
Gödl: Und wieder grüßt der Einzelfall – steirische FPÖ versinkt im Chaos
Grazer FPÖ zeigt kurz vor Gemeinderatswahl, dass sie ungeeignet ist, Verantwortung zu tragen
“Und wieder grüßt der Einzelfall bei der FPÖ, wie das ausgesprochene Funktionsverbot gegen zwei freiheitliche Kandidaten aus dem Grazer Bezirk Gries zeigt”, stellt ÖVP-Klubobmann Ernst Gödl klar. Die beiden FPÖ-Funktionäre hatten zuvor antisemitische und menschenverachtende Beiträge auf ihren Social-Media-Accounts geteilt und so für einen neuen Tiefpunkt im Grazer Gemeinderatswahlkampf gesorgt. “Dass das Funktionsverbot durch die FPÖ erst nach einer Medienanfrage verhängt wurde, ist bezeichnend. Die Grazer FPÖ versinkt vor der Gemeinderatswahl am Sonntag weiter im Chaos und zeigt, dass sie ungeeignet ist, politische Verantwortung zu tragen”, so Gödl, der aus dem Bezirk Graz-Umgebung kommt.
Die jüngsten Ereignisse schließen überdies nahtlos an die blaue Serie an diversen Verwerfungen in den Reihen der FPÖ in der Steiermark an: Ob Parteiausschlüsse per Notverordnung, der freiheitliche Finanzskandal oder auch die Geschehnisse in Leoben rund um das Stiftungsfest der Burschenschaft Leder am vergangenen Wochenende. Gödl abschließend: “Wie viele Einzelfälle braucht es noch, bis die FPÖ endlich nachhaltig und wirkungsvoll Konsequenzen zieht? Dass bei Antisemitismus erst auf eine mediale Nachfrage gehandelt wird, ist erschreckend. Denn Graz ist eine Stadt mit einer lebendigen jüdischen Geschichte, in der Antisemitismus nichts verloren hat.” (Schluss)
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