
LH-Stv. Landbauer: NÖVOG Projekt Römerland Carnuntum in der Zielgerade
Projekt geht Mitte 2027 in Betrieb
Der öffentliche Verkehr in der Region Römerland Carnuntum wird nach dem „leopoldi-Prinzip“ der NÖVOG neu organisiert: Ab Sommer 2027 profitieren die Fahrgäste von einer optimalen Kombination von klassischen Linienverkehren (LEOpoldi Linienbusse) und bedarfsgesteuerten Angeboten (leoPOLDI Anrufsammeltaxis). Am 22. und 29. April werden dazu Gemeindevertreter umfassend über das Projekt informiert, das Mitte 2027 in Betrieb gehen soll. „Unser leopoldi-Prinzip ist konsequent auf Verlässlichkeit und echten Nutzen im Alltag ausgerichtet. Pendler, Schüler und Senioren sollen ein Angebot vorfinden, das ihren Lebensrealitäten gerecht wird. Dafür kombinieren wir starke Linien mit flexiblen Angeboten, damit die Menschen von schnellen, verlässlichen Verbindungen auf den Hauptachsen und von Anrufsammeltaxis in der Fläche, im ländlichen Raum und zu Randzeiten profitieren. So schaffen wir ein Öffi-System, auf das sich die Menschen verlassen können“, so LH-Stv. Udo Landbauer.
Das Projekt Römerland Carnuntum umfasst die Region zwischen Ebreichsdorf, Schwechat, Bruck an der Leitha und Hainburg. Hier wird ein moderner und den Bedürfnissen der Menschen angepasster leopoldi-Linienverkehr umgesetzt. Darauf aufbauend werden leopoldi Anrufsammeltaxis für jene Verbindungen zur Verfügung stehen, wo weder Stadtverkehre noch Regionalbusse sinnvoll eingesetzt werden können.
Beide Angebote – leopoldi Linienbusse und leopoldi Anrufsammeltaxis – bilden ab Mitte 2027 gemeinsam ein integriertes Gesamtangebot für die Fahrgäste in der Region. Die Linienbusse werden künftig starke Achsen wie z.B. Wien – Schwechat – Bruck/Leitha oder Bruck/Leitha – Hainburg bedienen und besonders im dicht besiedelten Stadt-Umland im 30-Minuten bzw. Stunden-Takt unterwegs sein. Zwischen Wien Simmering (U3) und Schwechat ist durch die Überlagerung von drei leopoldi Regionalbuslinien sogar ein 10-Minuten Takt eingeplant. leopoldi-Linienbusse spielen auf diesen Achsen ihre Stärken aus – sie verkehren verlässlich, pünktlich und im engen Takt insbesondere für die vielen Pendler in der Region. Daneben spielen leopoldi Linienbusse weiterhin im Schülerverkehr die Hauptrolle.
Neben diesen klassischen Linienverkehren werden ab Mitte 2027 im Römerland Carnuntum leopoldi Anrufsammeltaxis verkehren. Diese kleineren Fahrzeuge machen sich nur dann auf den Weg, wenn sie gebraucht und gebucht werden. Sie stehen flexibel und unkompliziert für Fahrten auf weniger nachgefragten Strecken oder zu Schwachlastzeiten zur Verfügung. Die leopoldi Anrufsammeltaxis können telefonisch und über die poldi App bestellt werden. Dritte im Bunde sind die bestehenden Bahnachsen in der Region (Ostbahn und S7/Flughafenschnellbahn), die gemeinsam mit leopoldi Bussen und leopoldi Anrufsammeltaxis ein integriertes Gesamtangebot bilden.
Dieser integrierte NÖVOG-Ansatz, liniengebundenen öffentlichen Verkehr mit bedarfsgesteuerten Anrufsammeltaxis zu verknüpfen, soll in den nächsten Jahren in Niederösterreich weiterverfolgt werden. Einzelne Angebote auf Gemeindeebene sind bereits erfolgreich angelaufen (Infos unter www.leopoldi/poldi-Ast). Neben „Römerland Carnuntum“ ist derzeit ein weiteres großes Umsetzungsprojekt „Weinviertel West“ in der Zielgeraden. Im Laufe von Gemeindeinformationsveranstaltungen informieren die Fachleute der NÖVOG derzeit die betroffenen Gemeindevertreter über das kommende Gesamtangebot. Eine breite und detaillierte Fahrgastinformation wird kurz vor Betriebsstart erfolgen.
Weitere Informationen: Georg Huemer, Kommunikation NÖVOG, Mobil: 664 88374482, E-Mail: presse@noevog.at
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