
Stau auf vielen Strecken: Ö3-Verkehrsprognose zum Start in die Sommerferien (3.-5.7.)
Sommerferienbeginn für 500.000 Schülerinnen und Schüler in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Außerdem steht das Donauinselfest in Wien an, das Woodstock der Blasmusik im Innviertel und zahlreiche Streckensperren wegen Bauarbeiten bei den Öffis. Das bedeutet Stau auf vielen Strecken.
Den Stauhöhepunkt erwartet die Ö3-Verkehrsredaktion an diesem Wochenende noch nicht, der wird Anfang August erreicht, wenn u.a. in Bayern Ferienbeginn ist. Trotzdem wird auch dieses Wochenende schon verkehrsreich. Los geht’s Freitagmittag auf den Stadtausfahrten z.B.: In Wien auf der Südosttangente (A23), auf der Altmannsdorfer Straße und auf der Südautobahn (A2), in Linz auf der Mühlkreisautobahn (A7) und auf der Wienerstraße, vor Ebelsberg.
DIE WEITEREN STAUSTRECKEN AN DIESEM WOCHENENDE:
* In SALZBURG auf der A10, der Tauernautobahn, Richtung Villach wird man vor der Einhausung Flachau und vor der Mautstelle St. Michael stehen. Staugefahr besteht auch auf der B311, der Pinzgauer Straße, etwa bei Saalfelden und St. Johann.
* In TIROL fahren die meisten Urlauberfahrzeuge auf der A12, der Inntalautobahn, von der Grenze Kufstein nach Innsbruck und dann weiter auf der A13, der Brennerautobahn, Richtung Italien. Staugefahr besteht vor der Mautstelle Schönberg und auf der B179, der Fernpassstrecke, in beiden Richtungen zwischen Füssen und Nassereith. Für den Transitverkehr gelten Fahrverbote für zahlreiche Landes- und Gemeindestraßen in den Bezirken Innsbruck-Land, Innsbruck-Stadt, Imst, Kufstein und Reutte. Die Einhaltung der Fahrverbote wird durch die Polizei kontrolliert.
* In SÜDTIROL auf der Brennerautobahn, Richtung Gardasee, abschnittsweise vom Brenner bis Bozen
* In BAYERN sehr dichter Reiseverkehr am Großen Deutschen Eck auf der Autobahn A93 zwischen dem Inntal-Dreieck und Kufstein und auf der Autobahn A8 im Abschnitt München – Rosenheim – Salzburg, vor allem vor den Baustellenbereichen
* In OBERÖSTERREICH und in der STEIERMARK ist die A9, Pyhrnautobahn, stark frequentiert. Wird hier der Verkehr zu dicht, kommt es bei der Mautstelle Bosruck zu Wartezeiten Richtung Süden und zu Blockabfertigungen vor dem Bosrucktunnel. Außerdem kann es vor der Baustelle zwischen Kammern und Mautern zu Verzögerungen kommen.
* In KÄRNTEN besteht auf der A10, der Tauernautobahn, vor der Galerie Oberweißburg Staugefahr, ebenso wie auf der A11, vor dem Karawankentunnel.
* In NIEDERÖSTERREICH wird der Verkehr dicht sein auf der A2, der Südautobahn, Richtung Graz, zwischen Mögling und Wiener Neustadt.
* Mit Wartezeiten rechnen muss man an den Autobahngrenzübergängen, vor allem bei Kufstein-Kiefersfelden, Spielfeld und Suben.
* Auf dem Weg an die kroatische Adria zwischen Slowenien und Kroatien wird man vor den Mautstellen stehen, zb zwischen Maribor und Zagreb, bei Gruskovje.
WOODSTOCK DER BLASMUSIK
Von Donnerstag bis Sonntag kommen Blasmusikfans in Ort am Innkreis auf ihre Kosten. Am besten die Abfahrt Ort im Innkreis meiden, hier ist mit Stau zu rechnen. Auf der A8, der Innkreisautobahn, gibt es bei Ort eine Baustelle, besser ist es, schon vor Ort von der Autobahn abzufahren. Von Linz kommend bei Ried, von Passau kommend bei Suben, und dann jeweils die Bundesstraße zum Festivalgelände zu nehmen. Wer mit dem Zug kommt, kann vom Bahnhof Andorf mit einem Shuttlebus zum Gelände fahren.
43. DONAUINSELFEST IN WIEN
Das Donauinselfest lockt am kommenden Wochenende rund drei Millionen Besucherinnen und Besucher nach Wien. Für die Anreise lautet die Grundregel: Auto weiter entfernt parken und mit den Öffis kommen!
Das Festgelände auf der Wiener Donauinsel ist 4,5 km lang und erstreckt sich von der Reichsbrücke bis kurz nach der Nordbrücke. Auf 14 Bühnen werden insgesamt 700 Stunden Programm geboten. Hotspot ist die Ö3-Bühne bei der Floridsdorfer Brücke. Der Ö3-Verkehrsservice informiert an allen Veranstaltungstagen kontinuierlich über die Verkehrssituation rund um das Donauinselfest.
ANREISE MIT DEM AUTO: Im Nahbereich der Insel gibt es kaum Parkgelegenheiten. Die wenigen Parkplätze – etwa in der Arbeiterstrandbadstraße und der Donauturmstraße – sind meist schnell ausgelastet. Wer mit dem Auto aus einem anderen Bundesland anreist, parkt am besten weiter entfernt in der Nähe einer U-Bahn-Station in einer der „Park & Ride“-Anlagen, beispielsweise in Spittelau, Siebenhirten, Erdberg oder bei der Donaustadtbrücke. Das Tages-Parkticket kostet EUR 4,60. Am Freitag sind die „Park & Ride“-Anlagen besonders zu empfehlen, da an diesem Tag in praktisch ganz Wien die Kurzparkzonenregelung gilt. So ist etwa im 2. und im 20. Bezirk am Freitag von 9.00 bis 22.00 Uhr das Parken gebührenpflichtig. Achtung: Falschparkerinnen und Falschparker werden rigoros abgeschleppt. Speziell für Einsatzfahrzeuge müssen die Zufahrtswege zur Donauinsel jederzeit frei befahrbar sein. Für das letzte Stück bis zur Insel nimmt man am besten die öffentlichen Verkehrsmittel.
ANREISE MIT DEN ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN: Folgende Linien bringen die Besucherinnen und Besucher direkt zur Donauinsel:
* die U1 bis zur Station „Donauinsel“
* die U6 bis zur Station „Handelskai“ oder „Neue Donau“ – von dort gibt es eine Fußwegverbindung zur Donauinsel
* die U2 bis zur Station „Donaustadtbrücke“ – von hier sind es etwa drei Kilometer bis zur Reichsbrücke
* die Schnellbahn bis zur Station „Handelskai“
* die Straßenbahnlinie 31 bis zur Station „Floridsdorfer Brücke“
* die Straßenbahnlinie 33 bis zum „Friedrich-Engels-Platz“ nahe der Floridsdorfer Brücke
Alle U-Bahn-Linien fahren wie gewohnt in den Nächten von Freitag auf Samstag sowie Samstag auf Sonntag die ganze Nacht durch. Die U1 und die U6 fahren öfter als sonst, bis etwa 2.00 Uhr früh im 3-Minuten-Intervall. Danach verlängern sich die Intervalle. Am Freitag und am Samstag werden auch die Betriebszeiten vieler Straßenbahn- und Buslinien verlängert. Das betrifft die Linien 25, 26, 31, 11A, 26A und 29A. Die Nachtbuslinien N41 und N43 sind bis zirka 3.30 Uhr im 15-Minuten-Intervall im Einsatz. Am Sonntagabend gilt grundsätzlich der übliche Betriebsschluss. Nur die Linien 26, 31 und 29A sind etwas länger im Einsatz.
Für Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer sind der Wiener Hauptbahnhof und der Wiener Westbahnhof wichtige Knotenpunkte auf dem Weg zum Donauinselfest. Von dort erreicht man die Donauinsel rausch und bequem mit der Schnellbahn bzw. der U-Bahn. Wer mit der Schnellbahn kommt, steigt am besten bei der Station „Handelskai“ aus. Bitte beachten: Wegen Bauarbeiten gibt es für alle Züge der Linie S45 zwischen Handelskai und Heiligenstadt einen Schienenersatzverkehr.
FAHRRÄDER AM FESTGELÄNDE VERBOTEN. Grundsätzlich gilt: Das Benützen von Fahrrädern, Scootern bzw. E-Scootern, Inline-Skates, Skateboards, Snakeboards, Kickboards, Segways oder Rollschuhen ist am gesamten Festgelände untersagt. Fahrräder können in der Nähe der Donauinsel und außerhalb des Festgeländes abgestellt werden. Es stehen fünf Fahrradgaragen mit einer Kapazität von jeweils rund 150 Fahrrädern zur Verfügung. Sie befinden sich an folgenden Zugängen zum Donauinselfest: Floridsdorfer Brücke, Schnellbahnbrücke (2x), Brigittenauer Brücke und Reichsbrücke. Die Fahrradgaragen sind umzäunt und werden an allen drei Festivaltagen von 14.00 Uhr bis 00.30 Uhr beaufsichtigt. Das Abstellen der Fahrräder ist hier gratis.
TIPP DER Ö3-VERKEHRSREDAKTION: Auto stehen lassen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen! Die Ö3-Verkehrsredaktion informiert jeweils zur vollen und zur halben Stunde über alle Verkehrsbehinderungen und über die genaue Situation auf den Anreisestrecken. Alle aktuellen Verkehrsmeldungen sind in Echtzeit auch über die Funktion RDS-TMCplus direkt auf dem Navi-Display und im Internet unter http://oe3.ORF.at abrufbar und werden laufend aktualisiert.
In Wien gibt es auf zahlreichen S-Bahn-Strecken Bauarbeiten und dadurch Streckensperre, auch auf der Schnellbahn-Stammstrecke. Alle Infos dazu auf der Ö3-Homepage: https://oe3.orf.at/stories/3054038/.
Hitradio Ö3 Öffentlichkeitsarbeit
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