Privatklinik Confraternität & Goldenes Kreuz: Best Practice Award 2026 für ressourcenschonende Maßnahmen beim Klinik-Rückbau

Ausgezeichneter Umgang mit Ressourcen: Eine Initiative zu Urban Mining und Wiederverwendung alter Bauteile wurde als vorbildliches Klimaschutzprojekt im Gesundheitswesen prämiert.

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz und die Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) zeichneten ein Maßnahmenpaket der Privatklinik Confraternität & Goldenes Kreuz mit dem Best Practice Award „Klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen“ 2026 in der Kategorie „Abfall- und Ressourcenmanagement sowie nachhaltige Beschaffung“ aus. Prämiert wurde das Projekt „Nachhaltigkeit bis zum letzten Bauteil: Urban Mining beim Rückbau der Privatklinik Confraternität“. Die Auszeichnung wurde gestern offiziell von Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig überreicht.

VOM RÜCKBAU ZUR GEMEINSAMEN KLINIK DER ZUKUNFT

Der Rückbau steht im Zusammenhang mit dem geplanten gemeinsamen Neubau für die Privatklinik Confraternität & Goldenes Kreuz. Auf dem Areal in der Skodagasse im Achten Bezirk entsteht ein gemeinsamer Neubau für die seit Ende März 2026 zu einer Klinik zusammengeführten Traditionskliniken. Während der aktuellen Bauphase werden die medizinischen Leistungen mit allen medizinischen Fachbereichen am baulich adaptierten und erweiterten Standort in der Lazarettgasse erbracht.

Im Zuge der Schließung des bisherigen Klinikgebäudes der Confraternität Ende März 2026 wurde der Rückbau des Altgebäudes von Beginn an auch unter dem Gesichtspunkt der Ressourcenschonung geplant. Statt das Gebäude ausschließlich als Abbruchobjekt zu betrachten, wurden gemeinsam mit Expert:innen Materialien, Bauteile, medizinische Geräte und Einrichtungsgegenstände systematisch auf Möglichkeiten zur Wieder- und Weiterverwendung geprüft, Urban Mining wurde in die Tat umgesetzt.

„Mit dem Rückbau des alten Klinikgebäudes schaffen wir Platz für unsere neue gemeinsame Klinik und übernehmen gleichzeitig Verantwortung für das, was bereits vorhanden ist. Viele Bauteile, Geräte und Einrichtungsgegenstände konnten andernorts weiter genutzt werden, statt vorzeitig zu Abfall zu werden. Dieses Projekt zeigt für uns sehr konkret, dass ein bewusster Umgang mit Ressourcen schon lange vor der Eröffnung eines neuen Gebäudes beginnt. Die Auszeichnung mit dem Best Practice Award bestätigt uns darin, diesen Weg konsequent weiterzugehen“, sagt Christine Sageder, Verwaltungsdirektorin der Privatklinik Confraternität & Goldenes Kreuz und Teilprojektleiterin Neubau.

WIEDERVERWENDEN STATT ENTSORGEN

Die Bandbreite der Maßnahmen reicht von Baustoffen bis zur Medizintechnik: Historische Steinfliesen wurden sorgfältig ausgebaut und einer Wiederverwendung zugeführt. Der Dachstuhl wurde vorsichtig rückgebaut, entnagelt, gewaschen und gebürstet, um Holzelemente für eine weitere Verwendung in einem anderen Bauprojekt aufzubereiten. Mobiliar, Einrichtung, Geschirr, TV-Geräte sowie Pflanzen und Rosenstöcke erhielten über interne und öffentliche Auktionen neue Besitzer:innen. Mehr als 70 Matratzen wurden an ein Tierheim gespendet, diverse Medizintechnik an eine HTL. Die Maßnahmen verfolgten damit einen klaren Grundsatz: Vorhandene Ressourcen möglichst lange weiterzunutzen.

Bis Ende 2028 entsteht auf dem Areal in der Skodagasse ein Klinikneubau. Geplant sind rund 30.000 Quadratmeter Fläche, 120 Betten auf vier Bettenstationen, sechs Operationssäle, ein Augen-Eingriffsraum, ein Tagesklinik-Eingriffsraum, zwei Endoskopieräume, vier Kreißsäle sowie ein Ordinations- und Vorsorgezentrum und eine Tagesklinik.

Auch bei der Planung des neuen Gebäudes spielen ressourcen- und energiebezogene Aspekte eine wesentliche Rolle. Vorgesehen sind unter anderem begrünte Dachterrassen und Loggien, Elemente der Fassadenbegrünung und ein öffentlich zugänglicher Garten. In der Energieversorgung wird unter anderem auf Geothermie und Photovoltaik gesetzt.

PRIVATKLINIK CONFRATERNITÄT & GOLDENES KREUZ

Die Privatklinik Confraternität & Goldenes Kreuz, ein Gesundheitsbetrieb von Mavie Med, vereint das medizinische Angebot der beiden Traditionskliniken Confraternität und Goldenes Kreuz unter einem Dach – in bewährter Qualität und einer einzigartigen Kombination aus höchster medizinischer Sicherheit, individueller Pflege und gelebtem Servicebewusstsein in einem familiären Wohlfühl-Ambiente. Das breite medizinische Leistungsspektrum steht allen Patient:innen ambulant, tagesklinisch oder stationär zur Verfügung: von Frauengesundheit und Geburtshilfe über Männergesundheit und Vorsorgemedizin bis zu einem breitgefächerten chirurgischen und internistischen Leistungsangebot, ergänzt durch modernste Diagnostik.

Während den Patient:innen das volle medizinische Leistungsspektrum beider Häuser aktuell am Standort Lazarettgasse zur Verfügung steht, entsteht am Standort Skodagasse bis Ende 2028 eine der modernsten Privatkliniken Österreichs, die höchsten medizinischen und pflegerischen Standard mit hochwertigem Ambiente verbinden wird.

MAVIE MED MAVIE MED

Mavie Med ist ein führender Betreiber privater Gesundheitsbetriebe in Österreich und beschäftigt rund 2.100 Mitarbeitende. Zur Unternehmensgruppe gehören die Privatklinik Döbling, das Ambulatorium Döbling, die Privatklinik Confraternität & Goldenes Kreuz in Wien, die Privatklinik Wehrle-Diakonissen in Salzburg, die Privatklinik Graz Ragnitz, die Privatklinik Wörgl in Tirol sowie die Mavie Med Arbeitsmedizin und Prävention. Im Rahmen von Private-Public-Partnership (PPP)-Modellen mit der SVS betreibt Mavie Med das auf Rehabilitationsmedizin spezialisierte Klinikum Malcherhof Baden sowie das Gesundheitszentrum für Selbständige in Wien. Mavie Med ist Teil von Mavie, einer ganzheitlichen Gesundheitsmarke, die Menschen ein Leben lang bei Erhalt und Verbesserung ihrer Gesundheit unterstützt.

Privatklinik Confraternität & Goldenes Kreuz
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