
„matinee“ am Sonntag: „Otto Wagner – Visionär der Moderne“ und „Arnold Schönberg – Ein Leben zwischen Moderne und Tradition“
Außerdem: „Die Kulturwoche“ – ab 9.05 Uhr in ORF 2
Wien (OTS) – Die „matinee“ am Sonntag, dem 11. Juli 2021, um 9.05 Uhr würdigt zwei bedeutende Männer der österreichischen Kulturgeschichte:
Zunächst steht „Otto Wagner – Visionär der Moderne“ in Rudolf Klingohrs Dokumentation über das geniale Werk des Architekten, Stadtplaners und Designers, dessen Geburtstag sich am 13. Juli zum 180. Mal jährt, im Mittelpunkt. Danach porträtiert der Film „Arnold Schönberg – Ein Leben zwischen Moderne und Tradition“ von Paolo Faroni und Christian Giuffrida den österreichisch-amerikanischen Komponisten, vielseitigen Künstler und Lehrer zum 70. Todestag, der ebenfalls am 13. Juli begangen wird. Durch den ORF-Kulturvormittag, den „Die Kulturwoche“ (10.50 Uhr) mit aktuellen Berichten und Tipps beschließt, führt Peter Schneeberger.
„Otto Wagner – Visionär der Moderne“ (9.05 Uhr)
Die Bauten von Otto Wagner, dem Visionär der Wiener Architektur, verleihen Wien das spezielle Flair einer Metropole, die durch Stil und Eleganz weltbekannt wurde. Rudolf Klingohrs Filmporträt, das anlässlich des 100. Todestags (11. April 2018) entstand, rückt Wagners umfassendes Schaffen ins Zentrum und spannt einen Bogen von seinem Frühwerk, das noch dem gefälligen Stil des Historismus verpflichtet ist, hin zu den Meisterwerken, die zu den Juwelen des Jugendstils in Wien zählen.
Die Dokumentation setzt Otto Wagner als einmaligem Architekten und als unvergleichlichem Designer ein filmisches Denkmal und erzählt die Geschichte seines bewegten künstlerischen Lebens.
„Arnold Schönberg – Ein Leben zwischen Moderne und Tradition“ (10.00 Uhr)
Im 20. Jahrhundert galt Arnold Schönberg als einer der facettenreichsten Komponisten der Musikwelt. Die Dokumentation von Paolo Faroni und Christian Giuffrida zeigt die vielen Seiten des musikalischen Genies: Den Komponisten und Musiktheoretiker, den Maler, den Vater und den Menschen Arnold Schönberg.
Durch den Film führt Nuria Schoenberg-Nono, die Tochter des bedeutenden Vertreters der Wiener Schule. Gemeinsam mit dem weltweit für seine Schönberg-Interpretationen bekannten Stardirigenten Daniel Barenboim heftet sie sich auf die Spuren ihres Vaters und erzählt aus sehr persönlicher Sicht über dessen durch die erzwungene Emigration nötigen Neustart in den USA und das gemeinsame Familienleben. Unterstützt wird sie dabei durch den Musikwissenschafter Hartmut Krones und die Archiv-Leiterin des Arnold-Schönberg-Centers in Wien, Therese Muxeneder. Sie zeichnen ein außergewöhnliches Bild des oft auch missverstandenen Musikers, der als Vorreiter und einer der wichtigsten Wegbereiter der zeitgenössischen Musik gilt.
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