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Presseschau

Auferstehung / Friedrich Roeingh zur Exitstrategie

Mainz (ots) - In der Krise ist Kommunikation (fast) alles. Und in der Kommunikation erweist sich der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz mal wieder als ein Meister. Gibt Kurz sonst gern den Zackigen (und bedient geschickt autoritäre Sehnsüchte), so macht er den österreichischen Bürgern nun Hoffnung auf eine Lockerung des Corona-Notstands. Während Angela Merkel und ihr Kanzleramtsminister die Deutschen auf einen immer längeren Shutdown vorzubereiten suchen, stellt Kurz den Österreichern erste Erleichterungen

Kommentar: Den örtlichen Handel besser absichern

Düsseldorf (ots) - Natürlich denken Post, Ebay, Zalando und andere Unternehmen auch an sich selbst, wenn sie es kleinen Handelsfirmen erleichtern wollen, ihre Waren online über sie zu verkaufen. Trotzdem ist die neue Initiative sehr gut. Weil die meisten Geschäfte geschlossen sein müssen, gibt es für sie keine Alternative, als Produkte zu ihren lokalen Kunden per Post oder eigener Zustellung zu bringen. Doch wenn die Internetplattformen es nun erleichtern, Waren im Internet anzubieten und eine Bestellung anzunehmen,

Kommentar: Die Angst vor der entscheidenden Debatte

Düsseldorf (ots) - Im internationalen Vergleich steht Deutschland in der Corona-Pandemie wirklich gut da: Das Gesundheitssystem kann bislang den Mehraufwand bewältigen, die Versorgung der Bevölkerung läuft reibungslos, die staatlichen Hilfen von Kurzarbeit bis zu Direktzahlungen für die Wirtschaft sind beispiellos. Die Umfragewerte der Bundesregierung sind also zu Recht gestiegen. Dennoch muss auch ein gutes Krisenmanagement hinterfragt werden. Es ist naheliegend und notwendig, in der Krise die dringlichen Probleme

Die Lernkurven in der Corona-Krise / Wer wird in Krisenzeiten selbst zum Problem und wer ist Teil der Lösung? Bayern ist auf der Überholspur…

Regensburg (ots) - Es ist die dritte Woche der starken Ausgangsbeschränkungen in Bayern und zumindest gefühlt sind 13 Millionen Bürgerinnen und Bürger nun zu Corona-Experten mutiert. Die Lernkurve zeigt nach oben, wenn auch in unterschiedlichem Tempo. Das lässt sich im Mikrokosmos Supermarkt jetzt vor Ostern exakt studieren: Viele halten inzwischen ganz selbstverständlich Abstand, die Zahl der Kunden mit selbst genähten Schutzmasken steigt und nur ein zum Glück immer kleinerer Teil bugsiert seinen Einkaufswagen ohne

Mitteldeutsche Zeitung zu Fußball und Corona

Halle (ots) - Seit Montag trainieren fast alle Klubs der ersten Liga - wenn auch in kleinen Gruppen - wieder auf dem Vereinsgelände. Täglich aber müssen Eltern ihren Kindern erklären, dass sie ihre Freunde nicht treffen sollen und sowieso nicht auf ihren Vereinsrasen oder den Bolzplatz dürfen. Es ist ein Skandal, diese Sonderbehandlung, die der Profifußballs für sich beansprucht und auch bekommt. Es geht nicht darum, den Menschen ihre Freude am so genannten liebsten Kind zurück zu geben. Gespielt werden soll

Mitteldeutsche Zeitung zu Österreich

Halle (ots) - Tatsächlich ist der österreichische Kanzler vor allem ein Meister der Suggestion. Mit seinem Auftritt versucht er einmal mehr, vergessen zu machen, dass Österreich nicht etwa schnell, sondern sehr langsam auf das Virus reagiert hatte: Den lukrativen Skizirkus in Ischgl ließ man erst mal laufen. Mit Verspätung wurde dann sehr heftig reagiert. Die Lockerung in Österreich ist nun relativ: Schulen, Restaurants und Hotels bleiben geschlossen. Es ist sinnvoll, Exit-Strategien zu entwickeln. Es ist gut, den

Mitteldeutsche Zeitung zu Grenzkontrollen

Halle (ots) - Die Nachteile von Grenzkontrollen sind so offenkundig wie schwerwiegend. Der praktische Nachteil trat zutage, als Polen die Grenze zu Deutschland schloss. Die Folge waren kilometerlange Staus von Lastkraftwagen. Der prinzipielle Nachteil besteht in dem Eindruck, als sei eine nationale Abschottung die Lösung des Problems. Und dies ist das gravierendere Problem. Denn das Virus ist transnational. Überdies schwächt der Eindruck die Europäische Union. Darüber, ob in Europa Schlagbäume wieder hoch- und

Deutliches Zeichen für die EU

Frankfurt (ots) - Die Schärfe des Streits um gemeinsame Euro-Anleihen erklärt sich daher weniger ökonomisch, sondern politisch. In Ländern wie Italien, heißt es, fühle man sich in der aktuellen Krise von der EU "allein gelassen", die Anti-EU-Stimmung wächst. Gleichzeitig sind die Regierungen der USA und Chinas dabei, sich als alternative Partner Südeuropas in Stellung zu bringen. In dieser Situation wären Corona-Bonds ein deutliches Symbol des europäischen Zusammenhalts. Mit ihnen könnte der Hauptprofiteur der

Corona-Krise – Solidarität geht auch ohne Bonds

Straubing (ots) - Akute Hilfe ist gefragt, die wird schnell, unbürokratisch und ohne überzogene Auflagen gewährt werden müssen. Was die Europäische Zentralbank, die Europäische Investitionsbank sowie die EU-Kommission und der Rettungsschirm ESM auf die Beine stellen können, reicht an die Summen heran, die derzeit als mutmaßlicher Gesamtschaden vorausgesagt werden. Die Bonds sind zumindest für den Augenblick das falsche Instrument. Pressekontakt: Straubinger Tagblatt Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes Markus

Sparkassenpräsidentin Liane Buchholz sieht schwere Weltwirtschaftskrise

Bielefeld (ots) - Die Sparkassenpräsidentin von Westfalen-Lippe, Liane Buchholz, sieht Anzeichen für eine schwere Weltwirtschaftskrise. "Die Weltwirtschaft ist in jedem globalen Winkel betroffen. Die Forderung, Hartz IV zu erhöhen, ist nur ein erstes Signal dafür, dass die Krise endgültig in alle Bereiche des Lebens eindringt", sagte sie der in Bielefeld erscheinenden Tageszeitung "Neue Westfälische" (Dienstagausgabe). Sie warnte: "Niedriglohngruppen mit Kurzarbeitergeld werden in eine sehr ernste Lage kommen, wenn der