Schwarz-Fuchs bei Karpaten-Initiative in der Ukraine

Präsidentin des Bundesrats: „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit stärkt Regionen, Wirtschaft und Sicherheit“

Wien/Ukraine (PK) – Bundesratspräsidentin Christine Schwarz-Fuchs hat Österreich beim Gipfel der Karpaten-Integrationsinitiative in der Ukraine vertreten. Ziel der Initiative war es, die Zusammenarbeit der Staaten und Regionen im Karpatenraum zu vertiefen und gemeinsame Projekte insbesondere in den Bereichen Wirtschaft, Infrastruktur, Energie, Umwelt und grenzüberschreitende Zusammenarbeit voranzutreiben. Der Gipfel brachte die acht Staaten des Karpatenraums sowie Vertreterinnen und Vertreter von EU-Institutionen, Regionen und Wirtschaft zusammen.

„Gerade die Regionen wissen sehr genau, wo grenzüberschreitende Zusammenarbeit konkret ansetzen muss. Gut ausgebaute Verkehrswege, eine sichere Energieversorgung, wirtschaftliche Zusammenarbeit und der direkte Austausch zwischen Gemeinden und Regionen schaffen Stabilität und neue Perspektiven. Die Karpatenregion hat hier großes Potenzial“, erklärte Schwarz-Fuchs anlässlich ihres Besuchs.

Im Rahmen des Gipfels kam es zu Gesprächen und Begegnungen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, First Lady Olena Selenska, dem ukrainischen Premierminister Serhij Korezkyj, dem Präsidenten der ukrainischen Werchowna Rada, Ruslan Stefantschuk sowie Wirtschafts- und Umweltminister Oleksandr Krawtschenko. Schwarz-Fuchs nahm zudem an der gemeinsamen Pressekonferenz des Gipfels teil. Mit Myroslaw Biletskyj Gouverneur der Oblast Transkarpatien, tauschte sie sich über die regionale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit aus.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Rolle der Regionen und Gemeinden. Schwarz-Fuchs beteiligte sich an der Podiumsdiskussion zur lokalen und regionalen Dimension der Karpaten-Integrationsinitiative. Dabei wurde erörtert, wie regionale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu mehr wirtschaftlicher Entwicklung, Zusammenhalt und Sicherheit in der Karpatenregion beitragen kann.

„Europa lebt nicht nur von der Zusammenarbeit auf nationaler Ebene. Gerade die Regionen und Gemeinden sind entscheidend dafür, dass europäische Zusammenarbeit für die Menschen konkret spürbar wird. Deshalb müssen sie von Beginn an aktiv eingebunden werden“, betonte Schwarz-Fuchs.

HOCHRANGIG BESETZTES WIRTSCHAFTSFORUM

Beim Wirtschaftsforum waren neben Schwarz-Fuchs unter anderem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der rumänische Präsident Nicușor Dan, Polens Premierminister Donald Tusk, Serbiens Präsident Aleksandar Vučić sowie der Erste Vizepräsident des tschechischen Senats Jiří Drahoš vertreten. Auch der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil nahm am Wirtschaftsforum teil.

Die Karpaten-Integrationsinitiative setzte sich zum Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Staaten, Regionen und Gemeinden dauerhaft zu stärken. Im Mittelpunkt standen unter anderem Energie und Versorgungssicherheit, Verkehrs- und Logistikverbindungen, Umweltschutz sowie gemeinsame grenzüberschreitende Projekte. Auch die Entwicklung einer eigenen EU-makroregionalen Strategie für die Karpatenregion EUSCARP war Gegenstand der Gespräche.

BESUCH BEI FISCHER SPORTS UND BLIZZARD SPORT

Im Anschluss an die politischen Gespräche und das Wirtschaftsforum besuchte Schwarz-Fuchs gemeinsam mit dem ukrainischen Botschafter in Österreich, Wassyl Chymynez, die Skifabriken der österreichischen Unternehmen Fischer Sports in Mukatschewo und Blizzard Sport GmbH in Tschop. „Gerade in wirtschaftlich und politisch schwierigen Zeiten zeigt sich, wie wichtig langfristige Partnerschaften und verlässliche wirtschaftliche Beziehungen sind. Österreichische Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, Know-how und Perspektiven und leisten damit auch einen wichtigen Beitrag zur regionalen Entwicklung“, sagte Schwarz-Fuchs nach dem Betriebsbesuch.

Die Reise der Bundesratspräsidentin in die Ukraine hat vom 17. bis 20. September 2026 stattgefunden. (Schluss) red

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Thomas Neuhauser

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