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Politik

Westdeutsche Zeitung: Polizeikosten für Vereine? Die Liga sollte ein Zeichen setzen (Leitartikel von Olaf Kupfer)

Düsseldorf (ots) - So populär die Forderung nach einer Beteiligung der Fußballclubs an den ausufernden Polizeikosten außerhalb der Arenen sein mag, so schwierig ist sie durchzusetzen. Mindestens der Weg des Bremer Innensenators Ulrich Mäurer über einen angeblich unkomplizierten Solidarfonds aller Vereine aus den ersten beiden Ligen über deren Dachorganisation DFL wird nicht tragen: Bremen ist mit einem Einzelfall nach vorne geprescht und will nun andere Clubs haftbar machen, die oft gar keinen polizeilichen Mehraufwand

Rheinische Post: Das zu lange Wartenauf den „Lappen“Kommentar Von Christian Schwerdtfeger

Düsseldorf (ots) - Der Unmut der Fahrlehrer und Schüler ist verständlich - und ebenso berechtigt. Dass man auf einen Termin für die Führerscheinprüfung statt zwei nun sechs Wochen oder noch länger warten muss, ist eigentlich nicht zu akzeptieren. Schließlich sollte zwischen letzter Fahrstunde und Prüfung nicht zu lange Zeit liegen, damit Gelerntes nicht wieder verlernt wird. Außerdem haben viele den Führerschein fest für den Beruf eingeplant - und bekommen aufgrund der Verzögerungen nun Probleme. Im schlimmsten Fall

Rheinische Post: Digitale Weiterbildung ernster nehmenKommentar Von Birgit Marschall

Düsseldorf (ots) - Die Digitalisierung trifft fast jeden der 43 Millionen Erwerbstätigen. Viele kleinere und mittlere Unternehmen sind überfordert damit, ihre Mitarbeiter so zu schulen, dass sie die Chancen der Digitalisierung voll ausschöpfen können. Fortbildungen kosten Zeit und Geld. Die Mehrheit der Arbeitnehmer hilft sich daher selbst - durch Learning by Doing auch in der Freizeit. Wenn nun die Bundesregierung mit den Sozialpartnern eine Vereinbarung über eine "Nationale Weiterbildungsstrategie" trifft, klingt das

Mitteldeutsche Zeitung: zu Einsamkeit

Halle (ots) - Laut Studien kann Einsamkeit dramatische gesundheitliche Folgen haben. Ähnlich wie Drogenkonsum. Warum beschäftigt die Bundesregierung also einen Drogen-Beauftragten, aber keinen Einsamkeits-Beauftragten? Wer das für überflüssig hält, sollte bedenken, dass es nicht zuletzt dieses "Sich-Nicht-Wahrgenommen-Fühlen" durch die Politik ist, das den Rechtspopulismus bei vielen Bürgern populär gemacht hat. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200 hartmut.augustin@mz-web.de

Mitteldeutsche Zeitung: zu Hongkong

Halle (ots) - Die Autokraten kämpfen mit nicht enden wollenden Problemen - genießen aber keinerlei Ewigkeitsgarantie für sich selbst und ihr Regime. Das spürt zunehmend auch der russische Präsident. In Moskau läuft derzeit ein Verwirrspiel rund um immer neue Festnahmen und Freilassungen von Regimekritikern. Viele Russen fragen sich: Was und wohin will Wladimir Putin? Die einzige wirklich greifbare Konstante liegt in Abwärtskurven: Das Vertrauen der Russen zu Putin sinkt seit vielen Jahren stetig. Pressekontakt:

Das Erste, Donnerstag, 13. Juni 2019, 5.30 – 9.00 UhrGäste im ARD-Morgenmagazin

Köln (ots) - 8.10 Uhr, Ralph Brinkhaus, Vorsitzender CDU/CSU-Fraktion, Thema: Sitzung der Fraktionsvorstände   8.35 Uhr, Andreas Geisel, SPD, Innensenator Berlin, Thema: Clan-Kriminalität Pressekontakt: Weitere Informationen unter www.ard-morgenmagazin.de Redaktion: Martin Hövel Kontakt: WDR Presse und Information, wdrpressedesk@wdr.de, Tel. 0221 220 7100  Agentur Ulrike Boldt, Tel. 0172 - 2439200 Original-Content von: ARD Das Erste, übermittelt durch news aktuell

neues deutschland: Kommentar zum Vorgehen Italiens gegen Seenotretter: Der Tod wird in Kauf genommen

Berlin (ots) - Von der einst linken Hochburg Italien ist nicht mehr viel übrig. Hier gibt die rechte Lega den Ton an und setzt - beflügelt vom Sieg bei der EU-Wahl - weitere Verschärfungen in der Flüchtlingspolitik durch. Nun hat die Regierung in Rom beschlossen, dass Hilfsorganisationen, die Migranten im Mittelmeer retten, hohe Geldstrafen zahlen müssen, wenn sie italienische Hoheitsgewässer ohne Genehmigung erreichen. Die Folgen sind absehbar. Weil Italien die Seenotrettung behindert, werden immer mehr Menschen auf

Frankfurter Rundschau: Gegen Einsamkeit

Frankfurt (ots) - Zyniker könnten fragen: Was geht es den Staat an, wenn Menschen einsam sind? Dies verkennt die Mitverantwortung der Politik. Seit der Agenda 2010 ist der flexible Arbeitnehmer ein Ideal, der ohne Rücksicht auf soziale Bindungen quer durch die Republik zieht. Dazu gibt es viele Jobs, die ein Privatleben kaum zulassen. Bund und Kommunen haben Grundstücke verhökert, ohne auf sozial ausgeglichene und begegnungsfreundliche Bebauung zu drängen. All das erschwert es Menschen, Kontakte zu knüpfen oder zu

Straubinger Tagblatt: Europa muss raus aus den Hinterzimmern

Straubing (ots) - Europa wartet auf Entscheidungen. Fast drei Wochen nach der Europawahl herrscht praktisch Stillstand. Zumindest vordergründig. Gleichzeitig passiert derzeit genau das, was doch eigentlich nicht mehr vorkommen sollte, wenn man die vollmundigen Ankündigungen aus dem Wahlkampf ernst nimmt: Postengeschacher in Hinterzimmern. Schade. Denn am 26. Mai hat die Wahlbeteiligung deutlich zugenommen. Viele Menschen glauben an Europa und haben Interesse daran. Diesen Vertrauensvorschuss verspielen nun jene, die dem

Der Tagesspiegel: Maaßen sprach AfD-Politiker auf „Verbindungen der AfD zum Rechtsextremismus“ an / Ex-Verfassungsschutzchef…

Berlin (ots) - Der frühere Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) Hans-Georg Maaßen hat mit Politikern der AfD möglicherweise doch erörtert, wie die Partei einer Beobachtung oder Prüffall-Einstufung durch den Verfassungsschutz entgehen kann. Dies legen Informationen nahe, die das Kölner Bundesamt nach einem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen an den Berliner "Tagesspiegel" (Donnerstagausgabe) herausgeben musste (Az.: 15 B 1850/18). Demnach hat Maaßen bei sämtlichen seiner