
FPÖ-Fiedler: „Wirksame Deutschförderung statt Migrationsförderungsinstitut“
Kinder dürfen nicht die Rechnung ungelöster Integrationsprobleme tragen
„Wenn im Klassenzimmer das Dach brennt, hilft kein wissenschaftlicher Schönwetterbericht. Familien kämpfen mit Heizkosten, Lehrer brauchen Entlastung, gleichzeitig bündelt die WU Wien 22 Wissenschaftler in einem Migrationsforschungsinstitut“, hinterfragt FPÖ Niederösterreich Bildungssprecher LAbg. Helmut Fiedler die zusätzlichen Strukturen, die Kosten und den konkreten Nutzen.
Kritisch sieht Fiedler die Leitung durch Judith Kohlenberger, die dem Vorstand von „SOS Mitmensch“ angehört: „Ihre öffentliche Positionierung gegen freiheitliche Politik wirft Fragen nach der notwendigen Distanz auf. Belastungen durch Zuwanderung müssen ohne ideologische Scheuklappen untersucht werden.“
Die unter Kohlenbergers Mitwirkung entstandene Jugendcollege-Evaluation zeige zudem die Grenzen bisheriger Aussagen: „Die Studie liefert keinen Nachweis direkter Effekte auf die Arbeitsmarktintegration. Bessere Voraussetzungen sind noch kein Arbeitsplatz.“ Bildungsminister Wiederkehr richtet Fiedler aus: „Herr Minister, unsere Schulen brauchen überprüfbare Fortschritte beim Deutscherwerb und spürbare Entlastung. Für NÖ verlangen wir frühe Sprachstandsfeststellungen, verbindliche Deutschförderung vor dem Schuleintritt und Transparenz bei den Förderstunden.“
FPÖ Niederösterreich Landtagsklub
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