IV begrüßt neues Leuchtturmprogramm für Schlüsseltechnologien

Leitbetriebe mit Innovationsökosystemen zentral – Abstimmung von Instrumenten und Maßnahmen entlang von Schlüsseltechnologien gefordert – Industriestrategie konsequent umsetzen

Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer und FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth haben heute im Rahmen eines Pressegesprächs am Rande des Europäischen Forums Alpbach den Start der ersten Phase des neuen Programms „Leading Companies & Ecosystems“ präsentiert. „Mit der neuen Initiative geht ein weiterer Teil der Schlüsseltechnologie-Offensive der Industriestrategie in die Umsetzung“, betont Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV).

Unterstützt werden global agierende und führende Unternehmen bei der Ausweitung ihrer F&E-Aktivitäten und beim Aufbau leistungsfähiger Innovationsökosysteme in den Schlüsseltechnologien. Ein Leitbetrieb („Leading Company“) definiert in einer ersten Phase eine technologiegetriebene F&E-Roadmap, aktiviert in einer zweiten Phase das entsprechende Ökosystem und bringt über die Förderungen hinaus substanzielle Eigeninvestitionen ein. Insgesamt werden vom BMWET 60 Millionen Euro für die nächsten vier bis fünf Jahre zur Verfügung gestellt. Erwartet werden rund drei Projekte von Leitbetrieben mitsamt ihren Ökosystemprojekten.

„Es ist wichtig, in den kommenden Jahren ambitionierte Ökosysteme in Schlüsseltechnologien entlang der Innovations- und Wertschöpfungskette aufzubauen“, so Neumayer. Dabei würden zwischen Leitbetrieben, als zentrale Knotenpunkte in F&E-Netzwerken, Start-ups, KMU, Forschungseinrichtungen und Wissenschaft positive Spill-Over Effekte entstehen und Wachstum gestärkt. „Entscheidend ist, Instrumente und Maßnahmen zu einzelnen Schlüsseltechnologien gut aufeinander abzustimmen, um geballte Kraft entwickeln zu können“, setzt der IV-Generalsekretär fort, „dazu zählt auch, die themenoffenen FFG-Basisprogramme konsequent fortzuführen und auszubauen.“

„Jetzt gilt es, nur nicht stehen bleiben, sondern mit vollem Elan die Industriestrategie weiter umzusetzen und konsequent in Forschung, Technologieentwicklung und Innovation zu investieren. Immerhin hat sich Österreich das Ziel einer 4-Prozent-F&E-Quote gesetzt!“, so Neumayer abschließend.

Weitere Informationen zur Initiative und Ausschreibung bei der FFG: Leading Companies – Roadmapping 2026 | FFG

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