Hammer/Grüne: Heimatstrom einzige Alternative für sichere Energiepreise – Wer günstigen Strom will, muss Abhängigkeit von Gas beenden

E-Control bestätigt: Heimische erneuerbare Energie schützt vor internationalen Preisschocks – Grüne fordern mehr Tempo beim Ausbau von Wind- und Sonnenenergie

„Jede internationale Krise zeigt uns aufs Neue, wie teuer uns die Abhängigkeit von Öl und Gas kommt. Wenn irgendwo auf der Welt ein Konflikt eskaliert, spüren die Menschen in Österreich die Folgen auf ihrer Energierechnung. Das dürfen wir nicht länger hinnehmen. Wir müssen unsere Energieversorgung endlich selbst in die Hand nehmen. Mit sauberem Strom aus Österreich statt teurem Gas aus dem Ausland“, reagiert Lukas Hammer, Energiesprecher der Grünen, auf die aktuellen Befunde der E-Control.

„Die E-Control bestätigt heute, was wir Grüne seit Jahren sagen: Je mehr heimischen Strom wir aus Sonne, Wind und Wasser produzieren, desto unabhängiger werden wir von internationalen Krisen und fossilen Preisschocks. Gerade im Winter, wenn der Strompreis besonders stark vom Gas abhängt, zeigt sich, wie dringend wir mehr Windkraft und auch mehr Speicher brauchen. Denn der Wind weht auch dann, wenn die Sonne weniger scheint“, so Hammer.

„Heimatstrom ist keine Frage der Ideologie, sondern des Hausverstands. Warum sollen die Menschen in Österreich immer wieder die Rechnung für unsere Abhängigkeit von autoritären Regimen und internationalen Öl- und Gaskonzernen bezahlen? Wir haben Sonne, Wind und Wasser vor unserer Haustür. Nutzen wir sie endlich konsequent! Jeder zusätzliche Windpark und jede neue Sonnenstromanlage machen uns ein Stück unabhängiger und stärken langfristig die Leistbarkeit unserer Energieversorgung“, betont Hammer.

„Die Bundesregierung hat den Ausbau der Photovoltaik bewusst ausgehungert und absichtlich zu wenig Mittel bereitgestellt. Über 90 Prozent der Anträge des letzten Förder-Calls wurden abgelehnt, die Fördermittel waren in 33 Sekunden weg. Das ist fahrlässig“, kritisiert Hammer und weiter: „Die Regierung hat ein neues Förderprogramm versprochen und dabei ein wertvolles Jahr vergeudet. Egal, wie das Programm ausschaut: Es braucht ausreichend Mittel und Planbarkeit bei der Energiewende.“

„Wir brauchen jetzt Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren und von Stromspeichern. Wer heute beim Ausbau heimischer Energie zögert, nimmt in Kauf, dass die Menschen auch morgen den Preis für internationale Krisen bezahlen. Wir Grüne wollen das ändern: mit sauberer Energie aus Österreich, die uns unabhängig von schmutzigen Importen und krisenfest macht“, hält Hammer fest.

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