
AVISO: Am 6. November findet der 1. Wiener Kongress für Gewaltschutz statt
Konflikte erkennen, lösen und künftig vermeiden lernen mit den Fachleuten aus der Lebens- und Sozialberatung
Am 6. November steht im Tech Gate Vienna ein Thema im Mittelpunkt, das aktueller nicht sein könnte: Wie lassen sich Konflikte – in Beziehungen, Familien, in der Nachbarschaft, in Betrieben, aber auch zwischenstaatlich – frühzeitig erkennen, lösen und in Zukunft möglichst vermeiden? Der 1. Wiener Kongress für Gewaltschutz in Kooperation mit PAXmit! bietet dafür unterschiedliche Ansätze. Als solche werden von Harald G. Janisch das Konfliktmanagement, die Mediation und die Friedenssalutologie genannt. Janisch ist Obmann des Kongress-Veranstalters, der Fachgruppe Wien Personenberatung und Personenbetreuung.
Wie Janisch ausführt, hat der österreichische Konfliktforscher Friedrich Glasl die moderne Konfliktmediation im deutschsprachigen Raum wesentlich geprägt. Sein Ansatz beschäftigt sich damit, wie Konflikte eskalieren und welche Möglichkeiten es gibt, dieser Entwicklung entgegenzuwirken.
FRIEDENSSALUTOLOGIE, DIE „GESUNDHEITSLEHRE DES FRIEDENS“
Ergänzt wird dieser Zugang von Glasl durch die Friedenssalutologie. Bei diesem noch jungen, interdisziplinären Ansatz geht es vor allem darum, welche persönlichen, sozialen und institutionellen Voraussetzungen notwendig sind, damit Frieden dauerhaft erhalten bleiben kann. Die Friedenssalutologie wird deshalb, so Janisch, auch als „Gesundheitslehre des Friedens“ bezeichnet.
ÜBER DIE GEWALTSCHUTZLISTE FACHLEUTE ZUR KONFLIKTVERMEIDUNG FINDEN
Hier setzt auch, betont Janisch, die Arbeit speziell ausgebildeter, psychosozialer Beraterinnen und Berater aus der Lebens- und Sozialberatung an. Ihre Tätigkeit besteht nicht nur darin, Menschen bei bereits bestehenden Konflikten – im privaten wie auch beruflichen Kontext – zu begleiten. Ein ebenso wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Konfliktprävention: Frühzeitig soll erkannt werden, wo Spannungen entstehen und welche Möglichkeiten es gibt, eine Eskalation zu verhindern oder das Entstehen von Konflikten künftig überhaupt zu vermeiden. Diese Fachleute aus der Lebens- und Sozialberatung werden in Zukunft für die interessierte Öffentlichkeit über eine Gewaltschutzliste auffindbar sein.
AM KONGRESS GEBEN DIE REFERENTINNEN UND REFERENTEN EINEN ERSTEN ÜBERBLICK ZU KONFLIKTBEARBEITUNG UND GEWALTSCHUTZ
Im Mittelpunkt des Gewaltschutzkongress am 6. November stehen Vorträge und Diskussionen zu den verschiedenen Methoden der Konfliktbearbeitung, Konfliktvermeidung und des Gewaltschutzes. Was den Kongress für Besucherinnen und Besucher – vor Ort und auch online – besonders interessant und spannend macht, ist die Vielzahl an Referentinnen und Referenten aus den verschiedensten Bereichen, die sich mit Konflikten und deren Aufarbeitung und Vermeidung beschäftigen: Österreichischer Kinderschutzbund, Innenministerium, Bundeskriminalamt, Aufstellungsarbeit, Psychotherapie, AUVA, Sport und Politik.
SAVE THE DATE – 6. NOVEMBER 2026, AB 9 UHR, TECH GATE VIENNA
Informationen zum Kongress, zur Anmeldung, zum Programm und zu den Referentinnen und Referenten sind unter www.gewaltschutzkongress.at auffindbar.
Fachgruppe Wien Personenberatung und Personenbetreuung
Mag. Martin Kofler
Telefon: 01 514 50-2204
E-Mail: personenberatung@wkw.at
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