ORF-„matinee“ am 26. Juni: „Orte der Kindheit – Friedrich von Thun“, „Sehnsucht nach Grado“

Außerdem: „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) – Die „matinee“ am Sonntag, dem 26. Juni 2022, um 9.05 Uhr in ORF 2 würdigt zunächst mit dem von Ute Gebhardt gestalteten Porträt „Orte der Kindheit – Friedrich von Thun“ den beliebten Schauspieler zum 80. Geburtstag, der darin mit Peter Schneeberger zu seinen Wurzeln zurückkehrt. Kindheitserinnerungen weckt danach auch die Dokumentation „Sehnsucht nach Grado“ (9.35 Uhr): Der Film von Thomas Macho begibt sich auf die Spur des Zaubers, den das kleine italienische Lagunenstädtchen im äußersten Norden der Adria auf Generationen von Österreicherinnen und Österreicher ausübt. Zum Abschluss des von Clarissa Stadler präsentierten ORF-Kulturvormittags gibt „Die Kulturwoche“ (10.30 Uhr) einen Ausblick auf den abwechslungsreichen österreichischen Festivalsommer.

„Orte der Kindheit – Friedrich von Thun“ (9.05 Uhr)

In dieser 2017 entstandenen Ausgabe der beliebten Reihe „Orte der Kindheit“ begleitet Peter Schneeberger Friedrich von Thun zu seinen Wurzeln. Geboren wurde der Publikumsliebling im Schloss der Familie in der mährischen Gemeinde Kvasice, als jüngster der vier Söhne des Grafen Ernst von Thun und Hohenstein. Für ihn war es eine schöne Kindheit, obwohl seine frühen Lebensjahre von Lagerhaft, Vertreibung und Heimatlosigkeit geprägt waren. Die Familie wurde 1945 in einem ehemaligen KZ interniert, kam 1946 frei und schaffte schließlich – völlig mittellos – die Flucht nach Österreich. Im steirischen Leoben fand sie ein Zuhause, wo für den jungen Friedrich die eigentliche Kindheit begann. Der lebhafte und neugierige Bub, der stets im Schlepptau seines älteren Bruders unterwegs war, liebte die Streifzüge entlang der Mur. Mit zehn Jahren kam er ins Internat in das Abteigymnasium Seckau, wo im Schultheater seine Liebe zur Schauspielerei geweckt wurde. Die klösterliche Strenge und Abgeschiedenheit verliehen den künstlerischen Impulsen, die Friedrich von Thun damals empfing, eine besondere Kraft. Das Theater, die heimlichen Jazz-Sessions, die moderne Malerei in der Kapelle: All das fiel auf fruchtbaren Boden und bereitete seinen Weg als Künstler vor.

Alle bisherigen Ausgaben von „Orte der Kindheit“ können schon jetzt auf Flimmit (flimmit.at) gestreamt werden.

„Sehnsucht nach Grado“ (9.35 Uhr)

Badewanne der Wiener, Hausmeisterstrand, Pizza, Pasta und Gelati, Luftmatratze, Sandburgen und Sonnencreme, erste Sommerliebe, Ferienglück; der kürzeste Weg ans Meer für die einen, gerade noch leistbare Urlaubsdestination für die anderen: Vielen ist Grado ein Begriff, selbst, wenn er tatsächlich noch nie dort gewesen sein sollte. Das Lagunenstädtchen im äußersten Norden der Adria ist für Generationen von Österreicher/innen so etwas wie der Inbegriff von Sommerferien. Bis heute verbringen Familien gleich im Drei-Generationen-Pack ihren Urlaub Jahr für Jahr auf der Sonneninsel, darunter erstaunlich viele Prominente aus Kunst, Wirtschaft und Politik. Einige von ihnen, die schon seit vielen Jahren eine enge Beziehung zu Grado haben, bittet der Film als „Reiseführer“ vor die Kamera. Sie bringen dem Publikum „ihr“ Grado nahe, und das zu allen vier Jahreszeiten.

Die Dokumentation richtet sich an alle Grado-Fans, die sich freuen, ihre Erinnerungen im Fernsehen wiederzufinden – und an jene, die Grado nur vom Hörensagen kennen und diesen Sehnsuchtsort endlich entdecken möchten. Regisseur Thomas Macho unternimmt einen Streifzug durch die Altstadt, die Strände, fährt nach Aquileia mit seinen antiken und frühmittelalterlichen Schätzen und erkundet die Lagune mit ihren winzigen und größeren Inseln.

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