Landesregierung genehmigt Windpark Ladendorf II und Modernisierung des Windparks Obersiebenbrunn

LH-Stv. Pernkopf: Neun moderne Windräder erzeugen viermal soviel Strom wie bisher 13 Anlagen

Die Niederösterreichische Landesregierung hat die Modernisierung des Windparks Obersiebenbrunn sowie die Erweiterung des Windparks Ladendorf mit den Stimmen von FPÖ, SPÖ und ÖVP einstimmig genehmigt, nachdem die Umweltverträglichkeitsprüfungen positiv abgeschlossen wurden. „Insgesamt 13 Windräder mit einer Leistung von 90 MW werden bald Strom für 70.000 Haushalte erzeugen und Investitionen von über 130 Mio. Euro auslösen,“ so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. „In der vergangenen Landtagssitzung wurde das NÖ Klima- und Energieprogramm beschlossen. Heute zeigen wir bereits, dass die Maßnahmen konsequent und rasch umgesetzt werden. Dabei setzen wir sowohl auf Repowering, also die Modernisierung bestehender Anlagen als auch neue Projekte. Denn Energie aus der Heimat macht uns unabhängiger, deswegen hat sich die Landesregierung den Ausbau zum gemeinsamen Ziel gesetzt. So bringen wir unser Land weiter an die Spitze, stärken den Wirtschaftsstandort und helfen unserer Umwelt.“

Im Windpark Obersiebenbrunn der ÖKOENERGIE werden 13 bestehende, alte Windräder durch neun moderne, leistungsstärkere Anlagen modernisiert. Die Windenergieanlagen haben dann eine Gesamtleistung von 62,4 MW und können damit fast 50.000 Haushalte versorgen. „Das genehmigte Repowering-Projekt in Obersiebenbrunn zeigt eindrucksvoll, wie moderne Windenergietechnologie Effizienz und Nachhaltigkeit vereint: Mit nur neun anstatt bisher 13 Windkraftanlagen wird künftig das 4-fache des bisherigen Energieertrags erzeugt. Für die ÖKOENERGIE ist diese Genehmigung ein wesentlicher Meilenstein und ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem kontinuierlichen Wachstumskurs,“ gibt Manfred Schamböck, Geschäftsführer der ÖKOENERGIE bekannt.

Der Windpark Ladendorf II wird von ImWind und BLOCH3 gemeinsam errichtet, dort werden vier neue Windräder mit einer insgesamten Leistung von 27,6 MW sauberen Strom für rund 20.000 Haushalte erzeugen. Karl Gruber, Geschäftsführer ImWind erklärt: „Die Genehmigung unterstreicht, dass gut vorbereitete Windkraftprojekte im Einklang mit der Region und Natur realisiert werden. Damit schaffen wir zusätzliche erneuerbare Energie für zahlreiche Haushalte, stärken die heimische Stromproduktion und leisten einen verlässlichen Beitrag zu einer stabilen und unabhängigen Energieversorgung sowie zur regionalen Wertschöpfung.“ „Wir sind stolz, mit Ladendorf einen wichtigen Beitrag zur Energie-Unabhängigkeit Österreichs leisten zu dürfen. Das ist unser Antrieb: sauberen Strom in der Region zu produzieren – für die Menschen in Niederösterreich“, so auch Martin Blochberger, GF BLOCH3.

Pernkopf abschließend: „Während anderswo gebremst wird, wurden bei uns seit 2023 bereits rund 200 Windräder genehmigt und von der Landesregierung beschlossen. Schon jetzt ist Niederösterreich das Land mit dem meisten Ökostrom und dem größten CO2-Rückgang, seit 2005 sind die Emissionen in unserem Bundesland um 35 Prozent gesunken. Gleichzeitig entstehen alleine durch diese beiden Windparks Investitionen in der Höhe von rund 130 Millionen Euro. Unser Ziel in der Energie- und Klimapolitik: Fortschritt durch Technik statt Abstieg aus Ideologie.“

Für weitere Rückfragen: DI Jürgen Maier, Pressesprecher LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, T: +43 2742 9005 – 12704, M: +43 676 812 15283, E: lhstv.pernkopf@noel.gv.at

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