
Korosec: „E-Card-Gebühr für Pensionistinnen und Pensionisten bleibt finanzielle Belastung, die ich ablehne“
Seniorenbundpräsidentin bekräftigt Kritik an Gebühr von 26,85 Euro und stellt klar: Keine monatliche Zahlung
Seniorenbundpräsidentin Ingrid Korosec bekräftigt ihre Ablehnung der E-Card-Gebühr in Höhe von 26,85 Euro für Pensionistinnen und Pensionisten. „Ich habe mich von Anfang an gegen diese zusätzliche finanzielle Belastung für ältere Menschen ausgesprochen. Gerade angesichts der ohnehin steigenden Lebenshaltungskosten ist jede zusätzliche Belastung für Pensionistinnen und Pensionisten inakzeptabel“, sagt Korosec.
Auch im Zuge der Gespräche über den Beitrag der älteren Generation zur Budgetsanierung habe sie gegenüber dem Finanzminister und der Sozialministerin ihre Position deponiert: „Der Seniorenbund ist aber kein Gesetzgeber. Wir können unsere Forderungen mit Nachdruck vertreten und unsere Argumente einbringen. Die Gesetzgebung liegt nicht in unserer Hand. Ich werde aber weiterhin gegen die E-Card-Gebühr für Pensionistinnen und Pensionisten kämpfen.“
Korosec stellt jedoch klar: Entgegen solchen Behauptungen in sozialen Netzwerken und Leserbriefen ist die E-Card-Gebühr nicht monatlich fällig. Sie gilt für das Kalenderjahr 2027 und wird einmalig von der November-Pension 2026 abgezogen, die am 1. Dezember ausbezahlt wird. Zudem sind Menschen mit Ausgleichszulage ausgenommen.
Österreichischer Seniorenbund
Karin Leitner
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