Salzburger Festspiele 2026 im ORF: Programmschwerpunkt mit Eröffnung, Opern, Konzerten, Dokus, Magazinen u. v. m.

Sechs Wochen lang in Ö1, ORF 2, ORF III, 3sat, ORF Salzburg und auf ORF ON

Mit dem traditionellen Festakt in der Felsenreitschule werden am 26. Juli 2026 die 106. Salzburger Festspiele offiziell eröffnet. Der ORF als langjähriger Medienpartner und Host Broadcaster des weltberühmten Kulturfestivals, das bis 30. August insgesamt 171 Aufführungen an 19 Spielstätten sowie 37 Vorstellungen im Jugendprogramm bietet, präsentiert auch heuer wieder einen umfangreichen trimedialen Schwerpunkt. Nach bereits ausgestrahlten „kulturMONTAG“-Ausgaben (13. und 20. Juli), einem „Kultur Heute Spezial“ (17. Juli) sowie einem „Ö1 Klassik-Treffpunkt“ (18. Juli) – weiterhin abrufbar auf ORF ON und ORF Sound – berichtet, überträgt und produziert die ORF-Kulturflotte mit Ö1, ORF 2, ORF III, dem ORF-Landesstudio, dem Gemeinschaftssender 3sat und dem ORF.at-Netzwerk sechs Wochen lang aus Salzburg. Zu den Höhepunkten zählen neben der feierlichen Eröffnung die Opern „Carmen“, „Ariadne auf Naxos“, „Il viaggio a Reims“, „Saint François d’Assise“ und „Der Prinz von Homburg“, weiters Konzerte hochkarätiger Orchester unter der Leitung namhafter Dirigenten wie Riccardo Muti, Christian Thielemann, Tugan Sokhiev oder Gustavo Dudamel, begleitende Dokumentationen, Künstlerporträts und Magazine, außerdem jede Menge aktueller Kulturberichterstattung.

Live aus der Felsenreitschule: Festakt zur Eröffnung der 106. Salzburger Festspiele

Den Auftakt der ORF-Live-Übertragungen von den 106. Salzburger Festspielen macht am Sonntag, dem 26. Juli, um 11.00 Uhr in ORF 2 und 3sat der traditionelle Festakt zur offiziellen Eröffnung durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen, auf die ab 10.40 Uhr ein – ebenfalls vom ORF Salzburg produzierter – Live-Vorbericht vom Roten Teppich einstimmt. Redakteur Lukas Möschl mischt sich unter die wartenden Zaungäste im Festspielbezirk und trifft u. a. Künstlerinnen und Künstler zum Gespräch, etwa Neo-Buhlschaft Roxane Duran. Zum Festakt in der Felsenreitschule wird neben Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur die belarussische Bürgerrechtlerin und Musikerin Maria Kalesnikava als Festrednerin erwartet. Die Trägerin des renommierten Karlspreises gilt als prägende Stimme der Zivilgesellschaft sowie Symbol für zivilen Mut ihres Landes und ist Ehrenprofessorin der Universität Salzburg, außerdem Ehrendoktorin der Kunstuniversität Graz. Publikumsliebling Senta Berger liest einen Text von Max Reinhardt. Den musikalischen Rahmen gestaltet das Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von Vitali Alekseenok, belarussischer Musikerkollege der Festrednerin, mit Violinistin Vilde Frang als Solistin sowie dem Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor. Zu hören sind Werke von Olivier Messiaen, Édouard Lalo und Lili Boulanger, die einen Ausblick auf den Salzburger Festspielsommer geben.

Große Oper: Asmik Grigorians Rollendebüt als „Carmen“, „Ariadne auf Naxos“ und mehr

Georges Bizets Opernklassiker „Carmen“ eröffnet am 26. Juli im Großen Festspielhaus die Opernsaison der heurigen Salzburger Festspiele und ist live-zeitversetzt am 8. August um 20.15 Uhr in ORF 2 zu erleben. In der Titelpartie der viel erwarteten Neuinszenierung von Regisseurin und Choreografin Gabriela Carrizo, Teil des international gefeierten Kollektivs Peeping Tom, gibt Starsopranistin Asmik Grigorian ihr Rollendebüt. Auch die weiteren Partien dieser schonungslosen Tragödie über Liebe als Machtkampf und Sehnsucht nach Freiheit, die keinen Preis scheut, sind mit u. a. Jonathan Tetelman, Davide Luciano und Kristina Mkhitaryan hochkarätig besetzt. Klangmagier und Klassikrebell Teodor Currentzis steht am Pult des Utopia Orchestra und Utopia Choir. Begleitend zur Opernübertragung erzählt die Dokumentation „Carmen – Geburt eines Mythos“ (2. August, 9.05 Uhr, ORF 2) die außergewöhnliche Entstehungsgeschichte einer der populärsten Opern der Welt und beleuchtet die Rezeption der Heldinnenfigur jenseits der Bühne.

Aus dem Haus für Mozart kommt Richard Strauss’ „Ariadne auf Naxos“. Ö1 überträgt die Premiere (2. August, live, 20.00 Uhr), während die Neuinszenierung dieser turbulenten Mischung aus Tragödie und Komödie um einen Konflikt zwischen hoher Kunst und Unterhaltung gleich zweimal im Fernsehen (15. August, 20.15 Uhr, 3sat; 24. August, 22.30 Uhr, ORF 2) zu erleben ist. Auf der Bühne stehen u. a. Kate Lindsey, Christina Nilsson, Eric Cutler, Ziyi Dai, Christoph Pohl und in der Sprechrolle des Haushofmeisters Schauspieler Johannes Silberschneider. Manfred Honeck dirigiert die Wiener Philharmoniker, Ersan Mondtag gibt sein Regiedebüt bei den Salzburger Festspielen. ORF 2 zeigt anlässlich der Ausstrahlung das Filmporträt „Richard Strauss – Skizze eines Lebens“ (23. August, 9.05 Uhr).

Ebenfalls aus dem Haus für Mozart kommt die dritte große Opernproduktion aus Salzburg, die im ORF-Fernsehen zu sehen sein wird: die von den Pfingstfestspielen übernommene Neuproduktion von Gioachino Rossinis „Il viaggio a Reims“ (9. August, 20.15 Uhr, ORF III) in der Regie von Barrie Kosky, mit Pfingstfestspielintendantin Cecilia Bartoli, Mélissa Petit, Tara Erraught, Edgardo Rocha, Dmitry Korchak, Ildebrando D’Arcangelo u. a. Gianluca Capuano dirigiert das Barockorchester Les Musiciens du Prince – Monaco.

In Ö1 stehen zwei weitere, in der Felsenreitschule aufgeführte Opernwerke auf dem Programm: die Premiere von Olivier Messiaens „Saint François d’Assise“ (4. August, live, 17.00 Uhr) mit Maxime Pascal am Pult der Wiener Philharmoniker und die vom ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Ingo Metzmacher einmalig gespielte konzertante Aufführung von Hans Werner Henzes „Der Prinz von Homburg“ (20. August, live, 19.30 Uhr). Begleitend dazu zeigt ORF 2 das Filmporträt „Hans Werner Henze – Komponist, Kommunist & Dandy“ (16. August, 10.00 Uhr).

Hochkarätige Konzerte, Shakespeare-Abend, Young Conductors Award etc.

Der Festspielsender Ö1 überträgt heuer insgesamt 19 Konzerte und Opern der Salzburger Festspiele, sieben davon live – darunter die bereits erwähnten Premieren von „Ariadne auf Naxos“ (2. August, 20.00 Uhr), „Saint François d’Assise“ (4. August, 17.00 Uhr) und „Der Prinz von Homburg“ (20. August, 19.30 Uhr). In der Ö1-„Matinee“ (sonntags, 11.03 Uhr) stehen vier Konzertübertragungen live aus Salzburg auf dem Programm: zwei Konzerte vom Mozarteumorchester Salzburg mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart – eines mit Pianist Alexander Melnikov unter dem Dirigat von Roberto González-Monjas (9. August), das zweite mit Petr Popelka am Pult (16. August); weiters zwei Auftritte der Wiener Philharmoniker – mit Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“, gesungen von Iwona Sobotka, Marianne Crebassa, Michael Spyres, Maharram Huseynov und der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor unter der Leitung von Riccardo Muti (15. August); der zweite mit Violinist Augustin Hadelich und Dirigent Christian Thielemann (23. August) sowie Werken von Johannes Brahms.

Als Aufzeichnung sendet Ö1 in der „Matinee“ ein Konzert der Wiener Philharmoniker unter Gustavo Dudamel (2. August), bei dem Gustav Mahlers 2. Symphonie auf dem Programm steht, es singen Ying Fang, Nadezhda Karyazina und der Wiener Singverein.

Zu den weiteren Highlights in Ö1 zählen u. a. ein Konzert des Ensembles Vox Luminis mit Violinistin Amandine Beyer und Pianist Francesco Piemontesi, die unter der Leitung von Lionel Meunier Werke von Heinrich Ignaz Franz Biber und Franz Liszt spielen (28. Juli, 14.05 Uhr), „To be or not to be – Ein Shakespeare-Abend“ mit Georg Nigl, Dörte Lyssewski und Alexander Gergelyfi (13. August, 19.30 Uhr), Orgelwerke von Olivier Messiaen, gespielt von Olivier Latry (21. August, 19.30 Uhr), oder das Preisträgerkonzert des „Herbert von Karajan Young Conductors Award 2025“ (28. August, 19.30 Uhr) mit dem jungen deutschen Dirigenten Christian Blex am Pult des ORF Radio-Symphonieorchester Wien.

Im ORF-Fernsehen sind unter dem Titel „Französische Impressionen mit Lang Lang“ (30. August, 9.50 Uhr, ORF 2) Höhepunkte eines Konzerts der Wiener Philharmoniker mit Tugan Sokhiev am Dirigentenpult zu erleben. Starpianist Lang Lang interpretiert Maurice Ravels Klavierkonzert in G-Dur, gefolgt von Claude Debussys Orchesterwerk „La Mer“. Zur Einstimmung ist die Dokumentation „My favourite Melodies – Lang Lang“ (9.05 Uhr) zu sehen, in der der Künstler seine Lieblingsmelodien – von Klassik bis Filmmusik – präsentiert. Ö1 sendet das ganze Konzert, bei dem außerdem auch Sergej Prokofjews Suite aus dem Ballett „Romeo und Julia“ erklingt, am 13. September um 11.03 Uhr.

Umfangreiche Berichterstattung und Begleitprogramme: „Ö1 Kulturtalk“, „kulturMONTAG Spezial aus Salzburg“, „JedermannJedefrau“, „Sommerbühne“ u. v. m.

Ergänzend zu den zahlreichen Konzert- und Opernproduktionen bietet der ORF-Schwerpunkt zu den Salzburger Festspielen 2026 umfassende Berichterstattung und Begleitprogramme. So befassen sich neben Beiträgen in mehreren „kulturMONTAG“-Sendungen auch heuer wieder das traditionelle monothematische „kulturMONTAG Spezial aus Salzburg“ (27. Juli, 22.30 Uhr, ORF 2), Sendungen des werktäglichen Magazins „Kultur Heute“ (19.40 Uhr) sowie vier vom ORF Salzburg produzierte Ausgaben „JedermannJedefrau – Das Salzburger Festspielmagazin“ (31. Juli bis 21. August, freitags, 18.30 Uhr, ORF 2; Dacapos ab 2. bis 23. August, sonntags, 11.00 Uhr, ORF III) mit dem Festivalgeschehen. In seinem Beitrag zur neunteiligen Bundesländerreihe „Sommerbühne“ präsentiert das ORF-Landesstudio am 1. August (17.55 Uhr, ORF 2) unter dem Motto „Jedermann und überall“ einen kulturellen Streifzug. Zusätzlich widmen sich in ORF 2 die „Seitenblicke“ (20.05 Uhr) und „Seitenblicke Sommerbühne“ (freitags, 21.50 Uhr) regelmäßig den Festspielen, ebenso wie die werktäglichen Magazine „Guten Morgen Österreich“ (ab 6.30 Uhr) und „Studio 2“ (17.30 Uhr). Auch in Ö1 gibt es begleitend zu den Übertragungen aktuelle Festspielberichte in den Ö1-„Journalen“, dem „Kulturjournal“ und „Intrada“, weiters findet am Eröffnungstag, dem 26. Juli, der „Ö1 Kulturtalk“ (18.15 Uhr) in Salzburg statt.

Salzburger Festspiele 2026 im ORF.at-Netzwerk und im ORF TELETEXT

Von salzburg.ORF.at und news.ORF.at über oe1.ORF.at bis zu ORF ON und ORF Sound – die Salzburger Festspiele 2026 sind mit ihren Premieren und weiteren Höhepunkten sowie ihren Künstlerinnen und Künstlern Thema der aktuellen Kulturberichterstattung zahlreicher Channels des ORF.at-Netzwerks. Live-Streams und Videos-on-Demand der TV-Sendungen und -Übertragungen werden auf ORF ON im Rahmen der Videokollektion zum ORF-Kultursommer bereitgestellt. Dazu gibt es im Video-Archiv zur Geschichte Salzburgs auch Festspielhighlights vergangener Jahrzehnte zu entdecken. Der ORF TELETEXT berichtet in seinen Kultur-Topstorys sowie dem Magazin „Kultur und Show“ (inkl. Programm auf Seite 415) über das Festival.

Service für hörbeeinträchtigtes Publikum: Barrierefreie Übertragung der Festspiel-Eröffnung

Die Übertragung der „Eröffnung Salzburger Festspiele 2026“ wird umfassend barrierefrei ausgestrahlt. Für das gehörlose und hörbehinderte Publikum stehen im ORF TELETEXT auf Seite 777 sowie auf ORF ON Live-Untertitel zur Verfügung. Zudem wird die Sendung mit Österreichischer Gebärdensprache (ÖGS) angeboten und vom ÖGS-Dolmetsch-Team Anja Pfneisel und Ferdinand Leszecz live übersetzt – zu sehen auf ORF 2 Europe (via Satellit und Kabel), ORF 2 W (in SD via Antenne) und auf ORF ON via Live-Stream. Die barrierefreien Sendungen stehen auf on.ORF.at auch als Video-on-Demand zur Verfügung.

Jubiläumsausgabe der erfolgreichen ORF-Event-Kooperation: 25. Siemens Fest>Spiel>Nächte

Die beliebten Siemens Fest>Spiel>Nächte in der Salzburger Altstadt werden auch 2026 fortgeführt und feiern heuer ihr 25. Jubiläum! Die Open-Air-Erfolgskooperation von Salzburger Festspielen, ORF Salzburg, Siemens und UNITEL präsentiert von 25. Juli bis 30. August am Kapitelplatz täglich kostenlos und unter freiem Himmel Festspielproduktionen in bester tageslichttauglicher Technik auf LED-Großbildleinwand. Das Programm – abrufbar unter https://www.siemens.at/festspielnaechte – bietet wieder historische sowie aktuelle Highlights der Salzburger Festspiele.

Weitere Details zum ORF-Programm zu den Salzburger Festspielen 2026 sind unter presse.ORF.at bzw. https://oe1.orf.at/festspielsender abrufbar.

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