
Greenpeace-Analyse zu Weltnaturkonferenz: Österreich hinkt eigenen Zielen weit hinterher
24 von 37 Naturschutzzielen nicht auf Kurs, keines erreicht – Greenpeace fordert mehr strenge Schutzzonen und ein Ende naturschädlicher Subventionen sowie der Deregulierungswelle
Vier Jahre nach Beschluss der globalen Biodiversitätsziele im Jahr 2022 steht bei der UN-Biodiversitätskonferenz (COP17) in Jerewan die erste Halbzeitbilanz an. Greenpeace analysiert (act.gp/CBD-Zwischenstand) den 7. Nationalbericht Österreichs und bewertet die Maßnahmen als zu ambitionslos: Nur 13 der 37 festgelegten Naturschutzziele sind auf Kurs, bei 24 macht Österreich zu wenig Fortschritte und erreicht wurde bisher keines. Trotz fortschreitenden Artensterbens und hohem Bodenverbrauch werden Zielverfehlungen im Nationalbericht kaschiert. Greenpeace fordert daher von der Bundesregierung eine konsequente Naturschutz-Offensive – finanziell abgesichert und gesetzlich verankert.
Ursula Bittner
Biodiversitätsexpertin
Greenpeace in Österreich
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Magnus Reinel
Pressesprecher
Greenpeace in Österreich
Tel.: + 43 (0) 664 8817 2210
E-Mail: magnus.reinel@greenpeace.org
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