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Presseschau

Mitteldeutsche Zeitung: zu Timo Werner

Halle (ots) - Klarer Gewinner des Wechselpokers ist deshalb also Timo Werner, zweiter Sieger RB Leipzig und der Verlierer der FC Bayern. Der Rekordmeister setzte auf Werners Willen, dass er gegen ein stattliches Handgeld und hohes Gehalt ablösefrei kommen würde. Diese Praxis ging diesmal nicht auf, was all jene freuen dürfte, die in der Vergangenheit genervt von dem Transfergebaren des Serienmeisters waren. Insofern ist die überraschende Wende im Ringen um Werner tatsächlich ein Signal der Stärke in Richtung Bayern

Mitteldeutsche Zeitung: zu G 7

Halle (ots) - Inwiefern nutzen aber Gespräche über den Iran ohne die Beteiligung Russlands, das seit der Krim-Annexion zu Recht aus dem einstigen G-8-Kreis ausgeschlossen wurde? Ebenso erscheinen Verhandlungen über den Schutz des Klimas und der Meere, die fortschreitende Digitalisierung sowie die Handelsstreitigkeiten ohne die Einbeziehung Chinas unvollständig und unbefriedigend. Und auch die EU tritt in ihrer aktuellen Verfassung kaum als starke Einheit auf. Mit der Regierungskrise in Italien, dem Ringen um den Brexit

Mitteldeutsche Zeitung: zur Vermögenssteuer

Halle (ots) - Internationale Vergleiche sind schwierig, wenn man sich jeweils nur eine bestimmte Steuer herausgreift. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, kommt aber beim Blick auf die unterschiedlichen Arten der Vermögensbesteuerung zum Gesamtergebnis: Kaum ein Industrieland besteuere Vermögen weniger und Einkommen auf Arbeit stärker als Deutschland. Der Vorstoß der SPD adressiert eine reale Ungerechtigkeit. Da es in der Großen Koalition mit der Union vorerst

Westdeutsche Zeitung: Kurzkommentar von Ekkehard Rüger zum Trump-Besuch in Deutschland:Zwischen Baum und Borke

Düsseldorf (ots) - Komplimente, Küsschen, Kallstadt-Wurzeln: Ist das der Beginn einer späten Freundschaft zwischen Trump und Merkel? Und der angekündigte erste Deutschlandbesuch des US-Präsidenten entsprechend eine gute Nachricht? Ersteres sicher nicht. Merkel ist gegen Trumps Gepolter so immun wie gegen sein Gesäusel. Sie weiß um die raschen Verfallsdaten im Trump-Universum. Dänemark und das Grönland-Thema lassen grüßen. Aber sollte der US-Präsident nun mehr als zweieinhalb Jahre nach seinem Amtsantritt endlich doch

Frankfurter Rundschau: Bewusstlos am Steuer

Frankfurt (ots) - Die Zahlen sind eindeutig: Der Verkehr, vorneweg der Straßenverkehr, verursacht der Allgemeinheit gigantische Kosten. Das hat jetzt auch die neueste Studie ergeben, aber wirklich neu ist es nicht. Wenn noch etwas überrascht, dann die Tatsache, dass es manche Leute offenbar immer noch überrascht. Sonst hätten sie längst die Konsequenzen gezogen. Die deutsche Gesellschaft lebt in kollektiver Bewusstseinsspaltung. Wir wissen, dass Umwelt und Gesundheit durch die fossile Ökonomie akut bedroht sind. Aber

Straubinger Tagblatt: Deutschland auf Vordermann bringen

Straubing (ots) - Während schwarz-rot sich für die schwarze Null feierte und sich für die angeblich so solide Haushaltspolitik auf die Schultern klopfte, rotteten Straßen, Brücken und Schulen vor sich hin. Zukunftsprojekte wie die Energiewende und die Digitalisierung kommen nur mühsam von der Stelle. Und all das in einer ökonomisch hoch brisanten Weltlage. Handelskonflikte, der Brexit und internationale Krisen sind eine Bedrohung für die Konjunktur. Und damit besonders für eine Exportnation wie die Bundesrepublik.

Straubinger Tagblatt: Unfallfreier G7-Gipfel

Straubing (ots) - Der Franzose Emmanuel Macron hat in Biarritz vieles richtig gemacht. Mit der Einladung an den iranischen Außenministers hat er zwar den einen oder anderen Partner vor den Kopf gestoßen, doch hat er zugleich dokumentiert, dass er seine Vermittlerrolle ernst nimmt. Wichtig war auch, dass er die Amazonas-Waldbrände auf die Tagesordnung gesetzt hat. Es war klug, die Erwartungen nicht mit dem Entwurf einer Abschlusserklärung zu überfrachten. Schließlich kann man nie sicher sein, was sich Trump einfallen

Rheinische Post: BDA-Hauptgeschäftsführer Kampeter warnt vor Vermögensteuer: „gefährlicher steuerpolitischer Irrweg“

Düsseldorf (ots) - Der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA), Steffen Kampeter, hat vor einer Vermögensteuer als "gefährlichem steuerpolitischem Irrweg" gewarnt. "Eine Vermögensteuer würde zu massiven Mehrbelastungen der deutschen Unternehmen führen und ginge zwangsläufig zulasten von Investitionen und damit auf Kosten von Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Arbeitsplätzen", sagte Kampeter der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Das wäre ein gefährlicher

NRZ: Null-Zinsen: Das beste Mittel ist investieren – von MANFRED LACHNIET

Essen (ots) - Eines muss man der CSU lassen: Die eigentlich konservative Partei feilt beständig an ihrem grünen Profil. Dass ausgerechnet Alexander Dobrindt nun eine Staatsanleihe für den Klimaschutz fordert und damit die Sparer umgarnt, ist clever. Zuvor hatte sein Parteifreund Söder ein Verbot von Negativzinsen ins Spiel gebracht. So etwas, so hoffen sie, soll bei den Bürgern gut ankommen. Tatsächlich sorgen sich viele Menschen derzeit um ihr Erspartes. Wer etwas fürs Alter oder für die Kinder zurückgelegt hat,

taz: EU-Kommission für Verbot von seit Jahrzehnten erlaubtem Pestizid

Berlin (ots) - BERLIN Die EU-Kommission will das seit Jahrzehnten zugelassene Pestizid Chlorpyrifos wegen Gesundheitsrisiken verbieten lassen. "Die Kommission wird den Mitgliedsländern vorschlagen, die Zulassung der Substanz nicht zu verlängern", teilte Anca Păduraru, Sprecherin der Behörde, der Tageszeitung "taz" (*Samstagausgabe) mit. Das Insektengift wurde zuletzt 2005 von der EU zugelassen, obwohl Kritikern zufolge schon damals Hinweise vorlagen, dass die Substanz Gehirnen von Kindern im Mutterleib schadet.