
Feierliche Schlüsselübergabe für „Junges Wohnen“ in Scharndorf
LR Teschl-Hofmeister: Leistbarer und zugleich qualitativ hochwertiger Wohnraum für junge Menschen
In der Wohnhausanlage am Waldweg 22 in Scharndorf wurden am gestrigen Mittwoch die Schlüssel für acht geförderte Wohnungen im Rahmen des Modells „Junges Wohnen“ an die neuen Bewohnerinnen und Bewohner übergeben. Die WETgruppe errichtete das Projekt mit Mitteln der NÖ Wohnbauförderung und setzt damit ein weiteres Zeichen für leistbares und nachhaltiges Wohnen in Niederösterreich. Zur feierlichen Übergabe begrüßte die WETgruppe neben den neuen Mieterinnen und Mietern auch Wohnbau-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, die in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner an der Veranstaltung teilnahm.
„Mit dieser Wohnhausanlage im Rahmen der Wohnform ‚Junges Wohnen‘ schaffen wir leistbaren und zugleich qualitativ hochwertigen Wohnraum für junge Menschen. Besonders hervorzuheben sind die modernen und energieeffizienten Standards, die den Bewohnerinnen und Bewohnern hohen Wohnkomfort und beste Lebensqualität bieten. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zu nachhaltigem und zukunftsorientiertem Wohnen“, betonte dabei Teschl-Hofmeister.
Die neue Wohnhausanlage umfasst acht geförderte Mietwohnungen mit Wohnnutzflächen zwischen rund 50 und 53 Quadratmetern. Alle Wohnungen verfügen über Freiflächen in Form von Dachterrassen, Balkonen oder Terrassen mit Garten sowie über einen zugeordneten Kfz-Abstellplatz. Mit dem Modell „Junges Wohnen“ unterstützt das Land Niederösterreich junge Menschen beim Einstieg in die erste eigene Wohnung und schafft leistbaren Wohnraum in den Gemeinden.
Die Wohnhausanlage wurde in Niedrigenergiebauweise nach modernen ökologischen Standards errichtet. Für hohen Wohnkomfort sorgen eine Fußbodenheizung sowie eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Damit verbindet das Projekt energieeffizientes Bauen mit zeitgemäßer Wohnqualität. Die Gesamtbaukosten betragen rund 1,47 Millionen Euro, wobei heimische Unternehmen beauftragt wurden.
Das Land Niederösterreich setzt mit der Änderung der Wohnungsförderungsrichtlinien 2019 wichtige Schritte zur Weiterentwicklung von Neubau, Sanierung und leistbarem Wohnen. Die Anpassungen betreffen alle Förderbereiche – vom Eigenheim über den großvolumigen Wohnbau bis hin zur Subjektförderung. Im Eigenheimbereich werden die Förderkriterien modernisiert, unter anderem durch die Begrenzung der förderbaren Wohnnutzfläche, die Anpassung der Heizwärmebedarfswerte sowie Förderungen für PV-Speicher. In der Sanierung kommen zusätzliche Förderungen – etwa für zentrale Wohnraumlüftungen und das neue Modell „Reconstructing“ – hinzu. Im großvolumigen Wohnbau wird der Neubau auf ein reines Zuschussmodell umgestellt und das Verfahren gestrafft. Für die Sanierung wird ein attraktives Zuschusssystem eingeführt, ergänzt durch Verwaltungsvereinfachungen und ökologische Anreize. In der Subjektförderung wurden mit 1. Jänner 2026 die Einkommensgrenzen angehoben, damit Förderwerber trotz inflationsbedingter Einkommenserhöhungen ihre Wohnbeihilfe oder ihren Wohnzuschuss nicht verlieren. „Mit all diesen Maßnahmen stärkt Niederösterreich die Leistbarkeit, Energieeffizienz und Zukunftsfähigkeit des Wohnens im Land“, betont die Wohnbau-Landesrätin.
Nähere Informationen bei der NÖ Wohnbau-Hotline unter 02742/22133 (Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 14 Uhr), unter www.noe-wohnbau.at bzw. beim Büro LR Teschl-Hofmeister unter 02742/9005-12655, Dieter Kraus, und e-mail dieter.kraus@noel.gv.at.
Amt der NÖ Landesregierung
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