Grundsteinlegung für drei neue Laborgebäude am Campus des ISTA mit LH-Stv. Pernkopf

„Lab7“ bietet Platz für Wachstum des Campus um 30 weitere Forschungsgruppen

Am heutigen Montag wurde am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Klosterneuburg der Grundstein für drei neue Laborgebäude unter dem Namen „Lab7“ von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Sektionschefin Barbara Weitgruber in Vertretung von Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner, ISTA Präsident Martin Hetzer und ISTA Managing Director Georg Schneider gelegt. Seitens der Stadtgemeinde waren Bürgermeister Christoph Kaufmann, Vizebürgermeisterin Maria Theresia Eder und die Ortsvorsteherin von Maria Gugging Gabriele Pöll vertreten. Das Lab7, das bis 2028 am nördlichen Teil des Campus entsteht, soll Platz für 30 weitere Forschungsgruppen bieten.

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf sprach von einer logischen Weiterentwicklung am ISTA, erinnerte aber auch daran, dass es „damals eine schwer hinterfragte Entscheidung“ gewesen sei. „Heute – 20 Jahre später – können wir sagen, es ist ein großer Erfolg geworden“, betonte Pernkopf, dass das an der „Verlässlichkeit und Exzellenz“ liege. Das ISTA sei weltweit führend. Pernkopf sprach auch die Verlässlichkeit seitens der Politik an und, dass durch den 15a-Vertrag mit dem Bund die Finanzierung gesichert sei. Was damals, 2009, mit knapp 40 Mitarbeitenden begonnen habe, seien jetzt über 1.300 und sollen bis 2036 über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus aller Welt sein.

„So ein Wachstum braucht Bautätigkeit“, bedankte sich der LH-Stellvertreter bei den Expertinnen und Experten sowie Martina Höllbacher, Leiterin der Abteilung Wissenschaft und Forschung, und Christoph Reiter-Havlicek, Leiter der Abteilung Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, und ihren Teams für ihre Arbeit sowie beim Bund für die Zusammenarbeit und wünschte den Handwerkern „gutes Gelingen“. Als Wünsche gab Pernkopf dem ISTA mit auf den Weg, dass die „Freiheit von Wissenschaft und Forschung garantiert ist“, dass die Erfolge weiter fortgeführt werden und, „dass die Erkenntnisse der Wissenschafts- und Forschungsarbeit für eine positive und gedeihliche Entwicklung der Gesellschaft beitragen“.

Barbara Weitgruber, Sektionschefin für Wissenschaftliche Forschung und Internationale Angelegenheiten im Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung, sagte, dass das Lab7 sei „wichtiger Meilenstein“ und „ein Schritt Richtung 150 Forschungsgruppen bis 2036“ sei. In Zeiten knapper Budgets sei eine gesicherte Finanzierung „ein Zeichen dafür, dass die Bundesregierung gemeinsam mit dem Land Niederösterreich auf Exzellenz setzt“, betonte die Sektionschefin, dass das ISTA nicht nur in der Grundlagenforschung ausgezeichnet sei, sondern auch Modellcharakter in der Wissenschaftsvermittlung habe – wie man am VISTA sehe – und sprach auch den Technologietransfer an.

ISTA-Präsident Martin Hetzer bezeichnete das Lab7 ebenso als einen „wichtigen Meilenstein in der Entwicklung“, um das Ziel von 95 auf 150 Forschungsgruppen zu erreichen. Damit werde ermöglicht, „größere Fragestellungen, die unsere Gesellschaft betreffen, interdisziplinär zu erforschen“, führte Hetzer aus, dass man durch diese drei neuen Gebäude Platz habe weiterhin internationale Talente hierher zu bringen. Er bedankte sich für die Zusammenarbeit mit Land und Bund, durch die „die enormen Bautätigkeiten“ umgesetzt werden.

ISTA Managing Director Georg Schneider: „Wir ziehen Menschen aus der ganzen Welt an.“ Und weil am ISTA viele Menschen aus dem Ausland seien, sei auch Betreuung sehr wichtig, führte Schneider aus, dass es im Lab7 neben einer Cafeteria und einem Learning Center auch ein Health Center geben werde. Er sprach auch den ISTA Kindergarten an und betonte, dass es wichtig sei, ein Gesamtpaket anzubieten.

Die drei Neubauten des Lab7 umfassen über 25.000 Quadratmeter Nutzfläche und werden Platz für etwa rund 30 Forschungsgruppen sowie weitere gemeinsam genutzte Labore und Gemeinschaftsräume bieten. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant. In zwei weiteren Bauphasen werden bis 2031 zwei weitere Gebäude (25.000 Quadratmeter) und bis 2034 nochmals drei Gebäude (10.000 Quadratmeter) gebaut. Alle Gebäude dieser drei Bauphasen werden sich entlang einer neuen Campus Plaza im nördlichen Teil des Geländes erstrecken.

Nähere Informationen: Büro LH-Stv. Pernkopf, Pressesprecher DI Jürgen Maier, Telefon 02742/9005-12704, Mobil 0676/81215283, E-Mail lhstv.pernkopf@noel.gv.at, ISTA Klosterneuburg, Andreas Rothe, Mobil 0664/8832 6510, E-Mail Andreas.Rothe@ista.ac.at, www.ista.ac.at

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