Schloss Hof zeigt bis 2.11.2026 die neue Sonderausstellung „Verspielte Symmetrie – Der Barockgarten als Kunstwerk“

Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll: Der Barockgarten ist weit mehr als eine Gartenanlage – er ist Ausdruck von Macht, Wissen, Ästhetik und Lebensgefühl.

FEIERLICHE ERÖFFNUNG: SCHLOSS HOF ZEIGT BIS 2.11.2026 DIE NEUE SONDERAUSSTELLUNG „VERSPIELTE SYMMETRIE – DER BAROCKGARTEN ALS KUNSTWERK“.

Am 8.4.2026 feierten rund 200 Gäste, darunter Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, der Generalsekretär des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus Severin Gruber und Andreas Zabadal, Bürgermeister von Engelhartstetten die feierliche Eröffnung der Sonderausstellung im Festsaal von Schloss Hof.

IN SIEBEN RÄUMEN ENTFALTET SICH DIE WELT DER BAROCKEN GARTENKUNST – VON BLUMENPRACHT UND FORMSCHNITT ÜBER WASSERKUNST UND TECHNIK BIS HIN ZU ARCHITEKTUR, SKULPTUR UND EXOTISCHEN PFLANZEN. DIE AUSSTELLUNG ZEIGT EINDRUCKSVOLL: DER BAROCKGARTEN IST WEIT MEHR ALS EINE GARTENANLAGE – ER IST AUSDRUCK VON MACHT, WISSEN, ÄSTHETIK UND LEBENSGEFÜHL.

Die neue Sonderausstellung auf Schloss Hof, kuratiert von Katrin Harter (Schönbrunn Group) nimmt Besucherinnen und Besucher mit auf eine vielschichtige Reise durch die Welt der barocken Gartenkunst. Raum für Raum entfaltet sich der Barockgarten als sinnlich erfahrbares Gesamterlebnis – geprägt von strenger Ordnung, technischer Raffinesse und beeindruckender gestalterischer Fantasie.

DIE AUSSTELLUNGSTHEMEN IM ÜBERBLICK

Die Gärten der Barockzeit sind ein Abbild der barocken Gesellschaft – sie dienen dem Vergnügen der gesellschaftlichen Eliten, sind aber auch Mittel zur Demonstration von Macht und Reichtum.

Das Gesamtkunstwerk „Barockgarten“ verbindet Wissenschaften wie Geometrie und Botanik mit dem Gefühl für Ästhetik und Ordnung. Es ist ein perfektes Zusammenspiel von Natur und Kunst – und lässt sich mit allen Sinnen erleben. Kein Wunder, dass die verspielte Symmetrie der barocken Gartenkunst auch heute noch eine magische Anziehungskraft ausübt.

Die Ausstellung thematisiert die essenziellen Gestaltungskriterien einer barocken Gartenanlage. So finden sich am Beginn beispielhaft die wichtigsten Protagonisten eines Barockgartens – ausgehend vom Kaiserhaus und Adel als Auftraggebern, Architekten bis hin zu den zahlreichen Gartenhilfskräften, welche die Anlage erhielten und pflegten.

Einen Schwerpunkt bilden BLUMEN UND BÄUME, die im barocken Garten in schier endlosen Variationen zu kunstvollen Gebilden geformt werden. Es ist wie ein Spiel mit der Natur, wenn tausende Blumen und Buchspflanzen farbenprächtige, lebendige Teppiche unter freiem Himmel bilden. Bäume und Sträucher werden in fantasievolle Formen zurechtgeschnitten und bilden in geraden Alleen oder in versteckten Nischen den schattigen Kontrast zu sonnendurchfluteten Freiflächen.

Hier wird deutlich, wie sehr die Barockzeit die Natur ordnet, gestaltet und symbolisch auflädt. Blumen dienen nicht nur der Zierde, sondern transportieren Botschaften: Formschnitt wird zum sichtbaren Ausdruck menschlicher Gestaltungskraft.

Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich dem ELEMENT WASSER, der „Seele des Gartens“. Fontänen, Kaskaden und spiegelnde Becken bringen Bewegung in die strenge Geometrie. Gleichzeitig offenbart die Ausstellung die technische Meisterleistung hinter dem Spektakel: ausgeklügelte Leitungssysteme, Reservoirs und Pumpwerke machten das „springende Wasser“ überhaupt erst möglich. Wasser wird als sinnliches Erlebnis ebenso erfahrbar wie als kostbares Statussymbol.

Darüber hinaus zeigt die Ausstellung, wie stark der Barockgarten über seine Grenzen hinauswirkt. Als QUELLE KÜNSTLERISCHER INSPIRATION prägt er Malerei, Grafik und Kunsthandwerk ebenso wie Literatur, Musik und Theater. Idealisierte Gartenszenen finden sich auf Gemälden, Porzellan, Textilien oder Möbeln wieder; Gartenanlagen werden zur Bühne für Opernaufführungen und höfische Feste. Der Garten wird damit nicht nur gestaltet, sondern auch erzählt, besungen und inszeniert.

Neben Lust und Repräsentation thematisiert die Ausstellung auch die GEORDNETE NÜTZLICHKEIT barocker Anlagen. In streng gegliederten Küchengärten wachsen Obst, Gemüse und Kräuter – ergänzt durch exotische Pflanzen wie Zitrusfrüchte oder Ananas, die in Orangerien überwintert werden. Ästhetik und Funktion gehen Hand in Hand: selbst der Nutzgarten folgt dem Prinzip von Symmetrie und Ordnung und wird zum Prestigeobjekt.

Abschließend rückt das Zusammenspiel von ARCHITEKTUR UND NATUR in den Fokus. Terrassen, Treppen, Pavillons, Belvederes, Skulpturen und kunstvoll gearbeitete Tore strukturieren den Gartenraum und eröffnen immer neue Perspektiven. Mythologische Figuren, Allegorien der Jahreszeiten oder Darstellungen der vier Elemente machen den Garten lesbar – als Bühne höfischer Selbstdarstellung und als Spiegel barocken Weltverständnisses.

So entsteht ein facettenreiches Bild des Barockgartens: als Kunstwerk, als technisches Meisterstück, als Symbolraum und als Ausdruck eines Lebensgefühls, das bis heute fasziniert.

TV-TIPP ZUR SONDERAUSSTELLUNG

ORF2 „Natur im Garten“

Unternehmenskommunikation Schönbrunn Group
Mag. Katharina Karmel & Elisabeth Joham
Telefon: +43 664 814 5701 / +43 664 8207191
E-Mail: kommunikation@schoenbrunn-group.com
Website: https://www.schoenbrunn-group.com

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