
Budget 2027/28: Bildung bleibt Zukunftsinvestition für diese Bundesregierung
Wiederkehr: „Jedes Kind zählt von Anfang an – deshalb investieren wir gezielt in die Bereiche, die für Chancengerechtigkeit und Bildungserfolg entscheidend sind.“
Trotz der notwendigen Budgetkonsolidierung setzt die Bundesregierung weiterhin gezielt auf Investitionen in zentrale Zukunftsbereiche. Bildung bleibt dabei ein klarer Schwerpunkt. Mit zusätzlichen Offensivmitteln werden in den Jahren 2027 und 2028 insbesondere die Elementarpädagogik, ganztägige Schulformen, Inklusion sowie die Schulpsychologie gestärkt.
„Jedes Kind zählt von Anfang an. Gute Bildung beginnt nicht erst mit dem Schuleintritt, sondern dort, wo Kinder früh gefördert, individuell unterstützt und bestmöglich begleitet werden. Deshalb investieren wir auch in Zeiten der Budgetkonsolidierung gezielt in jene Bereiche, die für Chancengerechtigkeit und Bildungserfolg entscheidend sind. Mit diesen Maßnahmen schaffen wir bessere Bildungs- und Entwicklungschancen für Kinder und Jugendliche in ganz Österreich. Wir investieren dort, wo Bildung den größten Unterschied macht: in der Elementarpädagogik, bei ganztätigen Schulangeboten, bei Inklusion und dem Ausbau der Schulpsychologie“, betont Bildungsminister Christoph Wiederkehr.
Gleichzeitig stellt die Bundesregierung sicher, dass der ordentliche Betrieb an den Schulen nicht nur erhalten, sondern weiter ausgebaut wird. Über den Chancenbonus, der Einführung des Mittleren Managements an Pflichtschulen und den weiteren Ausbau der Deutschförderung wird es auch zielgerichtet zusätzliche Lehrkräfte geben. An der Unterrichtsqualität wird nicht gespart.
Das Bildungsministerium leistet in den Jahren 2027 und 2028 einen Konsolidierungsbeitrag von 33,4 Millionen beziehungsweise 55,5 Millionen Euro. Mit einem Gesamtbudget von 12,86 Milliarden Euro im Jahr 2027 und 12,94 Milliarden Euro im Jahr 2028 bleibt der Bildungsbereich solide finanziert. Zusätzlich stehen 2027 weitere 130 Millionen Euro und 2028 insgesamt 210 Millionen Euro für gezielte Bildungsoffensiven zur Verfügung. Summiert mit bereits bestehenden Offensivmitteln sind das 440 Millionen bzw. 520 Millionen Euro (2027 und 2028) für Investitionen in die Zukunft unseres Landes: Die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen vom Kindergarten bis zur Matura.
Bereits in den vergangenen Budgetverhandlungen wurden bestehende Offensivmittel fixiert. Diese bestehenden Offensivmittel machen jährlich 310 Millionen Euro aus, somit stehen dem Bildungsministerium in den Jahren 2027 und 2028 440 Millionen bzw. 520 Millionen Euro zur Verfügung. Die 310 Millionen Euro teilen sich folgendermaßen auf: Mittleres Management (20 Millionen Euro), Deutschförderung (90 Millionen Euro), Digitale Lehrmittel (20 Millionen Euro), Chancenbonus (65 Millionen Euro), Elementarpädagogik (115 Millionen Euro, aufgeteilt auf Ausbau&Qualitätsoffensive, verpflichtendes 2. Kindergartenjahr und Gesunde kostenlose Jause)
Die zusätzlichen Mittel fließen in vier zentrale Schwerpunkte:
STÄRKUNG DER ELEMENTARPÄDAGOGIK
Der Ausbau des zweiten verpflichtenden Kindergartenjahres ist sichergestellt. Darüber hinaus wird eine neue Qualitätsoffensive umgesetzt. Ziel sind kleinere Gruppengrößen, niedrigerer Betreuungsschlüssel sowie mehr und besser ausgebildetes Personal in den Kindergärten.
AUSBAU GANZTÄGIGER SCHULFORMEN
Ganztägige Schulangebote werden weiter ausgebaut. Zusätzlich wird eine bundesweite Lösung für den verstärkten Einsatz von Freizeitpädagoginnen und Freizeitpädagogen geschaffen.
MEHR INKLUSION UND BESSERE UNTERSTÜTZUNG
Die Mittel für inklusive Schulformen und die Unterstützung von Kindern mit Behinderungen werden erhöht. Es wird ein Rechtsanspruch auf den freiwilligen Besuch eines 11. Und 12. Schuljahres geschaffen.
WEITERER AUSBAU DER SCHULPSYCHOLOGIE
Der erfolgreiche Ausbau der Schulpsychologie wird fortgesetzt. In den kommenden Jahren werden 92 zusätzliche Schulpsychologinnen und Schulpsychologen aufgenommen.
Für den laufenden Betrieb erhalten die Bundesschulen Mittel für den Sachaufwand. Um die steigenden Preise zu bewältigen, erhalten die Bundesschulen künftig 8,3 Millionen Euro zusätzlich, womit insgesamt 327,6 Millionen Euro für diesen Bereich zur Verfügung stehen.
BMB
Susanne Leiter
Pressesprecherin
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