
100 Minuten „Report spezial“: Kampf gegen illegale Migration, mehr Hilfe vor Ort – wie erfolgreich war Österreichs EU-Präsidentschaft?
Am 18. Dezember um 20.15 Uhr in ORF 2
Wien (OTS) – Susanne Schnabl präsentiert am Dienstag, dem 18.
Dezember 2018, bereits um 20.15 Uhr in ORF 2 einen „Report spezial“
zum Abschluss der österreichischen EU-Präsidentschaft – u. a. mit
einer weiteren Bürgerdiskussion und Bundeskanzler Kurz im
Studio-Gespräch.
Der „Report spezial“ geht dabei vor allem der Frage nach, ob die
österreichische Vorsitzführung ihrem Motto „Ein Europa, das schützt“
gerecht geworden ist. Die Bundesregierung hat die Migrationsfrage ins
Zentrum ihrer Präsidentschaft gestellt. Auch der letzte Höhepunkt ist
diesem Thema gewidmet: das EU-Afrika-Forum am Montag und Dienstag in
Wien. Daher überprüfen Eva Maria Kaiser und Helga Lazar, ob die
Ankündigung, Fluchtursachen in den Herkunftsländern zu bekämpfen,
umgesetzt wird.
Vanessa Böttcher stellt in ihrem Beitrag zwei Projekte der
Entwicklungszusammenarbeit in Äthiopien auf den Prüfstand, um
nachvollziehbar zu machen, ob die Ziele erreicht werden. Bei der
Bekämpfung illegaler Migration wurde bei der Übernahme des
EU-Vorsitzes Ägypten als vorbildlich genannt. Karim El-Gawhary
beleuchtet für den „Report spezial“, wie Ägypten vorgeht und was das
für die Lage von Flüchtlingen und Migranten im Land bedeutet.
Benedict Feichtner hat für das „WELTjournal“ als einer von ganz
wenigen Journalisten Libyen besucht. Es ist ihm gelungen, einen
Schlepper zu interviewen, der keine Bereitschaft zeigt, seinen
Lebensunterhalt künftig nicht mit Menschenhandel zu verdienen.
Zuletzt hat die Brutalität der Schlepper zugenommen: Wer nicht übers
Meer weggebracht werden kann, landet oft in Folterlagern, um mit
Handyvideos der Folterungen Geld von Angehörigen in den
Herkunftsländern zu erpressen.
Jakob Horvat unternimmt einen Lokalaugenschein an der EU-Außengrenze
zu Bosnien, wo Tausende Flüchtlinge und Migranten gestrandet sind.
Zum weiteren Vorgehen beim Außengrenzschutz interviewt Martin Pusch
Innenminister Herbert Kickl.
Wie die österreichische Bevölkerung das Thema „EU und Migration“
beurteilt, wird Susanne Schnabl bei der zweiten Bürgerdiskussion des
„Report“ ergründen. Nach der Gesprächsrunde zum Thema Demokratie
Anfang November ist dies das zweite repräsentative Sample aus dem
SORA-Demokratiemonitor, bei dem Personen mit unterschiedlichen
Zugängen zum Thema miteinander ins Gespräch gebracht werden. Außerdem
bringt der „Report“ erste Ergebnisse einer Umfrage im Auftrag der
Unis Graz und Krems zum Thema Europa.
Wie die österreichische Vorsitzführung beurteilt wird, fragen Martina
Schmidt und Ernst Johann Schwarz Experten in Brüssel und die
führenden österreichischen EU-Parlamentarier. ORF-EU-Korrespondent
Peter Fritz analysiert live. Im Studio stellt sich dazu Bundeskanzler
Sebastian Kurz den Fragen von Susanne Schnabl.
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