
Demo gegen KI-Rechenzentrum in Kronstorf: Zivilgesellschaft demonstriert am 11.9. in Linz
Knapp 58.000 Menschen unterzeichnen Petition und fordern transparente Gesamtprüfung
In Kronstorf baut der US-Techkonzern Google eines der größten Rechenzentren Europas. Gleichzeitig sind die langfristigen Auswirkungen auf Enns, Grundwasser und regionale Energieversorgung bislang nicht ausreichend geklärt. Knapp 58.000 Menschen fordern deshalb gemeinsam mit der _“Bürger:innen Initiative Rechenzentrum Kronstorf_” auf der Online-Petitionsplattform mein.aufstehn.at eine transparente Gesamtprüfung aller Risiken.
“Technologischer Fortschritt darf nicht auf Kosten von Transparenz und Mitbestimmung stattfinden. Bei einem Projekt dieser Größenordnung müssen die Auswirkungen umfassend geprüft werden – und die Menschen vor Ort mitreden können”, so Flora Bachmann von mein.aufstehn.at.
Eine Zusicherung von transparenten Prüfungen des Projekts gibt es seitens der Politik nicht. Daher geht die Zivilgesellschaft am Freitag, 11.9. in Linz auf die Straße und fordert Mitsprache bei der Umsetzung des Projekts. Die von der “_Bürger:innen Initiative Rechenzentrum Kronstorf_” organisierte Demonstration beginnt um 15 Uhr am Landhausplatz 1 und dauert etwa 2 Stunden (Route). Zum Auftakt sprechen Christina Gruber (Bürger:inneninitiative Rechenzentrum Kronstorf), Dieter Wallentin (da huat brennt), Lisa Aigelsberger (Südwind OÖ), Werner Scholl (Guter Grund) und Davide Bevilacqua (Servus.at).
Medienvertreter_innen sind herzlich eingeladen (Interviewmöglichkeiten, auch mit Flora Bachmann von mein.aufstehn.at, vor Ort). Anmeldung und weitere Informationen unter kronstorf@servus.at.
Aufstehn.at – Verein zur Förderung zivilgesellschaftlicher
Partizipation
Viola Kurz, MA
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Tel: 0043 670 550 6384
Website: https://www.aufstehn.at
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