SJ Zivkovic: „Geld für Menschen statt für Waffen!“

Auftaktaktion der Sozialistischen Jugend Österreich zu ihrem Schwerpunkt im Herbst vor dem österreichischen Parlament

Vor dem österreichischen Parlament fordert die Sozialistische Jugend mehr Geld für Menschen statt für Waffen. „Während Milliarden in Aufrüstung fließen, fehlen Investitionen dort, wo sie das Leben der Menschen tatsächlich verbessern würden – in Bereichen wie Bildung, Klimaschutz oder leistbarem Wohnen. Statt immer mehr Geld für Waffen auszugeben, müssen wir endlich in die Verbesserung der Lebensbedingungen für alle investieren“, betont Larissa Zivkovic, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich.

Zivkovic kritisiert auch das beschlossene Doppelbudget der Bundesregierung: „Im Jahr 2028 gibt Österreich mehr als fünfmal so viel für militärische Angelegenheiten aus wie für Umwelt und Klimaschutz. Gleichzeitig wird 94-mal so viel für militärische Angelegenheiten wie für Frauenpolitik ausgegeben. Für uns ist klar: Geld für Menschen statt für Waffen!“

„Gerade die Hitzewelle in diesem Sommer hat gezeigt, dass Klimaschutz wichtiger denn je ist. Doch anstatt mehr Geld in Klimaschutz zu investieren, wird lieber in Aufrüstung gesteckt. Das kann so nicht sein. Während die Ausgaben für militärische Angelegenheiten bis 2028 auf 5,2 Milliarden Euro steigen, wird das Klimabudget auf weniger als eine Milliarde Euro gekürzt“, so Zivkovic weiter.

Bei der Aktion vor dem Parlament stellte die Sozialistische Jugend die Verteilung der öffentlichen Gelder mit einer überdimensionalen Waage dar. Auf der einen Seite waren Menschen und auf der anderen Waffen dargestellt. Das Ungleichgewicht in Richtung Waffen sollte sichtbar machen, wie finanziell Prioritäten gesetzt werden.

„Die Prioritäten der Bundesregierung müssen sich endlich ändern. Gerade in Zeiten massiver Sparpolitik darf die Landesverteidigung nicht einer der wenigen Bereiche sein, in denen das Budget erhöht wird. Statt Aufrüstung braucht es Investitionen in Klimaschutz, Bildung und Gewaltschutz“, so Zivkovic.

Im Mittelpunkt der Kampagne steht außerdem eine Petition für ein lückenloses Verbot von Waffenexporten in Kriegs- und Krisengebiete. „Solange Österreich mit Waffenexporten Geld verdient, ist unsere Neutralität geschwächt. Wir fordern deshalb ein lückenloses Verbot von Waffen- und Dual-Use-Exporten in Kriegs- und Krisengebiete und eine Politik, die Frieden über Profite stellt!“, betont Zivkovic abschließend.

Fotos sind unter folgendem Link frei verfügbar: https://www.sjoe.at/pressefotos

Sozialistische Jugend Österreich
Jonathan Kaspar, Pressesprecher
Telefon: +43 664 / 541 70 80
E-Mail: jonathan.kaspar@sjoe.at
Website: https://www.sjoe.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender