
Initiative „Kinderarbeit stoppen!“ und Bundesministerin Claudia Bauer zeigen Kinderarbeit die Rote Karte
WIEN, 25. JUNI 2026 – DIE INITIATIVE „KINDERARBEIT STOPPEN!“ BESUCHTE AM MITTWOCH BUNDESMINISTERIN CLAUDIA BAUER IM BUNDESKANZLERAMT. MIT DABEI WAREN KINDER AUS WIEN, DIE DER EUROPA- UND FAMILIENMINISTERIN IHRE BOTSCHAFTEN ZUM THEMA KINDERARBEIT ÜBERMITTELTEN. GEMEINSAM FORDERN SIE MEHR ENGAGEMENT DER BUNDESREGIERUNG FÜR DAS GLOBALE ZIEL, KINDERARBEIT WELTWEIT ZU BEENDEN.
KINDERSTIMMEN AUS ÖSTERREICH UND ALLER WELT
Konstanze, Elisa und Lorenz aus Wien machten beim Gespräch mit Bundesministerin Claudia Bauer deutlich: Kinderrechte müssen für alle Kinder gelten – in Österreich und weltweit. Sie erinnerten daran, dass Kinderarbeit Kinderrechte verletzt und forderten konkrete Schritte, um Kinderarbeit weltweit zu beenden: „Kinderarbeit ist ungerecht! Ganz klar: Kinder sollen, spielen, lachen, toben, mit Freude lernen und die Welt entdecken. Arbeiten gehört ganz sicher nicht zu ihren Aufgaben“, bringt Konstanze (7 Jahre) aus Wien ihre Gedanken zum Thema Kinderarbeit im Gespräch mit Bundesministerin Bauer auf den Punkt. Elisa (7 Jahre) ergänzt: „Es ist gemein und nicht fair, wenn Kinder zur Arbeit gezwungen und dadurch in Gefahr gebracht werden. Das geht echt nicht! Kinder müssen beschützt werden.“
Im Gepäck hatten sie auch Stimmen von Kindern und Jugendlichen aus aller Welt, die ihre Gedanken zu Kinderarbeit im Rahmen einer Video-Aktion geäußert haben: „Ich denke, dass Kinderarbeit sehr ungerecht ist, weil die Kinder spielen und lernen sollten, nicht arbeiten,“ erklärt Dejanine (12 Jahre) aus Nicaragua. Joseph (14 Jahre) aus Kenia bringt es auf den Punkt: „Lasst die Kinder Kinder sein!“. Auch die 12-jährige Gunjan aus Indien fordert ein Ende der Kinderarbeit „Wir sind Kinder, keine Sklaven. Wir sind die Zukunft der Welt.“
MINISTERIN BAUER SIGNALISIERT UNTERSTÜTZUNG
Bundesministerin Claudia Bauer bedankte sich für den Besuch und unterstrich, dass Kinder weltweit besser geschützt werden müssen. „Die schlimmsten Formen von Kinderarbeit sind in vielen Ländern Realität, Kinder werden noch immer zu Prostitution gezwungen, als Kindersoldaten missbraucht. Es ist traurige Gewissheit, dass wir es als Weltgemeinschaft bisher nicht geschafft haben, Kindern ein sicheres, gewaltfreies und kindgerechtes Aufwachsen zu sichern. Ich halte es für extrem wichtig, dass wir unmissverständlich klar machen, dass diese schlimmsten Formen von Kinderarbeit enden müssen“, so die Europa- und Familienministerin.
Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar
Elisabeth Holzner
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