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Tiroler Tageszeitung, Ausgabe vom 12. Februar 2019; Leitartikel von Peter Nindler: „Zum zweiten Mal Opfer“

Innsbruck (OTS) - Wer strukturellen Missbrauch von Heimkindern aufarbeiten will, muss den Opfern auch den Zugang zum Recht ermöglichen. Doch gerade Tirol hält weiter an der Verjährung von Schadenersatzforderungen fest, anstatt generell darauf zu verzichten. Wir stehen auf der Seite der Opfer“: Der Generalsekretär der Österreichischen Bischofskonferenz, Peter Schipka, hat Sonntagabend fast schon pathetisch etwas kundgetan, was in der allgegenwärtigen Missbrauchsdebatte in der katholischen Kirche freilich auf tönernen

TIROLER TAGESZEITUNG „Leitartikel“ Freitag, 1. Februar 2019, von Peter Nindler: „Herr Landeshauptmann, übernehmen…

Innsbruck (OTS) - Günther Platter hält sich derzeit aus den politischen Hotspots heraus. Der Regierungschef strotzt dort vor Kraft, wo es faktisch nicht schwer ist, stark zu sein. Doch beim Wohnen und bei der Flüchtlingsgesellschaft TSD ist der Landeschef längst gefordert. Dass sich Landeshauptmann Günthe­r Platter (ÖVP) im (Umfrage-)Hoch befindet, ist unbestritten. Die Launen des Glücks hat freilich schon Johann Nestroy in seinem Theaterstück „Zu ebener Erde und erster Stock“ beschrieben. Deshalb wird man im

TIROLER TAGESZEITUNG „Leitartikel“ Mittwoch, 30. Jänner 2019, von Peter Nindler: „Es ist gestern passiert“

Innsbruck (OTS) - Der Missbrauch im Mädchenheim Martinsbühel ist eine Mahnung an die Gesellschaft, hartnäckig zu sein. Die finanzielle Entschädigung an die Opfer darf kein Ablass sein, erst die Aufarbeitung der Vergangenheit schafft Bewusstsein. Im Jänner 2006 übernimmt Österreich den EU-Ratsvorsitz, Italien wird bei der WM in Deutschland Fußball-Weltmeister und Alfred Gusenbauer stößt Wolfgang Schüssel vom Thron als Bundeskanzler. Zeitgleich schließt das Mädchenheim Martinsbühel in der unmittelbaren Nachbarschaft von