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Politik

NOZ: DLRG-Präsident fordert nach tödlichem Unfall Schwimmunterricht ab erster Klasse

Osnabrück (ots) - DLRG-Präsident fordert nach tödlichem Unfall Schwimmunterricht ab erster Klasse GEW: Kinder am besten bereits im Kita-Alter mit Wasser vertraut machen Osnabrück. Nach dem tragischen Tod zweier Kinder in einem Gartenteich hat die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) gefordert, Schwimmunterricht in Grundschulen flächendeckend ab der ersten Klasse einzuführen. DLRG-Präsident Achim Haag sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ), "59 Prozent der Schüler, die auf eine weiterführende Schule

Kölner Stadt-Anzeiger: NRW-Grüne: Kinder sollen kostenfrei mit Bussen und Bahnen fahren

Köln (ots) - Die Grünen in NRW wollen den öffentlichen Nahverkehr für alle Kinder kostenfrei machen. Das geht aus einem Antrag für den Landesparteitag in Neuss hervor, über den der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstagsausgabe) berichtet. "Die Möglichkeit, kostenlos mit Bus und Bahn reisen zu können, muss jedem Kind gewährt werden", heißt es darin. Wenn ein Kind die Geburtstage von Freunden verpasse, weil die Familie sich das Busticket dahin nicht leisten könne, dann sei das "kein Armutszeugnis für die Familien, sondern

Allg. Zeitung Mainz: Mieter in Not / Reinhard Breidenbach zum Mieter-Urteil

Mainz (ots) - In Zeiten steigender Wohnungsnot ist das eine verdammt schlechte Nachricht für manche Mieter: Wenn der Vermieter wegen Eigenbedarfs kündigt und sich der Mieter auf einen Härtefall - etwa Krankheit - beruft, müssen die Gerichte sorgfältiger als bislang prüfen, ob tatsächlich ein Härtefall vorliegt, urteilt der Bundesgerichtshof (BGH). Unverkennbar ist, dass Gerichte bislang geneigt waren, unjuristisch gesprochen: im Zweifel eher den Mieter als den Vermieter zu schützen, weil der Mieter materiell oft der

Allg. Zeitung Mainz: Gut verfasst / Friedrich Roeingh zu 70 Jahre Grundgesetz

Mainz (ots) - Wer die Kühnheit des Grundgesetzes erfassen will, braucht nur auf zwei Artikel zu schauen. Artikel 3, "Männer und Frauen sind gleichberechtigt" und Artikel 102, "Die Todesstrafe ist abgeschafft". Wenn wir heute die Abschaffung der Todesstrafe aus der Überwindung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft herleiten, dann ist das nicht falsch und doch ist es geschichtsvergessen. Als die Väter und die wenigen Mütter des Grundgesetzes die Todesstrafe - nach heftigsten Auseinandersetzungen - als Unrecht

Mitteldeutsche Zeitung: zu CO2-Steuer im Luftverkehr

Halle (ots) - 99 Prozent aller Flugverbindungen führen ins Ausland, aber nur ein Prozent der Bahnen fahren über die Grenzen. Internationale Abkommen verbieten die Besteuerung des Flugzeugtreibstoffs Kerosin. Und außerdem wurde der Luftverkehr ja bereits in den Emissionshandel einbezogen. Das alles macht es den interessierten EU-Regierungen leicht, eine gemeinschaftliche Regelung im einen wie im anderen Fall zu stoppen. Denn im Kreis der Finanzminister gilt die Einstimmigkeit - zumindest vorerst noch. Doch das

Mitteldeutsche Zeitung: zum Kohleausstieg

Halle (ots) - Wo viel Geld zur Verfügung steht, wird auch viel Geld für Unsinn ausgegeben, das lehrt die Erfahrung. Der Bund muss deshalb seiner Kontrollaufgabe gerecht werden und genau hinsehen, was mit dem Geld geschieht. Der angenehme Teil, das Verteilen der Mitteln, ist geschafft. Nun folgt der unangenehme Part: das Aufstellen eines Abschaltplanes für die Kraftwerke. Es ist sicher, dass die Ministerpräsidenten, die bei der Verteilung des Geldes laut hier geschrieben haben, leiser sein werden, wenn es um das

Mitteldeutsche Zeitung: zu 70 Jahre Grundgesetz

Halle (ots) - Warum aber haben die meisten ehemaligen DDR-Bürger dann doch ihren Frieden mit dieser ihnen übergestülpten Verfassung gemacht? Es ist ja nicht zu übersehen, dass es sich beim Grundgesetz um ein Dokument mit gesellschaftspolitisch durchaus linken Elementen handelt: "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen." (Artikel 14) "Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der

neues deutschland: Schwieriges Wohneigentum – Kommentar zu BGH-Urteilen zum Mietrecht

Berlin (ots) - Eine Kündigung für den eigenen Bedarf müsste vor einem anderen wohnungspolitischen Hintergrund gar nicht so zum Drama werden wie in den Fällen, zu denen der Bundesgerichtshof am Mittwoch urteilte. Wenn es relativ einfach wäre, bezahlbaren Wohnraum zu finden, würde sich manches Problem in Wohlgefallen auflösen. Die junge Eigentümer-Familie, würde vorübergehend anderweitig eine größere Wohnung finden und könnte die demente Mieterin in Ruhe lassen. Mit der Härtefallklausel liefert der Gesetzgeber gerade

NRZ: In Zeiten von Unsicherheit wirkt das Grundgesetz als stabiles Fundament – von MANFRED LACHNIET

Essen (ots) - 70 Jahre sind eigentlich kein wirklich rundes Jubiläum. Gleichwohl wird der heutige Geburtstag unseres Grundgesetzes besonders intensiv gefeiert. Woran das liegt? Vermutlich an der politischen Stimmung in unserem Land, in Europa und ebenso in der Welt. Kein Wunder, wenn hierzulande kaum noch jemand sagen kann, was politisch links und rechts bedeutet. Wenn im Nachbarland Österreich der Vizekanzler sein Land verkaufen will. Oder wenn im Weißen Haus jemand alles über den Haufen wirft, was einmal mühsam

Frankfurter Rundschau: Blühende Reviere

Frankfurt (ots) - Der Beschluss dazu im Merkel-Kabinett fiel nun kurz vor der Europawahl. Das ist kein Zufall. Mit dem nebulösen Versprechen "blühender Landschaften", die dann mangels konkreter Hilfen vertrockneten, haben besonders die Menschen in den Ost-Revieren, ihre Erfahrung. Ein paar Stimmen jetzt und bei den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen im Herbst mag die Zusage bringen - und die AfD etwas kleiner halten. So weit, so gut. Doch ob das Geld die Regionen wirklich zukunftsfähig macht, steht auf einem