Firmenerweiterung von Winkler Schulbedarf in Karlstetten eröffnet

LH Mikl-Leitner: „Seit 45 Jahren Fleiß und Verlässlichkeit, Glaube an den Wirtschaftsstandort NÖ und der Wille zur Weiterentwicklung“

Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Familie, Freunde, Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, Geschäftspartnerinnen und -partner sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik – allen voran Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner – folgten am gestrigen Samstag der Einladung der Familie Winkler zur Eröffnung der Firmenerweiterung von Winkler Schulbedarf in Karlstetten.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bezeichnete die Eröffnung der neuen Gebäude als Leuchtturmprojekt des Familienbetriebes Winkler, der seit 45 Jahren visionär sei: „Hier wurde aus einer Idee eine nationale und internationale Erfolgsgeschichte.“ Die Familie Winkler zeige seit 45 Jahren, was das Wirtschaftsland Niederösterreich ausmache: „Der Fleiß und die Verlässlichkeit unserer Unternehmerinnen und Unternehmer, der Glaube an den Standort Niederösterreich und vor allem der Wille, etwas weiterzuentwickeln – denn Innovation ist unser Wirtschaftsmotor.“

Das Land Niederösterreich und die Familie Winkler verbinde ein großes Ziel, zeigte sich Mikl-Leitner überzeugt: „Alles zu tun für die beste Zukunft unserer Kinder.“ Seitens des Landes sprach sie u.a. vom Ausbau der Kinderbetreuung, von Musik- und Kunstschulen auf der Höhe der Zeit, von Kunst- und Kulturangeboten wie etwa dem KinderKunstLabor in St. Pölten. „All das hat den Fokus, die Kreativität unserer Kinder zu stärken, sie zu fordern und zu fördern.“ Dies sei heute, in Zeiten von Handy, Spielkonsole und Tablet, wichtiger denn je, unterstrich die Landeshauptfrau. „65 Prozent aller Volksschulschülerinnen und -schüler werden einmal in Berufen arbeiten, die wir heute noch gar nicht kennen“, erklärte Mikl-Leitner. Deshalb seien zwar digitale Basics wichtig, aber man müsse die Kinder auch darauf vorbereiten, kreativ zu sein. „Und genau das macht die Firma Winkler Schulbedarf mit ordentlichen, qualitativen Arbeits- und Werkmaterialien.“

Die Geschäftsführer von Winkler Schulbedarf, Maria und Karl Winkler, blickten auf die Firmengeschichte seit der Gründung 1981 durch Karl und Leopoldine Winkler zurück und erklärten das Besondere an der Eröffnung der neuen Produktions- und Heizungsanlage: „Es ist das bauliche Finale. Mit dem heutigen Tag haben wir den ganzen Betrieb durchgängig neu gedacht und umgestaltet. Unsere Vision eines zukunftsfitten Betriebs ist wahr geworden, wir sind gut für die Zukunft gerüstet.“ Erfolgreich sei die Firma durch eine zwanzigjährige, konsequente Weiterentwicklung, so das Geschäftsführerpaar: „Wir haben expandiert, Prozesse neu gestaltet, alles digitalisiert und dabei die Flexibilität am Markt immer bewahrt.“

Thomas Kraushofer, Bürgermeister von Karlstetten, sagte: „Winkler Schulbedarf ist ein Ort der Arbeit, des Miteinanders und der Verlässlichkeit, geprägt von Menschen, die Verantwortung übernehmen.“ Die ständige Weiterentwicklung der Bastelsätze sei eine große Unterstützung im täglichen Bedarf der Pädagoginnen und Pädagogen in den verschiedensten Bildungseinrichtungen.

WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser unterstrich, gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten sei man in Niederösterreich besser aufgestellt, „weil es Familienbetriebe wie die Firma Winkler gibt. Klein- und Mittelbetriebe, die das Rückgrat unserer Wirtschaft sind, weil sie sich was trauen, investieren und jungen Menschen eine Perspektive geben.“

In einem Interview sprachen Bauherr Karl Winkler, Architekt Gerhard Dolfuß und Bauleiter Stephan Loidl von Pabst Bau über erste Ideen und Planungen des Projekts, architektonische Herausforderungen während des Vollbetriebs der Firma sowie einen „sportlichen“ Termin- und Zeitplan, den man mit Fertigstellung des Baus innerhalb nur eines Jahres eingehalten habe.

Gefeiert wurde in der neuen Lagerhalle von Winkler Schulbedarf. Die Segnung erfolgte durch Abt Ludwig vom Stift Melk und Pfarrer Josef aus Karlstetten. Musikalisch gestaltet wurde die Eröffnungsfeier von der Band „Jazz vom Fass“.

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