TU Austria wählt „TU-BRIDGE“ als erste gemeinsame Doctoral School

Sechs exzellente Einreichungen – Kooperation von TU Wien, TU Graz und Montanuniversität Leoben stärkt internationale Sichtbarkeit der technischen Spitzenforschung

Die TU Austria hat die Entscheidung über die erste gemeinsame TU AUSTRIA DOCTORAL SCHOOL getroffen. Diese wurde im letzten Jahr im Verbund der TU Wien, TU Graz und Montanuniversität Leoben ausgeschrieben. Zukünftig ist geplant TU Austria Doctoral Schools auch gemeinsam mit den neuen assoziierten Partnern, der BOKU University, der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der JKU Linz und der Fakultät für Technische Wissenschaften der Universität Innsbruck, zu gestalten.

Aus insgesamt sechs eingereichten Konsortien wurde das Projekt „TU-BRIDGE – TU AUSTRIA DOC SCHOOL FOR BATTERY IMAGING, DURABILITY, AGING & RECYCLING“ ausgewählt.

Die Entscheidung fiel nach einem mehrstufigen Auswahlprozess durch die Rektorate der drei Universitäten. Grundlage bildeten die strategische Einbettung in die Forschungsschwerpunkte der TU Austria, wissenschaftliche Exzellenz, ein überzeugendes Ausbildungs- und Betreuungskonzept sowie der Mehrwert der universitätsübergreifenden Zusammenarbeit.

AUSSERGEWÖHNLICH HOHE QUALITÄT DER EINREICHUNGEN

Die Auswahl stellte die Entscheidungsgremien vor eine anspruchsvolle Aufgabe: Alle sechs eingereichten Konzepte überzeugten durch hohe wissenschaftliche Qualität, innovative Forschungsansätze und starke Konsortien aus Forschenden der TU Austria Universitäten.

„_Alle sechs Konsortien haben herausragende Konzepte vorgelegt und eindrucksvoll gezeigt, welches wissenschaftliche Potenzial in der Kooperation der TU Austria Universitäten steckt. Die Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen. Mit TU-BRIDGE haben wir uns letztlich für ein Projekt entschieden, das wissenschaftliche Exzellenz, strategische Relevanz und ein besonders überzeugendes Ausbildungs- und Kooperationskonzept verbindet_“, so TU Austria Präsident Prof. Dr.-Ing. Jens Schneider.

GEMEINSAME STÄRKEN DER DREI UNIVERSITÄTEN

Mit der TU Austria Doctoral School baut der Universitätsverbund seine Zusammenarbeit auch in der Doktoratsausbildung weiter aus. Ziel ist es, die komplementären Stärken von TU Wien, TU Graz und Montanuniversität Leoben und der assoziierten Partner (BOKU University, Technisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der JKU Linz, Fakultät für Technische Wissenschaften der Universität Innsbruck) in der Technik systematisch zu bündeln und neue wissenschaftliche Synergien zu nutzen.

In allen eingereichten Konsortien arbeiteten Forschende der drei Universitäten in der Antragstellung sehr eng zusammen und konnten ihre jeweiligen institutionellen Stärkefelder einbringen – von Materialwissenschaften über Energietechnologien bis hin zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz.

Die Doktorandinnen und Doktoranden werden im Rahmen der Doctoral School gemeinsam von Forschenden aller drei Universitäten betreut. Ergänzt wird die Forschung durch ein strukturiertes Ausbildungs- und Trainingsprogramm, internationale Kooperationen sowie interdisziplinäre Qualifizierungsangebote.

BATTERIETECHNOLOGIE ALS SCHLÜSSELTHEMA

Das ausgewählte Projekt TU-BRIDGE widmet sich zentralen Herausforderungen moderner Batterietechnologien. Im Fokus stehen unter anderem Analyse von Batterien mit bildgebenden Methoden, Alterungs- und Degradationsprozesse, Lebensdauer sowie innovative Recyclingstrategien.

Damit adressiert das Programm ein Schlüsselthema der Energiewende, der Mobilitätswende und der nachhaltigen Industrieentwicklung. Gleichzeitig stärkt die Doctoral School die Position der TU Austria Universitäten und der europäischen Industrie in einem international stark wachsenden Technologiefeld.

BREITE THEMATISCHE VIELFALT DER EINREICHUNGEN

Für die erste TU Austria Doctoral School wurden insgesamt sechs Konsortien eingereicht:

* TU-BRIDGE – TU Austria Doc School for BatteRy Imaging, Durability, AGing & Recycling (Sprecher Stefan Radl, TU Graz)
* TU-AtMiRe – Towards a better Understanding of Anthropogenic Mineral Resources in Austria (Sprecher Jakob Lederer, TU Wien)
* CircMetAL – Innovative and Resource-Efficient Circular Manufacturing for Metals: The Case of Aluminum (Sprecher Sebastian Schlund, TU Wien)
* GENESIS – Guided Engineering of Efficient, Sustainable, and Interface-Controlled Materials (Sprecher Paul. H Mayrhofer, TU Wien)
* GreenAI – AI for Green Energy (Sprecher Rene Hofmann)
* PROSPECT – Profitable and Secure Sustainability by Trustworthy Autonomous AI-based Systems (Sprecherin Bettina Könighofer, TU Graz)

Die große thematische Bandbreite der Einreichungen unterstreicht die Stärke der TU Austria Universitäten in den strategischen Zukunftsfeldern GREENTECH UND DIGITALISIERUNG.

INTERNATIONALE STRAHLKRAFT FÜR DEN FORSCHUNGSSTANDORT

Mit der Einrichtung der ersten TU Austria Doctoral School setzt der Universitätsverbund einen wichtigen Schritt zur weiteren Internationalisierung der technischen Forschung in Österreich. Durch die strukturierte Zusammenarbeit der drei Universitäten entsteht ein attraktives Umfeld für internationale Nachwuchsforschende und ein sichtbares gemeinsames Forschungsprofil der TU Austria – national wie international.

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