Maurer: Wie lange machen Babler und Ludwig ihrem Stiftungsratsvorsitzenden Lederer noch die Mauer?

Grüne fordern sofortigen Rücktritt von Stiftungsratsvorsitzendem Lederer

In die lange Liste der problematischen Verhaltensweisen des roten Stiftungsratsvorsitzenden Lederer reiht sich nun der nächste Skandal ein: der plumpe Versuch, dem Generaldirektor politische Personalwünsche zu diktieren. „Lederer ist als Stiftungsratsvorsitzender nach seinen politischen Interventionen, seinem verheerenden Krisenmanagement rund um die Causa Weißmann und der Nutzung seines Stiftungsratsmandats für seine privaten wirtschaftlichen Interessen schon längst untragbar. Die aktuellen Berichte sind nur ein weiterer Beweis dafür, dass sein Rücktritt längst überfällig ist“, kommentiert Sigi Maurer, stellvertretende Klubobfrau und Mediensprecherin der Grünen.

„Dass Lederer in seinem 80er-Jahre Politstil komplett unbelehrbar ist, ist nichts Neues. Die politische Frage lautet aber: Wie lange machen SPÖ-Chef Babler und der Wiener Bürgermeister ihrem roten Stiftungsratschef noch die Mauer? Michael Ludwig hat ein besonderes Händchen dafür, untragbare Personen auch nach Skandalen zu schützen – wie zuletzt bei Walter Ruck oder dem mittlerweile beurlaubten ORF-III-Geschäftsführer Schöber“, so Maurer. „Der SPÖ-Chef und Medienminister zieht sich bisher damit aus der Affäre, dass er keine Möglichkeit der Abberufung hätte. Das ist formal zwar richtig, aber man muss sich schon die Frage stellen: Wie schwach ist ein Parteichef, der sich nicht einmal traut, eine von ihm persönlich nominierte Person zum Rücktritt aufzufordern? Oder verhält es sich gar so, dass Babler mit dem Vorgehen und den politischen Interventionen des roten Stiftungsratsvorsitzenden einverstanden ist und hier in seinem Interesse agiert wird?“, fragt sich Maurer.

„Solange Babler und Ludwig ihren Stiftungsratsvorsitzenden decken, sind sie auch persönlich für sein Handeln verantwortlich. Ich fordere die SPÖ dazu auf, Farbe zu bekennen und dieser Farce im Stiftungsrat des ORF endlich ein Ende zu setzen“, so Maurer abschließend.

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