
B317 Friesacher Straße: Einigung zwischen Bund und Land Kärnten
Ausbaumaßnahmen zwischen St. Veit Nord und Friesach kommen – Mobilitätsminister Hanke und Landeshauptmannstellvertreter Gruber werden 22. April Arbeitsübereinkommen unterzeichnen
ST. VEIT. Über den Sicherheitsausbau der B317 Friesacher Straße wird seit Jahrzehnten diskutiert. Die derzeit im Bundesstraßengesetz verankerte vierspurige Straße hat keine Mitteltrennung, was das Unfallrisiko auf dieser Strecke erhöht. Im Bereich St. Veit Nord bis Friesach ereigneten sich in den letzten Jahren hunderte Unfälle mit Personenschaden, zum Teil leider auch mit tödlichem Ausgang.
Zwar gab es deshalb immer wieder Planungen für einen sicheren Ausbau der Straße, zur Umsetzung kam es jedoch nie. Das soll sich nun ändern: Bundeminister Peter Hanke sowie Landeshauptmannstellvertreter Martin Gruber haben sich auf Ausbaumaßnahmen zwischen St. Veit Nord und Friesach geeinigt.
Im Herbst 2025 hatten sie vereinbart, die Planungen für die B317 wieder aufzunehmen. Gemeinsam mit der ASFINAG wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet: unterschiedliche Planungsvarianten wurden nochmals im Detail überprüft, Kosten berechnet, um darauf aufbauend Lösungsvarianten zu erarbeiten. Diese Bemühungen sind nun zu einem positiven Abschluss gekommen.
Mobilitätsminister Peter Hanke: „Für mich hat die Verkehrssicherheit oberste Priorität. Jeder Verkehrstote ist einer zu viel. Die Ausbaumaßnahmen auf der B317 sind entscheidend, um die Zahl der Unfälle auf dieser Strecke zu verringern. Ich freue mich daher sehr, dass wir gemeinsam mit dem Land Kärnten eine vernünftige und leistungsstarke Lösung für diesen Streckenabschnitt gefunden haben. Davon profitiert die gesamte Region – die Pendlerinnen und Pendler ebenso wie die Unternehmen.“
Kärntens Straßenbaureferent Martin Gruber: „Ich habe lange für einen sicheren Ausbau der B317 gekämpft. Und diese Einigung beweist, dass sich kämpfen am Ende lohnt. Sie markiert hoffentlich den letzten Schritt auf einem langen Weg der Verhandlungen und den ersten Schritt auf dem Weg zu einer sicheren, leistungsfähigen B317. Tausende Pendler, Anrainer, Wirtschaftsbetriebe und eine gesamte Region können aufatmen. Ich danke Minister Hanke sowie der ASFINAG für die Bereitschaft, an einer nachhaltigen, realisierbaren Lösung zu arbeiten.“
Die Details zu den vereinbarten Schritten werden am 22. April im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz zu Investitionen in Kärntens Schienen- und Straßeninfrastruktur präsentiert. Um die Verbindlichkeit der ausgearbeiteten Maßnahmen zur B317 zu unterstreichen, werden Minister, Landeshauptmannstellvertreter und ASFINAG-Vorstand dabei auch ein Arbeitsübereinkommen zur Einigung unterzeichnen.
Aktuelle Fotos unter: B317 Friesacher Straße: Einigung zwischen Bund und Land Kärnten – Land Kärnten
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