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Presseschau

Kartellamt will härter und vorbeugend gegen Facebook vorgehen

Düsseldorf (ots) - Das Bundeskartellamt fordert, dass es Digitalkonzernen wie Facebook vorbeugend harte Vorgaben machen kann, um deren Marktdominanz zu schwächen. "Wir sollten bestimmten Digitalgiganten früher und schneller als bislang Auflagen machen können. Die Dynamik des Internets bringt es mit sich, dass es nicht ausreicht, wenn wir immer erst dann tätig sein dürfen, wenn bereits Tatsachen von den Unternehmen geschaffen wurden", sagte Andreas Mundt, Chef des Bundeskartellamtes, der Düsseldorfer "Rheinischen Post"

Deutsche Bahn schult 400 Flüchtlinge um

Düsseldorf (ots) - Die Deutsche Bahn baut ihre Förderprogramme für Flüchtlinge aus. Seit 2015 habe die Bahn 400 Plätze für Geflüchtete geschaffen, sagte eine Konzern-Sprecherin der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Donnerstag). "Die Deutsche Bahn qualifiziert aktuell Geflüchtete in Berufen wie Elektroniker für Betriebstechnik, Gleisbauer, Mechatroniker, Busfahrer, Vegetationspfleger oder Fachkraft im Gastgewerbe." 2020 komme ein Pilotprojekt hinzu, das "Qualifizierungsprogramm für geflüchtete Frauen" werde in

Berndt Schmidt vom Friedrichstadt-Palast ist Berliner des Jahres

Berlin (ots) - Die Berliner Morgenpost veröffentlicht in ihrer aktuellen Ausgabe (Donnerstag) folgende Information: +++ frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Berndt Schmidt, seit November 2007 Intendant und Geschäftsführer des Friedrichstadt-Palasts, wird von der "Berliner Morgenpost" (Donnerstag-Ausgabe) als Berliner des Jahres 2019 ausgezeichnet. Damit wird sein Erfolg an dem Revuetheater an der Friedrichstraße sowie sein Engagement in politisch-gesellschaftlicher Hinsicht gewürdigt. Allein in den ersten

Weit weg von einer Klimakanzlerin / Von Reinhard Zweigler

Regensburg (ots) - Erst im milden Licht der Rückschau wurden die 1920er Jahre zu den "Goldenen Zwanzigern" verklärt. Dass nach dem schrecklichen Ersten Weltkrieg wieder gelebt, gefeiert, getanzt wurde - vor allem im amüsierwütigen Berlin - konnte allerdings nicht über Unsicherheit, Instabilität, Hunger, Not, Inflation und Arbeitslosigkeit hinwegtäuschen. Dies war der Nährboden dafür, dass die erste halbwegs funktionierende Demokratie in Deutschland bald von einer grausamen Diktatur hinweg gefegt werden konnte. Wie das

Kommentar zu der Forderung nach Verboten zu Gunsten des Klimaschutzes

Stuttgart (ots) - So richtig und wichtig Beschränkung und Verzicht immer wieder sind: Verbote und eine moralübersäuerte Politik schaffen keinen Fortschritt. Der entsteht aller Erfahrung nach durch Freiheit und durch Ertüchtigung zu selbstständigem Handeln.... Eine Entwicklung zum Besseren führt in großen Teilen der Welt nicht über den Verzicht auf Mobilität, auf Handel, auf Heizung, Kühlung, ein Mindestmaß an Hygiene oder schädlingsresistentes Saatgut. Vielmehr über einen technischen Fortschritt, der eine Annäherung an

Streng verfolgen / Christian Matz zur Silvesternacht

Mainz (ots) - Die Silvesternacht, kurz nach Zwölf, in einer beliebigen deutschen (Groß-)stadt. Wer nach den ersten Minuten des neuen Jahres noch bei einigermaßen klarem Verstand ist (klare Sicht hat er wegen des Pulverdampfes erstmal nicht), der kann sich eigentlich nur noch wundern. Zum Beispiel über die Diskussion um ein generelles Böllerverbot für Privatleute, die ritualisiert in den Tagen vor Silvester anhebt und die inzwischen noch schärfer geführt wird wegen der Folgen der Knallerei für die Umwelt. Wer aber ein

Kommentar zu Koalition/EU-Ratsvorsitz Deutschlands

Stuttgart (ots) - An europäischem Verantwortungsbewusstsein fehlt es der deutschen Politik nicht. Europas Problemzonen hat allerdings auch die ambitioniert gestartete Koalition bisher nicht in den Griff bekommen: Jetzt werden wieder Erwartungen geschürt durch den EU-Ratsvorsitz in der zweiten Hälfte des neuen Jahres. Auch Merkel ist die Präsidentschaft so wichtig, dass es die Annahme nährt, sie wolle sie zum letzten Großprojekt ihrer Kanzlerschaft machen. Viele solch günstiger Gelegenheiten sind seit Beginn des

Kommentar: Kim Jong Uns Eskalation mit Ansage

Berlin (ots) - Die Eskalation war erwartbar, das macht sie aber nicht weniger dramatisch. Mit der Ankündigung einer neuen strategischen Waffe sowie dem Ende des Moratoriums für Nuklearwaffen- und Interkontinentalraketentests scheint eine historische Chance auf Frieden auf der koreanischen Halbinsel vertan. Die als Romanze zweier Egomanen verspottete Freundschaft zwischen Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump kriselt. Noch gibt sich der notorische Lügner Trump zwar zuversichtlich, dass Kim sich an "sein Wort" ihm

Paketzustellung – Der Wahnsinn muss aufhören

Straubing (ots) - Wer die Karawane von Zustellfahrzeugen betrachtet, die Tag für Tag durch viele Straßen und Viertel rollt, nicht wenige davon alte Luftverpester, die den Verkehr aufhalten, Fußgänger- und Radwege sowie Einfahrten blockieren, der spürt, dass sich etwas ändern muss. Zumal das stetig wachsende Aufkommen mittlerweile sogar jenen, die eigentlich davon profitieren, große Probleme bereitet. Es sind immense Investitionen und mehr Personal nötig, um die gewaltige Zahl der Sendungen zu bewältigen. Kein Wunder

zum Irak

Halle (ots) - Die Hisbollah steht dem Iran nahe, weshalb US-Präsident Donald Trump zur Abwechslung mal nicht völlig daneben liegt, wenn er Teheran für die Eskalation verantwortlich macht. Die Verantwortung für das Gesamtdilemma trägt der US-Präsident dennoch selbst. Durch die Zerstörung des Atomabkommens hat Trump den Iran vom Verhandlungstisch vertrieben. Nun hat er es mit einer Regionalmacht zu tun, deren Einfluss groß genug ist, nicht nur die US-Botschaft im Nachbarland in Bedrängnis zu bringen, sondern die