und dabei für die medizinische Versorgung der Gäste sorgen.
Unterstützt werden sie von der Landespolizeidirektion Wien sowie der Berufsfeuerwehr Wien. Die Berufsfeuerwehr ist an allen Veranstaltungstagen mit Feuerwehrleuten in der Stadthalle anwesend und stellt mit kurzen Interventionszeiten ein besonders hohes Schutzniveau sicher.
Die fünf Rettungs- und Krankentransportorganisationen sind gemeinsam mit der Berufsrettung Wien für die rettungsdienstliche Versorgung rund um das Großevent verantwortlich. Die Berufsrettung Wien übernimmt die rettungsdienstliche Einsatzleitung, der Samariterbund Wien hat die Einsatzleitung für die Ambulanzdienste im Rahmen des 70. ESC inne. Die Samariter betreuen seit vielen Jahren die Konzerte in der Stadthalle und sind ein erfahrener medizinischer Partner. 2015 hatte der Samariterbund den ESC in Wien bereits als Ambulanzdienst begleitet und kann somit auf entsprechende Erfahrungswerte für dieses internationale Event zurückgreifen.
Zur Vorstellung des Rettungs- und Einsatzkonzeptes rund um den Großeinsatz beim 70. ESC luden die Berufsrettung Wien, der Samariterbund Wien mit den privaten Rettungsorganisationen sowie die Landespolizeidirektion Wien und die Berufsfeuerwehr vor die Stadthalle. Vor dem Veranstaltungsort begrüßte auch Oliver Lingens, ESC-Eventmanager, alle Anwesenden.
„Der Eurovision Song Contest ist ein Fest der Musik, aber im Hintergrund braucht es ein hochprofessionelles Sicherheits- und Einsatzkonzept. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass so viele Kräfte Hand in Hand arbeiten, um die Sicherheit und Gesundheit der Gäste, der Künstlerinnen und Künstler sowie aller Beteiligten zu gewährleisten. Dafür möchte ich mich sehr herzlich bei allen Einsatzkräften bedanken – ohne ihren Einsatz wäre ein Event in dieser Größenordnung nicht möglich“, sagt der Eventmanager des ESC, Oliver Lingens.
„Auch bei dieser Großveranstaltung setzen wir auf das bewährte System der Zusammenarbeit zwischen Berufsrettung Wien und den privaten Rettungsorganisation, wie wir dies täglich bei größeren Einsätzen im Stadtgebiet tun. Die Berufsrettung Wien hat die behördliche rettungsdienstliche Einsatzleitung und übernimmt bei größeren medizinischen Lagen die Führung. Mit dem Samariterbund haben wir einen verlässlichen Partner bei der Leitung Ambulanzdienste an den zentralen Veranstaltungsorten. So ist sichergestellt, dass sowohl individuelle Notfälle im Stadtgebiet als auch medizinische Zwischenfälle bei den Besucher:innen der Song Contest-Feiern bestens versorgt werden“, so der Leiter der Berufsrettung Wien, Prof. Dr. Rainer Gottwald.
Dr. Susanne Drapalik, Präsidentin des Samariterbundes Wien, freut sich auf das Event: „Die musikalische Welt ist zu Gast in Wien und wird die ganze Stadt, aber insbesondere die Stadthalle und den Rathausplatz vibrieren lassen. Lassen wir uns von den positiven Vibes anstecken, die von dieser Buntheit, Offenheit und Friedfertigkeit beim ESC ausgehen! Ich wünsche allen Besucher:innen ein wunderschönes Erlebnis und, dass sie die Dienste unserer Blaulichtorganisationen nicht benötigen. Aber wenn doch, sind wir zur Stelle.“
Klaus Formanek, MA, der ESC-Projektleiter der fünf Rettungsorganisationen vor Ort, führt dazu aus: „Täglich stehen den Besucher:innen der Konzerte in der Stadthalle bis zu 70 Sanitäter:innen (im Zweischicht-Betrieb) sowie zwei Notärztinnen bzw. Notärzte zur Verfügung. Für einen sofortigen Abtransport im Falle einer Hospitalisierung werden drei Krankentransportfahrzeuge und zwei Rettungswägen vorgehalten. Am zweiten Veranstaltungsort, dem Rathausplatz mit seinem Public-Viewing-Angebot, sind von Montag bis Samstag jeweils 70 Sanitäter:innen eingeteilt, hinzu kommen je nach Wochentag 2 bis 3 Notärztinnen bzw. Notärzte und 2 bis 3 Krankentransportfahrzeuge sowie ein bis zwei Rettungswägen.“
„Mit dem Eurovision Song Contest findet eine der größten Veranstaltungen Europas in Wien statt. Das Wiener Rote Kreuz betreut zwar hunderte Veranstaltungen jährlich, nichtsdestotrotz ist das eine besondere Herausforderung – die wir im Verbund gemeinsam mit den anderen Rettungsorganisationen meistern werden. Wir freuen uns, dass wir die Einsatzleitung beim Public Viewing am Rathausplatz im Herzen Wiens innehaben. Wir wünschen allen Feiernden eine gute und entspannte Zeit. Und falls es doch zu kleinen Blessuren kommt, sind wir natürlich da, um zu helfen“, erklärt Georg Geczek, MBA, Landesrettungskommandant und Einsatzleiter des Wiener Roten Kreuzes.
„Der ESC steht für internationale Verbundenheit und gelebte Vielfalt. Diese Werte sind auch in diesem Einsatz spürbar: Unterschiedliche Organisationen arbeiten Hand in Hand und bilden ein starkes gemeinsames Team. Dieser Einsatz zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in der Zusammenarbeit liegt. Und wir Johanniter freuen uns, einen echten Beitrag zum Schutz und zur Sicherheit der Besucherinnen und Besucher leisten zu können“, ergänzt Tobias Schubert, Leitung der Johanniter Rettungs- und Einsatzdienste Wien.
„In einer Millionenstadt wie Wien wird Zusammenhalt besonders spürbar, wenn eine internationale Großveranstaltung Menschen aus aller Welt verbindet. Der Sozial Medizinische Dienst Österreich ist Teil dieses gemeinsamen Einsatzes beim Eurovision Song Contest und sorgt mit seinen Sanitäter:innen in der Stadthalle für die medizinische Betreuung von Gästen und Künstler:innen. Als Teil im starken Netzwerk der Wiener Hilfsorganisationen steht für uns gelebtes Teamwork im Mittelpunkt. Wir blicken voller Vorfreude auf eine sichere Veranstaltung und eine großartige Zusammenarbeit vor Ort“, sagt Rene Jörg, Einsatzoffizier, Sozial Medizinischer Dienst Österreich.
„Wir als Malteser Hospitaldienst Austria freuen uns sehr, gemeinsam mit unseren befreundeten Organisationen zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung im Rahmen der Großambulanz beim Eurovision Song Contest in Wien beizutragen. Als rein ehrenamtlich getragene Organisation sind wir besonders stolz, bei einer Veranstaltung dieser internationalen Relevanz einen verlässlichen Beitrag zu leisten und Menschen in unterschiedlichsten Situationen professionell und mit Nächstenliebe zu begleiten“, unterstreicht Johannes Elser, Bereichsleiter Stv., Malteser Hospitaldienst Wien.
„Die Sicherheit rund um den Eurovision Song Contest in Wien hat für uns oberste Priorität. Ein Event dieser Größenordnung – mit täglich zehntausenden Besucherinnen und Besuchern, internationalen Delegationen und weltweiter Aufmerksamkeit – erfordert eine Vorbereitung, die weit über das übliche Maß hinausgeht. Die Wiener Polizei bringt umfassende Erfahrung in der Planung und Durchführung von Sicherheitsmaßnahmen bei Großveranstaltungen unterschiedlichster Art mit und sorgt mit hoher fachlicher Expertise und starker internationaler Vernetzung für eine sichere Durchführung dieses internationalen Events“, unterstreicht General Dieter Csefan, Landespolizeivizepräsident in Wien.
„Die ganze Welt schaut in den nächsten Tagen auf Wien, und die Besucher:innen werden eine bunte, weltoffene und vor allem sichere Stadt erleben. Die Berufsfeuerwehr Wien ist regelmäßig bei Großveranstaltungen vor Ort, aber der Eurovision Song Contest ist trotzdem etwas Besonderes für uns. Wir sind stolz darauf, mit unseren einsatzerfahrenen Führungskräften und zahlreichen Feuerwehrleuten einen wichtigen Beitrag leisten zu können, damit die gesamte ESC-Community eine unvergessliche und sichere Woche in unserer Stadt verbringen kann“, betont Dipl.-Ing. Mario Rauch, Branddirektor der Berufsfeuerwehr Wien.
Arbeiter-Samariter-Bund LV Wien
Michael Brommer
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