Hotspots in der Verkehrsmedizin

Demenz, ADHS, Epilepsie & Co.: Wenn Krankheiten die Fahrtüchtigkeit beeinflussen

_AMKO lädt zum verkehrsmedizinischen Symposium „Hotspots in der Verkehrsmedizin“ am 16. Oktober 2026 in Salzburg_

Individuelle Mobilität bedeutet mehr, als mit dem Fahrzeug von A nach B zu gelangen. Sie steht für Selbstständigkeit, Freiheit und gesellschaftliche Teilhabe. Doch wie wirken sich Erkrankungen wie Demenz, ADHS, Epilepsie oder Schlafstörungen auf die Fahrtüchtigkeit aus? Welche Rolle spielen moderne Therapien und Medikamente? Und wie lassen sich individuelle Mobilitätsbedürfnisse mit den Anforderungen der Verkehrssicherheit vereinbaren?

Diesen Fragen widmet sich das verkehrsmedizinische Symposium „Hotspots in der Verkehrsmedizin“, das der Ärztliche Mobilitätsklub Österreichs (AMKO) gemeinsam mit dem ÖAMTC am 16. Oktober 2026 an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg veranstaltet. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen bei der Beurteilung der Fahreignung sowie die Auswirkungen neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen auf die sichere Teilnahme am Straßenverkehr.

_INTERDISZIPLINÄRER BLICK AUF DIE FAHREIGNUNG_

Die Beurteilung der Fahrtüchtigkeit ist häufig komplex und erfordert eine differenzierte Betrachtung medizinischer, psychologischer und rechtlicher Faktoren. Ziel des Symposiums ist es, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zusammenzuführen und einen interdisziplinären Blick auf verkehrsmedizinische Fragestellungen zu ermöglichen. Renommierte Expert:innen beleuchten unter anderem die Auswirkungen von Schlafstörungen, Demenz, Epilepsie und ADHS auf Aufmerksamkeit, Reaktionsvermögen und Fahreignung. Neben den jeweiligen Krankheitsbildern stehen auch moderne Therapieansätze und deren Einfluss auf die Verkehrssicherheit im Fokus.

Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich der Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Expert:innen aus Verkehrspsychologie, Fahrzeugtechnik und Recht diskutieren, wie Ablenkung entsteht, welche Folgen sie für die Verkehrssicherheit hat und welche Herausforderungen die zunehmende Vernetzung moderner Fahrzeuge mit sich bringt. Zudem werden Ergebnisse einer ÖAMTC-Studie zum Thema Ablenkung vorgestellt.

Das Symposium verdeutlicht, dass die Beurteilung der Fahreignung das Zusammenspiel unterschiedlicher Disziplinen erfordert. Nur durch die gemeinsame Betrachtung medizinischer, psychologischer, technischer und rechtlicher Aspekte lassen sich die Auswirkungen von Erkrankungen, Therapien und neuen Entwicklungen auf die Verkehrssicherheit umfassend bewerten.

_AMKO & ÖAMTC: FACHSYMPOSIUM „HOTSPOTS IN DER VERKEHRSMEDIZIN“_

Wann: Freitag, 16. Oktober 2026, 09:30 bis 15:30 Uhr

AMKO Ärztlicher Mobilitätsklub Österreichs
Martina Schuster
Telefon: 01 512 18 21
E-Mail: martina.schuster@amko.at

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