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Europa

GLOBAL 2000 zu EU-Klimaziel: Wichtiger Schritt, aber scharfe Kritik an Abschwächung

Energiewende bleibt klares Ziel der EU und fossile Energie wird zum Auslaufmodell Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 sieht in der Einigung im Trilog zum EU-Klimaziel einen wichtigen Schritt nach vorne, kritisiert aber die vorgenommenen Abschwächung in den Verhandlungen scharf: „Mit dem Beschluss machen EU-Kommission, EU-Mitgliedsstaaten und das EU-Parlament unmissverständlich klar, dass die Energiewende und der Weg in Richtung Klimaneutralität weiterhin gemeinsame große Ziele sind. Das Aus für

Mitglied der Weltbankgruppe IFC investiert in ukrainische VIG-Gesellschaften USG und Kniazha

Vienna Insurance Group stärkt ihre Positionierung in der Ukraine DIE INTERNATIONAL FINANCE CORPORATION (IFC) WIRD SICH ÜBER EINE KAPITALERHÖHUNG AN DEN UKRAINISCHEN NICHTLEBENSVERSICHERUNGSUNTERNEHMEN DER VIENNA INSURANCE GROUP (VIG) BETEILIGEN. MIT UNTERSTÜTZUNG DER IFC SOLLEN DEREN PRODUKTPORTFOLIOS ERWEITERT UND DEREN DIGITALISIERUNGSSTRATEGIEN FORCIERT WERDEN. AUFBAUEND AUF DEN BESTEHENDEN KOOPERATIONEN MIT AON UND LLOYD’S WILL DIE VIG AUCH DAMIT EINE AKTIVE ROLLE BEIM WIEDERAUFBAU DER UKRAINE NACH

Marion Polaschek (UG im ÖGB): Entschärfung des EU-Lieferkettengesetzes ist ein Schlag gegen Beschäftigte und Menschenrechte

Die Unabhängige Gewerkschaftsfraktion (UG) im ÖGB kritisiert die geplante Entschärfung des EU-Lieferkettengesetzes scharf. Aus Sicht der Vorsitzenden Marion Polaschek untergräbt dieser Schritt grundlegende Menschenrechte, schwächt faire Unternehmen und gefährdet Europas wirtschaftliche Zukunft: „Starke Sorgfaltspflichten sind kein Bürokratiemonster, sondern Schutz für Beschäftigte und Grundlage fairer Konkurrenz. Wer sie aushöhlt, belohnt Rücksichtslosigkeit.“ FÜR DIE UG IM ÖGB STEHT FEST: * Mit der Verwässerung wird

Maßnahmen zur Energiekostenreduktion in Diskussion

Austausch mit E-Control-Vorstand im Wirtschaftsausschuss Einhellig nahm der Wirtschaftsausschuss des Nationalrats heute den aktuellen Tätigkeitsbericht der E-Control Austria (III-256 d.B.) zur Kenntnis. Das Vorstandsduo der E-Control Alfons Haber und Wolfgang Urbantschitsch wurde nicht nur nach dem vergangenen Berichtszeitraum, sondern auch nach ihren Einschätzungen für die Zukunft gefragt. Das Jahr 2024 habe den Wettbewerb auf den Energiemärkten zumindest in Teilen zurückgebracht, so die Bilanz des

IV zu COMPET-Rat: Eigenständiges Horizon Europe mit starker kollaborativer Forschung zentral für Wettbewerbsfähigkeit

Stärkere Finanzierung und klare Priorität für kollaborative Forschung im nächsten EU-Rahmenprogramm gefordert Nach Vorlage des ersten Vorschlags der Europäischen Kommission zum nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR 2028-34) im Juli, der den EU Competitiveness Fonds (ECF) sowie das nächste EU-Forschungsrahmenprogramm (Horizon Europe 2028-34) beinhaltet, laufen die Verhandlungen auf unterschiedlichen Ebenen. Im heutigen COMPET-Rat Forschung fand dazu eine Orientierungsdebatte statt. „Vor dem Hintergrund

„Gehen unseren eigenständigen niederösterreichischen Weg“: Rückblick und Ausblick von LH Mikl-Leitner und LH-Stv. Landbauer

Gastpatienten, Corona-Evaluierung und Mitwirkungspflicht „Wir haben Reformen angestoßen, die Niederösterreich weiterbringen“, zeigte sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner heute im Zuge einer gemeinsamen Pressekonferenz mit LH-Stellvertreter Udo Landbauer überzeugt. „Niederösterreich hält Kurs, auch wenn der Gegenwind stärker weht – wir gehen unseren eigenständigen niederösterreichischen Weg“, betonte sie dabei. Und auch LH-Stellvertreter Landbauer sprach von einem „intensiven Regierungsjahr“, aber „wir

IV: Anpassungen am EU-Lieferkettengesetz bringen moderate Entlastung für Betriebe

Ursprüngliche Ausgestaltung wäre Bürokratiemonster geworden – Auflagen wurden nun auf ein moderates Maß reduziert Die Industriellenvereinigung (IV) begrüßt die erzielten Erleichterungen beim EU-Lieferkettengesetz als grundsätzlich positiv. „Die Grundidee eines Lieferkettengesetzes, um internationale Standards und Menschenrechte sicherzustellen, ist nachvollziehbar. Die ursprüngliche Ausgestaltung hat in vielen Bereichen über das Ziel hinausgeschossen und hätte unsere Betriebe mit massiver Bürokratie

ÖGB und AK zu Lieferkettengesetz: Abschwächung bringt die Wirtschaft nicht voran

Konzerne müssen Kinderarbeit und Zwangsarbeit entlang von Lieferketten endlich beenden Das EU-Lieferkettengesetz wurde im Mai 2024 final beschlossen, in den vergangenen Monaten aber neu verhandelt und abgeschwächt. Aktuelle Leaks zeigen das massive Lobbying von Konzernen. Unter anderem haben 11 große Konzerne, darunter 9 US-Konzerne, als mächtige Allianz unter der Bezeichnung „Competitiveness Roundtable“ systematisch und koordiniert gegen das Lieferkettenkettengesetz lobbyiert. Die EU-Ombudsstelle hat

SPÖ-Bayr: Verwässertes Lieferkettengesetz ist Rückschritt für Menschenrechte

EU-Beschluss lässt zentrale Schutzmaßnahmen für Menschen und Umwelt fallen Petra Bayr, Außenpolitische Sprecherin der SPÖ, zeigt sich enttäuscht über das abgeschwächte EU-Lieferkettengesetz: „Das ist ein massiver Rückschritt für den Schutz von Menschenrechten und Umwelt entlang globaler Lieferketten. Die verwässerte Regelung ist zahnlos und betrifft nur noch wenige Großkonzerne. Wenn Unternehmen nicht verantwortlich sind, zahlen Menschen und Umwelt den Preis.“ Selbstverständlich müsse Europas und

EY-Studie: Restrukturierungsdruck in Österreich nimmt stärker zu als im europäischen Durchschnitt

Die Restrukturierungsaktivität in Österreich steigt spürbar und über dem europäischen Trend. Das zeigt die aktuelle EY-Parthenon European Restructuring Pulse Survey, für die knapp 200 „Workout Bankers“, also Restrukturierungs- und Sanierungs-Expert:innen in Banken, aus über 30 Ländern befragt wurden – darunter 15 aus Österreich. Während europaweit rund 52 Prozent der Befragten im ersten Halbjahr 2025 einen Anstieg der Restrukturierungsfälle meldeten, liegt dieser Wert in Österreich nahezu gleich auf. Für das zweite