PVÖ zur E-Card-Gebühr: Pensionistinnen und Pensionisten sind nicht die Bankomaten der Gesundheitskasse!

Gerstorfer: „Wir haben diese Belastung von Anfang an abgelehnt. Die Fehler der schwarz-blauen Kassenreform dürfen nicht auf dem Rücken der Pensionisten ausgetragen werden!“

Höhere Krankenversicherungsbeiträge, zusätzliche Selbstbehalte und jetzt auch noch die E-Card-Gebühr: Rund 1,5 Millionen Pensionistinnen und Pensionisten müssen heuer erstmals knapp 27 Euro zusätzlich bezahlen. Für PVÖ-Präsidentin Birgit Gerstorfer ist klar: „Pensionistinnen und Pensionisten sind nicht die Bankomaten der Gesundheitskasse! Die ÖGK kann ihre Finanzprobleme nicht immer wieder durch zusätzliche Belastungen der älteren Generation lösen.“ ****

PVÖ HAT GEBÜHR VON ANFANG AN ABGELEHNT

Bereits am 14. Mai 2025 hat sich der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) entschieden gegen die neue Gebühr ausgesprochen. Gemeinsam mit den anderen Seniorenvertretungen konnten zumindest Ausnahmen für sozial besonders schutzbedürftige Menschen erreicht werden. Auch bei den Verhandlungen zur Pensionsanpassung im September 2025 hat der PVÖ die zusätzliche Belastung ausdrücklich thematisiert. „Unser Ziel bleibt die vollständige Befreiung aller Pensionistinnen und Pensionisten“, bekräftigt Gerstorfer.

SCHWARZ-BLAUE KASSENREFORM NICHT VERGESSEN!

Gerstorfer erinnert auch an die Verantwortung der früheren schwarz-blauen Bundesregierung: „Die Zusammenlegung der Krankenkassen wurde damals mit großen Einsparungen und besseren Leistungen versprochen. Stattdessen kämpfen wir heute mit finanziellen Problemen und neuen Belastungen. Die Rechnung dafür darf nicht bei den Pensionistinnen und Pensionisten landen!“

Der PVÖ fordert daher die Rücknahme der E-Card-Gebühr für Pensionistinnen und Pensionisten. „Wer jahrzehntelang Beiträge geleistet hat, verdient eine verlässliche Gesundheitsversorgung und keine ständig neuen finanziellen Belastungen“, so Gerstorfer.

KEINE UNNÖTIGE VERUNSICHERUNG

Zu – vor allem in den sozialen Medien – kursierenden Gerüchten stellt Gerstorfer abschließend klar: Die 26,85 Euro werden einmal jährlich abgezogen, nicht monatlich. Die 14. Pension bleibt davon unberührt. (Schluss)

Pensionistenverband Österreichs
Generalsekretär Christian Rösner-El-Heliebi, MSc.
Mag. Susanne Ellmer-Vockenhuber, Bakk.
E-Mail: presse@pvoe.at

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