Maurer/Grüne zur Hochschulstrategie: Holzleitner verschärft eigenes Versagen bei den Universitäten

Aus dem angekündigten „Herbst der Ergebnisse“ wurde ein Herbst der Versäumnisse der Bundesregierung – jede zehnte Stelle in Gefahr

„Während die Universitäten um ihre finanzielle Zukunft bangen, verkündet die Ministerin, dass aus dem drastisch zusammengekürzten Uni-Budget Ausgaben zu stemmen sind, die bisher extra abgegolten wurden. Damit verschärft Holzleitner ihr eigenes Versagen. Während die Universitäten für den Erhalt des Status quo ein Budget von 18 Milliarden Euro veranschlagen, hat die Regierung gerade mal 15,9 Milliarden angekündigt. Das ist eine nominelle Kürzung auf Kosten unserer Studierenden und eine Bankrotterklärung für die Wissenschaftspolitik dieser Regierung“, so Sigi Maurer, stellvertretende Klubobfrau und Wissenschaftssprecherin der Grünen.

„Die Bundesregierung hat einen Herbst der Ergebnisse angekündigt. Auch bei den Universitäten erleben wir stattdessen einen Herbst der Versäumnisse dieser Regierung“, kritisiert Maurer.

„Holzleitner hat offensichtlich nicht die Kapazitäten, sich ernsthaft um die Universitäten zu kümmern. Statt Antworten gibt es Beschwichtigungen und neue Ankündigungen“, so Maurer. Die Folgen könnten gravierend sein: Jede zehnte Stelle an den Universitäten könnte in Gefahr geraten. „Es drohen weniger Lehrende, schlechtere Studienbedingungen und massive Einschnitte in der Forschung. Die Regierung sollte die Budgetvereinbarung endlich vollständig veröffentlichen und erklären, wie sie die Universitäten und die Studierenden vor diesen Einschnitten schützen will“, hält Maurer fest.

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